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Mitgliederausflug am 26.5.2018 auf die Insel Frauenchiemsee

Der diesjährige Mitgliederausflug führte uns auf den Chiemsee. Siegbert Kollmann und Horst Gauss hatten die Fahrt zusammengestellt. Wir fuhren an Stock, von wo normal die Überfahrt stattfindet, vorbei nach Gstadt. Von dort ist die Überfahrt kürzer. Es war dort aber gar nicht so leicht, einen geeigneten Platz für das bei Mitgliederausflügen traditionelle Leberwurst-Brezel-Frühstück zu finden. Schließlich konnte man am Straßenrand mit dem Brezelschmieren beginnen.

Danach folgte die Überfahrt von Gstadt zur Fraueninsel. Dort am Bootssteg wartete schon die Inselführerin und konnte bei tollem Wetter in einem Inselrundgang die Schönheiten der Insel zeigen. Den Anfang machte die Klosterkirche und viele Geschichten über die heilige Irmingard. Dann der schöne Kirchhof, der allein stehende Kirchturm. Weiter die karolingische Torhalle, in der jetzt ein Museum ist, die aber früher den Eingang zum Kloster darstellte. Weiter auf den höchsten Ort der Insel, wo ein Kriegerdenkmal mit einem Gemälde sehenswert ist und für Leute, die für Kraftorte empfänglich sind, gab es dort die Tassilo Linde und daneben die Marienlinde.

Danach konnte die Insel auf eigene Faust erwandert werden. Einmal herum sind nur 1,5 Kilometer. Oder man konnte einkehren und zum Beispiel eine geräucherte Renke genießen.

Schließlich ging es wieder mit dem Schiff nach Gstadt, und mit dem Bus nach Autenried ins Brauhaus. Schöne Tradition bei AWO-Ausflügen ist ja das Einkehren am Tagesende.

Klaus Guhl

Comer See, 5 Tagesreise 2018


vom 14. – 18. Mai 2018
Ein Bericht von Monika Roeske

5-tägige Reise Comer See mit Tessin,
Reiseleitung Monika Roeske und Christa Heinl 

1. Tag – Anreise

Um 6 Uhr starteten wir in Wiblingen, dann wurden die Gäste vor der AWO Neu-Ulm und zum Schluss die Ulmer eingesammelt. Eine landschaftlich wunderschöne Anreise bevor wir über den San Bernardino ins Tessin kamen. Leider regnete es und die Berge waren nicht immer zu sehen. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Daher Vorfreude auf das Verzasca Tal im Tessin, unseren ersten Höhepunkt. Die Fahrt ging 25 km hoch durch das Versasca Tal, stopp natürlich an der berühmten Brücke „Ponte di Salti“ im Regen, es stiegen nur ganz wenige aus zum Fotografieren. Ja, unser Brezelfrühstück konnten wir noch im Freien einnehmen, aber das „Mittagessen“, Wienerle, Brot und „keine Gurken“ wegen Platzmangel, dann leider nur im Bus nach Ankunft in Sonogno. Ein wunderschöner kleiner Ort am Ende des Tales. Einen Rundgang wollten wir unbedingt machen und zum Glück hörte es auf zu regnen. Auf dem Weg zurück durch das Tal kam sogar die Sonne raus und so gab es doch die gewünschten Fotos an der Brücke Ponte di Salti.

  


 

 

 

 

2. Tag – Villa Charlotta und Bellagio /Comer See

Kein Regen, es war bewölkt und ideales Ausflugwetter. Wir spazierten zur Villa Charlotta und wurden durch die wunderschönen Terrassengärten und die Villa geführt, mit herrlichen Ausblicken über den Comer See. Über die Treppe aus dem 17. Jahrhundert gelangte man in die Gärten mit Kamelien, Papyrus, große baumähnliche Farne, Rhododendron Bäume, riesige Azaleen, die leider schon verblüht waren. Fünf Terrassen mit Blumenbeeten, Nischen und Brunnen.

 

 

 

 

 

 

3. Tag – Ganztagesausflug zum Luganer See

Unterwegs ein Fotostopp auf einem wunderschönen Aussichtspunkt mit Blick über den See

Dann eine kurze Führung in Lugano und freie Zeit um an der Uferpromenade zu bummeln und etwas zu essen. Am Nachmittag Fahrt zum Dörfchen Morcote, das Bilderbuchtessin schlechthin. Ein großer Teil scheute den steilen Aufstieg zur Kirche und dem Friedhof nicht und wurde belohnt. Außerdem war es gar nicht so anstrengend wie angesagt. Auf dem Friedhof hätten wir stundenlang verweilen können, steil am Hang gelegen, wir waren begeistert. Nach unten ging es  schnell und wir wurden von den Eiskaffee trinkenden Mitreisenden begrüßt. Für die jetzt Eintreffenden reichte es NUR für ein „Schleckeis“.

4. Tag – Ganztagesausflug nach Como mit Markt

Auf der Hinfahrt viele Staus, kleine enge Straßen durch die Orte. Unser Fahrer Karlheinz blieb total cool. Es dauert halt, aber das ist in dieser Gegend normal. Como hat ca. 85 000 Einwohner. Zuerst ging es auf den Markt. Wie immer zur Freude der Damen. Leider viel zu wenig Zeit, nicht nur shoppen wir wollten ja auch kurz was essen, da anschließend die Stadtführung war. Geschafft: gute Einkäufe, Klamotten, Schmuck, Gürtel, Mützen, Unterwäsche und noch eine kleine Pizza und ein Bierle oder Cafe.

Rund um den Dom dann die Führung. Eine schöne Altstadt. Dann Abschied von unserer sehr sympathischen Reiseführerin.

5. Tag – Heimreise mit Aufenthalt in Locarno

Auf der Heimfahrt machten wir einen Stopp in Locarno. Monika Roeske organisierte spontan eine 30-Minuten Rundfahrt mit dem ZÜGLI: Wunderbar und es ersparte viel Lauferei. Nachdem der Busfahrer uns wieder gefunden hatte ging es zum San Bernardino. Leider endete da abrupt unsere Heimreise. Direkt vor der Tunneleinfahrt war viel Polizei und hat den Tunnel bis auf weiteres geschlossen, da ein Reisebus im Tunnel gebrannt hat. Durch unsere leicht verspätete Abreise in Locarno hatten wir Glück und waren nicht im Tunnel. Also zurück. Die Busse mussten über den Gotthard fahren. Für unseren Fahrer ein langer Tag, dafür ein extra Dankeschön.

Wir hatten wunderschöne Sommertage. All inclusive – damit waren alle zufrieden.

Danke an alle Teilnehmer und unseren Fahrer Karlheinz Oberdorfer von der Firma Rösch, er hat uns die ganze Zeit prima und sicher gefahren.

Bis zum nächsten Mal.
Juni 2018
Monika Roeske

 

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Festverabstaltung zum 30jährigen AWO Notruf für Frauen in Neu-Ulm

30 Jahre Notruf für Frauen in Neu-Ulm

 1988 wurde auf Anordnung der Staatsregierung die Tätigkeiten des Notrufes für Frauen – nämlich die Beratung und Begleitung von Frauen, die sexueller Gewalt ausgesetzt waren, die aber nicht in akuter Gefahr sind und aktuell den Schutz des Frauenhauses brauchen – ausgegliedert aus dem 1984 gegründeten Frauenhaus. Das ist jetzt 30 Jahre her und deshalb hatte die Neu-Ulmer Arbeiterwohlfahrt am 8.März 2018 – dem Weltfrauentag – zu einer Festveranstaltung in den Schlößle-Saal in Offenhausen geladen. Die Vorsitzende Friederike Draesner erinnerte bei ihren Begrüßungsworten daran, daß bei der Trennung der Frauenhausarbeit und der Notrufarbeit versäumt wurde, solide finanzielle Strukturen zu schaffen. So muss der Träger einen sehr hohen Eigenanteil beisteuern, ohne Teilnehmergebühren nehmen zu können. Dann konnte Sie mehrere Ehrengäste begrüßen. Für den Landkreis sprach der stellvertretende Landrat Roland Bürzle ein Grußwort. Oberbürgermeister Gerold Noerenberg dankte namens der Stadt für die gute Arbeit, Amtsgerichtsdirektor Thomas Mayer dachte gern an die langjährige gute Zusammenarbeit mit den beiden Mitarbeiterinnen Andrea Gaier und Anita Bay-Dieterle zurück. Und auch MdB Dr. Karl-Heinz Brunner hob die Wichtigkeit der Notrufarbeit hervor.

Die Festrede hielt dann MdB Ekin Deligöz. Sie sprach über die weit verbreitete Gewalt gegen Frauen, und meinte, daß diese in letzter Zeit durch die anonymen Möglichkeiten der digitalen Medien in Form von Beschimpfungen und Bedrohungen stark zugenommen hätte. Sie griff auch die ungenügende Finanzierung der Notrufe auf und erklärte, sie habe einen bundesweiten Fond für diese Arbeit vorgeschlagen, aus dem dann Finanzierungen erfolgen könnten. In einem weiteren Redebeitrag zeichnete die stellvertretende Präsidiums-Vorsitzende des AWO Bezirksverbandes, Brigitte Protschka, ein Bild der Gründerin der Arbeiterwohlfahrt Marie Juchacz. Und schließlich gaben die beiden Mitarbeiterinnen des Notrufes Andrea Gaier und Anneliese Wolf einen Ausblick auf die Veranstaltungen des Jubiläumsjahres. Andrea Gaier ist seit Anfang dabei, zusammen mit Anita Bay-Dieterle, die im letzten Herbst nach 30 Dienstjahren bei der AWO Neu-Ulm und 29 1/2 davon beim Notruf in Rente gegangen war. Ab letzten Herbst ergänzt Anneliese Wolf das Zweierteam.

Link zur Festrede Ekin Deligöz:
https://www.facebook.com/notes/ekin-deligöz/licht-in-die-dunkelheit-bringen/1853608164713236/

Die Festveranstaltung wurde umrahmt durch Harfen- und Klarinettenmusik der Geschwister Hauke. Es folgte ein Büfett aus der Schlössle-Küche und am Schluss ein einstündiger Auftritt der ‚schrillen Fehlaperlen‘, einem Frauenkabarett, das viel Freude machte.  siehe auch: http://www.die-schrillen-fehlaperlen.de/

 

 

3-tägige Reise Südtirol

15-19.09.2017
Bericht: Christine Vogelmann

1. Tag – AnreiseUm 8 Uhr starteten wir bei schönstem AWO-Wetter (8 Grad) in Neu-Ulm, (8 Uhr Abfahrt heißt 15 Minuten vorher da sein) alle Teilnehmer waren überpünktlich. 4 unserer Teilnehmer haben wir dann in Ulm abgeholt. Unser Busfahrer Lothar Peter schlug den Parkplatz in Nauders für unser  MISSEL-Picknick vor, da es am Reschensee oft sehr voll ist und wir Platzprobleme hätten. Oh, oh, was haben wir da gestaunt über das toll gerichtete Vesper. Und lecker war das obendrein. Da es zu diesem Zeitpunkt noch schönes Wetter war, kamen dann auch noch die Bienen, die uns lästig waren.

Am Reschensee angekommen hatten wir noch Zeit zum Fotoshooting. Dann ging’s weiter nach Schluderns. Dort waren wir zur Churburg – Führung angekündigt. Da der Bus nur unten am Bahnhof parken durfte, haben wir einen Shuttle für einige unserer Teilnehmer bestellt und der Rest der Gruppe wanderte über Pflastergestein den Berg hoch bis zur Burg. Die einstündige Führung mit unserem legendären Erzähler Michael war sehr kurzweilig. Die Rüstkammer der Churburg genießt Weltruf. Sie ist die größte Sammlung dieser Art und enthält mehr als 50 maßgeschneiderte Rüstungen. Die Rüstungen werden zweimal im Jahr abgestaubt, das ist die ganze Pflege dieser gigantischen Kampf Bekleidungen. Seit mehr als 500 Jahren ist die Burg im Besitz der Familie Trapp. Zum Schluss durfte Otmar Schanz noch ein Kettenschutz und Eisenhelm über den Kopf ziehen, was ihm nicht ganz geheuer war

Weiter ging’s nach Neumarkt in unser Hotel „Andreas Hofer“. Unseren 2stündigen Aufenthalt in Meran mussten wir mangels Zeit absagen.

2. Tag
Für unsere Dolomitenrundfahrt hatten wir einen Guide beauftragt. Er kam pünktlich um 8.45 Uhr in unser Hotel um uns abzuholen. Leider meinte es das Wetter nicht gut mit uns. Der Guide „Beppi“ meinte, dass es uns wenig Spaß bringen würde, im Nebel und in den Wolken bei Schnürlregen durch die Dolomiten zu fahren. So beschlossen wir auf Vorschlag von Beppi Bozen und Meran zu besuchen. Auf der Fahrt dorthin erklärte uns Beppi viel von der Geschichte Südtirols. In Bozen war Markt, und das Ötzi Museum konnte man auch besichtigen. Anschließend fuhren wir weiter Richtung Meran. Dort war das Wetter auch nicht besser. So gingen die meisten in ein Cafe.

Auf der Rückreise in unser Hotel hielten wir noch an einem Kiosk. Und schon lachte die Sonne. Dort konnten wir Speck, Salami und Pferdewurst probieren und auch erstehen. Ein Gläschen Wein gab’s dann auch noch für 1 €. Im Hotel hatten wir nach dem Essen einen Alleinunterhalter, der uns den sogenannten „Törgelen-Abend“ mit seiner Musik verschönte.

Obwohl es der Wettergott dieses Mal nicht so gut mit uns meinte, hatten die meisten doch viel Spaß.

Tag Heimreise
Auch am Kalterer See war uns der Wettergott nicht gut gesinnt, so sind wir im Regen nachhause gefahren.
Aufrichtigen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass alles so gut verlaufen ist. Auch noch großen Dank an unseren Busfahrer Lothar Peter von der Fa. Missel, der uns super gefahren hat.

Jedem Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann!!!

Jahreshauptversammlung der Neu-Ulmer Arbeiterwohlfahrt 2017

25.November im Schlößle in Neu-Ulm-Offenhausen

Am 25.November fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Neu-Ulmer Arbeiterwohlfahrt wie immer im Schlössle in Offenhausen statt. Sie war von den Mitgliedern rege besucht, für das leibliche Wohl war durch den Vorstand gesorgt.

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte der stellvertretende Vorsitzende Klaus Guhl auch den Bezirksvorsitzenden Heinz Münzenrieder begrüßen, der in einem Grußwort für die Arbeit des Neu-Ulmer Ortsvereins lobende Worte fand.

Der Hauptteil der Jahreshauptversammlung bestand natürlich aus den Berichten. Den Geschäftsbericht des Vorstandes gab die Vorsitzende Friederike Draesner ab, aus den Bereichen berichtete Andrea Gaier über den Notruf, Friederike Draesner (für die erkrankte Emmy Megler) über das Frauenhaus, Christine Vogelmann über die Begegnungsstätte M.I.T.T.E und Monika Roeske über den Bereich Reisen. Den Revisionsbericht gab Armin Prem ab. Alle Berichte wurden ohne Beanstandungen und ohne Nachfragen zur Kenntnis genommen. Auf Antrag des Revisors Armin Prem wurden Vorstand und Präsidium entlastet. Auch ein weiterer Punkt der Tagesordnung ging reibungslos über die Bühne: das vorgeschlagene Budget für 2018 wurde einstimmig beschlossen.

Für langjährige Mitgliedschaft wurden Maria Guttmann und Heiner Budny für 40, Georgine Böhm für 30 Jahre geehrt.

Maria Guttmann erfuhr neben der Ehrung für die 40 Jahre Mitgliedschaft noch eine weitere: sie war seit 25 Jahren Leiterin des Altenclubs Offenhausen. 1992 hatte sie den Vorsitz übernommen, nachdem der Vorgänger Heinz Wachholz überraschend verstorben war. Zur Seite als Kassier stand ihr ab dessen Renteneintritt ihr Mann Hans Guttmann, nach dessen Tod ihr Sohn Rolf Guttmann. Leider wird es kein 26-jähriges Jubiläum geben, denn Maria Guttmann tritt altershalber vom Posten zurück, und da kein Nachfolger in Sicht ist, löst sich zum Jahresende der letzte der ehemals drei Neu-Ulmer AWO-Altenclubs auf. Wir bedauern das, haben aber unbedingt Verständnis für den Schritt und danken ihr für die geleistete ehrenamtliche Arbeit.

Bilder von der JHV

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Aperture: 5Camera: Canon EOS 1000DIso: 400Orientation: 1
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