Archiv der Kategorie: Freizeit & Reisen

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Besuch in der Landeswasserversorgung Langenau

Reisebericht: Christine Vogelmann und Otmar Schanz

03. April 2019

Die Landeswasserversorgung ist eine der größten und traditionsreichsten Fernwasserversorgungen Deutschlands.

Mit dem Bus fuhren wir am 03. April nach Langenau um uns bei einer Führung von dem Ablauf der Wasseraufbereitung erläutern zu lassen.

Das Wasserwerk Langenau ist das größte Wasserwerk der Landeswasserversorgung und liegt am Rand des württembergischen Donaurieds. Aus dem Wasserwerk Langenau wird bestes Trinkwasser, gemischt aus enthärtetem Grundwasser und aufbereitetem Donauwasser, abgegeben. Das Grundwasser aus dem Donauried kann direkt als Trinkwasser genutzt werden, es wird nur ein Teil des gelösten Kalkes entzogen. Seit 1973 wird Donauwasser in einem sechsstufigen Verfahren zu Trinkwasser aufbereitet. Wir wurden durch die Anlage geführt und in die Wasseraufbereitung des Wasserwerks Langenau eingeführt.

Auch das Förderwerk und ein Blick in einen Wasserbehälter gehörten zum Rundgang. Zur Einführung in die Thematik und das Verbandsgebiet der LW stand ein Film sowie Modelle zur Verfügung.

 Das Unternehmen wurde im Jahr 1912 gegründet, die ersten Anlagen gingen 1917 in Betrieb. Heute steht die Landeswasserversorgung für die zuverlässige und sichere Trinkwasserversorgung von rund 250 Städten und Gemeinden mit einer jährlichen Abgabe von rund 90 Millionen Kubikmeter Trinkwasser bester Qualität.

Aus den Wasserwerken in Langenau und Dischingen werden über das rund 775 Kilometer lange Fernleitungsnetz drei Millionen Einwohner mit Trinkwasser versorgt. Zum Vespern kehrten wir nach der 2stündigen hochinteressanten Führung in der Lindenau ein. Es war ein gelungener Nachmittag mit wertvollen Eindrücken.

Reisesebricht als PDF: 2019-04-03, AWO-Ausflug nach Langenau

Besuch in der Müllverbrennungsanlage Ulm Donautal

Reisebricht Christine Vogelmann

12. März 2019

Unser Besuch in der Müllverbrennungsanlage am Dienstag den 12. März war sehr informativ. Bei der Führung erklärte uns Herr Lanz von der FUG den kompletten Ablauf: vom Anliefern des Mülls bis hin zur Wiederverwertung. Bei der Müllverbrennung entsteht eine Hitze von ca. 850 Grad.

2018 wurden knapp 166.000 Tonnen Abfälle im MHKW thermisch verwertet – umweltfreundlich, wie auch die Messergebnisse zeigen. Die bei der Verbrennung entstandene Wärme wird zur Strom- und Fernwärmeerzeugung genutzt. So flossen 2018 circa 136 Millionen Kilowattstunden Fernwärme ins Netz der Fernwärme Ulm GmbH (FUG). Dies dient der Versorgung des Stadtteils Ulm-Wiblingen und des Industriegebiets Ulm-Donautal. Fast 48 Millionen Kilowattstunden Strom flossen ins Netz der Stadtwerke Ulm.

Nach einer sehr interessanten Führung trafen wir uns noch im Fischerheim zur Kaffeerunde.

Reisesebricht als PDF: 2019-03-12, Besuch in der Müllverbrennungsanlage Ulm Donautal

 

 

 

Wandern entlang von Donau und Iller

Reisebericht von Siegbert Kollmann

Am Samstag den 17. Februar war es wieder soweit: Wanderung nach Wiblingen. Um 13 Uhr starteten wir vor der AWO in der Eckstrasse. Der erste Wegabschnitt führte zur Donau. Dieser folgen bis zur Illerein-mündung. Es ging dann links ab der Iller entlang.

An der Illerbrücke vor Wiblingen querten wir vom rechten auf das linke Flussufer. Weiter führte uns der Weg bis zu einer kleinen Flussbiegung. Dort nahmen wir von der Iller Abschied und es ging durch den Illerwald. Bald war ein Pferdekoppel erreicht. An dieser vorbei war bald ein kleines Bächlein erreicht. Über eine Brücke und geradeaus ging der Weg zum Gasthaus des Albvereins in Wiblingen. Wir fanden zum Ausruhen und Genießen Platz. Für den Heimweg standen zur Verfügung: Auto, Bus und Fußwerk. Ein gelungener Wandernachmittag fand in  Neu-Ulm seinen Abschluss.

Comer See, 5 Tagesreise 2018

 


vom 14. – 18. Mai 2018
Ein Bericht von Monika Roeske

5-tägige Reise Comer See mit Tessin,
Reiseleitung Monika Roeske und Christa Heinl 

1. Tag – Anreise

Um 6 Uhr starteten wir in Wiblingen, dann wurden die Gäste vor der AWO Neu-Ulm und zum Schluss die Ulmer eingesammelt. Eine landschaftlich wunderschöne Anreise bevor wir über den San Bernardino ins Tessin kamen. Leider regnete es und die Berge waren nicht immer zu sehen. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Daher Vorfreude auf das Verzasca Tal im Tessin, unseren ersten Höhepunkt. Die Fahrt ging 25 km hoch durch das Versasca Tal, stopp natürlich an der berühmten Brücke „Ponte di Salti“ im Regen, es stiegen nur ganz wenige aus zum Fotografieren. Ja, unser Brezelfrühstück konnten wir noch im Freien einnehmen, aber das „Mittagessen“, Wienerle, Brot und „keine Gurken“ wegen Platzmangel, dann leider nur im Bus nach Ankunft in Sonogno. Ein wunderschöner kleiner Ort am Ende des Tales. Einen Rundgang wollten wir unbedingt machen und zum Glück hörte es auf zu regnen. Auf dem Weg zurück durch das Tal kam sogar die Sonne raus und so gab es doch die gewünschten Fotos an der Brücke Ponte di Salti.

  


 

 

 

 

2. Tag – Villa Charlotta und Bellagio /Comer See

Kein Regen, es war bewölkt und ideales Ausflugwetter. Wir spazierten zur Villa Charlotta und wurden durch die wunderschönen Terrassengärten und die Villa geführt, mit herrlichen Ausblicken über den Comer See. Über die Treppe aus dem 17. Jahrhundert gelangte man in die Gärten mit Kamelien, Papyrus, große baumähnliche Farne, Rhododendron Bäume, riesige Azaleen, die leider schon verblüht waren. Fünf Terrassen mit Blumenbeeten, Nischen und Brunnen.

 

 

 

 

 

 

3. Tag – Ganztagesausflug zum Luganer See

Unterwegs ein Fotostopp auf einem wunderschönen Aussichtspunkt mit Blick über den See

Dann eine kurze Führung in Lugano und freie Zeit um an der Uferpromenade zu bummeln und etwas zu essen. Am Nachmittag Fahrt zum Dörfchen Morcote, das Bilderbuchtessin schlechthin. Ein großer Teil scheute den steilen Aufstieg zur Kirche und dem Friedhof nicht und wurde belohnt. Außerdem war es gar nicht so anstrengend wie angesagt. Auf dem Friedhof hätten wir stundenlang verweilen können, steil am Hang gelegen, wir waren begeistert. Nach unten ging es  schnell und wir wurden von den Eiskaffee trinkenden Mitreisenden begrüßt. Für die jetzt Eintreffenden reichte es NUR für ein „Schleckeis“.

4. Tag – Ganztagesausflug nach Como mit Markt

Auf der Hinfahrt viele Staus, kleine enge Straßen durch die Orte. Unser Fahrer Karlheinz blieb total cool. Es dauert halt, aber das ist in dieser Gegend normal. Como hat ca. 85 000 Einwohner. Zuerst ging es auf den Markt. Wie immer zur Freude der Damen. Leider viel zu wenig Zeit, nicht nur shoppen wir wollten ja auch kurz was essen, da anschließend die Stadtführung war. Geschafft: gute Einkäufe, Klamotten, Schmuck, Gürtel, Mützen, Unterwäsche und noch eine kleine Pizza und ein Bierle oder Cafe.

Rund um den Dom dann die Führung. Eine schöne Altstadt. Dann Abschied von unserer sehr sympathischen Reiseführerin.

5. Tag – Heimreise mit Aufenthalt in Locarno

Auf der Heimfahrt machten wir einen Stopp in Locarno. Monika Roeske organisierte spontan eine 30-Minuten Rundfahrt mit dem ZÜGLI: Wunderbar und es ersparte viel Lauferei. Nachdem der Busfahrer uns wieder gefunden hatte ging es zum San Bernardino. Leider endete da abrupt unsere Heimreise. Direkt vor der Tunneleinfahrt war viel Polizei und hat den Tunnel bis auf weiteres geschlossen, da ein Reisebus im Tunnel gebrannt hat. Durch unsere leicht verspätete Abreise in Locarno hatten wir Glück und waren nicht im Tunnel. Also zurück. Die Busse mussten über den Gotthard fahren. Für unseren Fahrer ein langer Tag, dafür ein extra Dankeschön.

Wir hatten wunderschöne Sommertage. All inclusive – damit waren alle zufrieden.

Danke an alle Teilnehmer und unseren Fahrer Karlheinz Oberdorfer von der Firma Rösch, er hat uns die ganze Zeit prima und sicher gefahren.

Bis zum nächsten Mal.
Juni 2018
Monika Roeske

Reisebericht – Comer See 2018 mit Fotos

 

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Wandern & Einkehren; Oberried und Waldereichenbach

Bericht Siegbert Kollmann

Wir hatten Glück, ein vom Wetter her ein schöner Wandertag zeigte sich am Morgen. Mit den Autos ging es über die Autobahn nach Illertissen. Weiter auf der Landstraße über Christershofen nach Breitental. Es war nun nicht mehr weit zum Oberrieder Weiher. Wir parkten die Autos und machten und für die Umrundung des Weihers bereit. Vorbei an der – jetzt leider geschlossen – die Weihergaststätte ging es auf einem Pfaden dem Weiherufer entlang. Nach gut einer Stunde standen wir an den Autos und es ging weiter. Breitental, Christertshofen und links ab auf unbefestigter Straße zu unserem zweiten Ziel: Forsthaus Waldreichenbach. Im schönen Gastraum war alles zum Essen hergerichtet nur noch auf uns wurde gewartet.

Im historischen Gastraum wartete auf uns: Braten, Pilzgemüse, Soßen, Gartengemüse, Spätzle und Semmelknödel. Nach dem Essen gingen wir noch den kleinen Hügel empor und betrachteten die dort erstellte Kapelle. Vor dem Gasthaus sah man den Platz auf dem die Ritterfeste abgehalten wurden. Gut gesättigt vom guten Essen und den gewonnen Eindrücken starteten wir den Rückweg nach Neu-Ulm.