Comer See, 5 Tagesreise 2018


vom 14. – 18. Mai 2018
Ein Bericht von Monika Roeske

5-tägige Reise Comer See mit Tessin,
Reiseleitung Monika Roeske und Christa Heinl 

1. Tag – Anreise

Um 6 Uhr starteten wir in Wiblingen, dann wurden die Gäste vor der AWO Neu-Ulm und zum Schluss die Ulmer eingesammelt. Eine landschaftlich wunderschöne Anreise bevor wir über den San Bernardino ins Tessin kamen. Leider regnete es und die Berge waren nicht immer zu sehen. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Daher Vorfreude auf das Verzasca Tal im Tessin, unseren ersten Höhepunkt. Die Fahrt ging 25 km hoch durch das Versasca Tal, stopp natürlich an der berühmten Brücke „Ponte di Salti“ im Regen, es stiegen nur ganz wenige aus zum Fotografieren. Ja, unser Brezelfrühstück konnten wir noch im Freien einnehmen, aber das „Mittagessen“, Wienerle, Brot und „keine Gurken“ wegen Platzmangel, dann leider nur im Bus nach Ankunft in Sonogno. Ein wunderschöner kleiner Ort am Ende des Tales. Einen Rundgang wollten wir unbedingt machen und zum Glück hörte es auf zu regnen. Auf dem Weg zurück durch das Tal kam sogar die Sonne raus und so gab es doch die gewünschten Fotos an der Brücke Ponte di Salti.

  


 

 

 

 

2. Tag – Villa Charlotta und Bellagio /Comer See

Kein Regen, es war bewölkt und ideales Ausflugwetter. Wir spazierten zur Villa Charlotta und wurden durch die wunderschönen Terrassengärten und die Villa geführt, mit herrlichen Ausblicken über den Comer See. Über die Treppe aus dem 17. Jahrhundert gelangte man in die Gärten mit Kamelien, Papyrus, große baumähnliche Farne, Rhododendron Bäume, riesige Azaleen, die leider schon verblüht waren. Fünf Terrassen mit Blumenbeeten, Nischen und Brunnen.

 

 

 

 

 

 

3. Tag – Ganztagesausflug zum Luganer See

Unterwegs ein Fotostopp auf einem wunderschönen Aussichtspunkt mit Blick über den See

Dann eine kurze Führung in Lugano und freie Zeit um an der Uferpromenade zu bummeln und etwas zu essen. Am Nachmittag Fahrt zum Dörfchen Morcote, das Bilderbuchtessin schlechthin. Ein großer Teil scheute den steilen Aufstieg zur Kirche und dem Friedhof nicht und wurde belohnt. Außerdem war es gar nicht so anstrengend wie angesagt. Auf dem Friedhof hätten wir stundenlang verweilen können, steil am Hang gelegen, wir waren begeistert. Nach unten ging es  schnell und wir wurden von den Eiskaffee trinkenden Mitreisenden begrüßt. Für die jetzt Eintreffenden reichte es NUR für ein „Schleckeis“.

4. Tag – Ganztagesausflug nach Como mit Markt

Auf der Hinfahrt viele Staus, kleine enge Straßen durch die Orte. Unser Fahrer Karlheinz blieb total cool. Es dauert halt, aber das ist in dieser Gegend normal. Como hat ca. 85 000 Einwohner. Zuerst ging es auf den Markt. Wie immer zur Freude der Damen. Leider viel zu wenig Zeit, nicht nur shoppen wir wollten ja auch kurz was essen, da anschließend die Stadtführung war. Geschafft: gute Einkäufe, Klamotten, Schmuck, Gürtel, Mützen, Unterwäsche und noch eine kleine Pizza und ein Bierle oder Cafe.

Rund um den Dom dann die Führung. Eine schöne Altstadt. Dann Abschied von unserer sehr sympathischen Reiseführerin.

5. Tag – Heimreise mit Aufenthalt in Locarno

Auf der Heimfahrt machten wir einen Stopp in Locarno. Monika Roeske organisierte spontan eine 30-Minuten Rundfahrt mit dem ZÜGLI: Wunderbar und es ersparte viel Lauferei. Nachdem der Busfahrer uns wieder gefunden hatte ging es zum San Bernardino. Leider endete da abrupt unsere Heimreise. Direkt vor der Tunneleinfahrt war viel Polizei und hat den Tunnel bis auf weiteres geschlossen, da ein Reisebus im Tunnel gebrannt hat. Durch unsere leicht verspätete Abreise in Locarno hatten wir Glück und waren nicht im Tunnel. Also zurück. Die Busse mussten über den Gotthard fahren. Für unseren Fahrer ein langer Tag, dafür ein extra Dankeschön.

Wir hatten wunderschöne Sommertage. All inclusive – damit waren alle zufrieden.

Danke an alle Teilnehmer und unseren Fahrer Karlheinz Oberdorfer von der Firma Rösch, er hat uns die ganze Zeit prima und sicher gefahren.

Bis zum nächsten Mal.
Juni 2018
Monika Roeske

 

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3-tägige Reise Südtirol

15-19.09.2017
Bericht: Christine Vogelmann

1. Tag – AnreiseUm 8 Uhr starteten wir bei schönstem AWO-Wetter (8 Grad) in Neu-Ulm, (8 Uhr Abfahrt heißt 15 Minuten vorher da sein) alle Teilnehmer waren überpünktlich. 4 unserer Teilnehmer haben wir dann in Ulm abgeholt. Unser Busfahrer Lothar Peter schlug den Parkplatz in Nauders für unser  MISSEL-Picknick vor, da es am Reschensee oft sehr voll ist und wir Platzprobleme hätten. Oh, oh, was haben wir da gestaunt über das toll gerichtete Vesper. Und lecker war das obendrein. Da es zu diesem Zeitpunkt noch schönes Wetter war, kamen dann auch noch die Bienen, die uns lästig waren.

Am Reschensee angekommen hatten wir noch Zeit zum Fotoshooting. Dann ging’s weiter nach Schluderns. Dort waren wir zur Churburg – Führung angekündigt. Da der Bus nur unten am Bahnhof parken durfte, haben wir einen Shuttle für einige unserer Teilnehmer bestellt und der Rest der Gruppe wanderte über Pflastergestein den Berg hoch bis zur Burg. Die einstündige Führung mit unserem legendären Erzähler Michael war sehr kurzweilig. Die Rüstkammer der Churburg genießt Weltruf. Sie ist die größte Sammlung dieser Art und enthält mehr als 50 maßgeschneiderte Rüstungen. Die Rüstungen werden zweimal im Jahr abgestaubt, das ist die ganze Pflege dieser gigantischen Kampf Bekleidungen. Seit mehr als 500 Jahren ist die Burg im Besitz der Familie Trapp. Zum Schluss durfte Otmar Schanz noch ein Kettenschutz und Eisenhelm über den Kopf ziehen, was ihm nicht ganz geheuer war

Weiter ging’s nach Neumarkt in unser Hotel „Andreas Hofer“. Unseren 2stündigen Aufenthalt in Meran mussten wir mangels Zeit absagen.

2. Tag
Für unsere Dolomitenrundfahrt hatten wir einen Guide beauftragt. Er kam pünktlich um 8.45 Uhr in unser Hotel um uns abzuholen. Leider meinte es das Wetter nicht gut mit uns. Der Guide „Beppi“ meinte, dass es uns wenig Spaß bringen würde, im Nebel und in den Wolken bei Schnürlregen durch die Dolomiten zu fahren. So beschlossen wir auf Vorschlag von Beppi Bozen und Meran zu besuchen. Auf der Fahrt dorthin erklärte uns Beppi viel von der Geschichte Südtirols. In Bozen war Markt, und das Ötzi Museum konnte man auch besichtigen. Anschließend fuhren wir weiter Richtung Meran. Dort war das Wetter auch nicht besser. So gingen die meisten in ein Cafe.

Auf der Rückreise in unser Hotel hielten wir noch an einem Kiosk. Und schon lachte die Sonne. Dort konnten wir Speck, Salami und Pferdewurst probieren und auch erstehen. Ein Gläschen Wein gab’s dann auch noch für 1 €. Im Hotel hatten wir nach dem Essen einen Alleinunterhalter, der uns den sogenannten „Törgelen-Abend“ mit seiner Musik verschönte.

Obwohl es der Wettergott dieses Mal nicht so gut mit uns meinte, hatten die meisten doch viel Spaß.

Tag Heimreise
Auch am Kalterer See war uns der Wettergott nicht gut gesinnt, so sind wir im Regen nachhause gefahren.
Aufrichtigen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass alles so gut verlaufen ist. Auch noch großen Dank an unseren Busfahrer Lothar Peter von der Fa. Missel, der uns super gefahren hat.

Jedem Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann!!!




Wandern & Einkehren; Oberried und Waldereichenbach

21.Oktober 2017

Ein Bericht von Siegbert Kollmann

Wir hatten Glück, ein vom Wetter her ein schöner Wandertag zeigte sich am Morgen. Mit den Autos ging es über die Autobahn nach Illertissen. Weiter auf der Landstraße über Christershofen nach Breitental. Es war nun nicht mehr weit zum Oberrieder Weiher. Wir parkten die Autos und machten und für die Umrundung des Weihers bereit.Vorbei an der – jetzt leider geschlossen – die Weihergaststätte ging es auf einem Pfaden dem Weiherufer entlang. Nach gut einer Stunde standen wir an den Autos und es ging weiter. Breitental, Christertshofen und links ab auf unbefestigter Straße zu unserem zweiten Ziel: Forsthaus Waldreichenbach.

Im schönen Gastraum war alles zum Essen hergerichtet nur noch auf uns wurde gewartet. Im historischen Gastraum wartete auf uns: Braten, Pilzgemüse, Soßen, Gartengemüse, Spätzle und Semmelknödel. Nach dem Essen gingen wir noch den kleinen Hügel empor und betrachteten die dort erstellte Kapelle. Vor dem Gasthaus sah man den Platz auf dem die Ritterfeste abgehalten wurden. Gut gesättigt vom guten Essen und den gewonnen Eindrücken starteten wir den Rückweg nach Neu-Ulm.

  




Kloster Lorch – Ebnisee – Zachersmühle

Schwaben – erleben & genießen 22.Juli 2017

EIn Bericht von Siegbert Kollmann

Kloster Lorch

Kloster LorchAm Samstag, den 22. Juli 2017 starteten wir unsereLorch innen Schwabentour. Von Neu-Ulm über Geislingen nach Göppingen und nach 70 km war das erste Ziel das Kloster Lorch erreicht. Während wir auf die Eintrittskarten warteten wurde noch dem Kaffeegenuss gefröhnt. Zum Beginn der Führung wurden wir über die Geschichte des Benediktiner-Klosters informiert. 1.152 wurde das Kloster gegründet. Mit Bestandteil des Klosters ist eine Wandmalerei über die Geschichte der Staufer. Bei der Führung wurde uns die Staufergeschichte anhand der Bilddarstellungen nahegebracht.

Kreuzgang und Prälatur

Kreuzgang und Klausur bestanden schon von Beginn an als Teil des romanischen Klosters. In der Blüte des Spätmittelalters wurden sie prächtig umgebaut. Sie spiegeln das Auf und Ab der Klostergeschichte. Heute sind nur noch der nördliche Kreuzgangflügel und die sogenannte Prälatur erhalten. Nach gut einer Stunde war die Führung beendet und wir machten uns zum unserem nächsten Haltepunkt….

Ebnisee

EbniseeEr ist 600 m lang, 150 m breit und bis zu 7 Meter tief. Er wurde im 18. Jahrhundert als Schwellenweiher für die Flößerei angelegt und dient heute vor allem der Naherholung. Namensgeber- in war die westlich des Sees liegende Ortschaft Ebni, die wie der See und sein Ufer zur Gemeinde Kaisersbach gehört. Unser Bus wurde am oberen Seeende geparkt. Wir starten unsere halbstündige Wanderung am rechten Seeufer. Am Ende des Wanderwegs kehrten wir zur Mittagspause in den Biergarten Waldschänke ein. Danach ging es an der andern Seeseite wie zurück zum Bus. Wir hatten jetzt noch eine Strecke von 40 km vor uns. Immer durch Wald und Wiesen. Nach einer guten Stunde hatten wir unser Ziel die Zachersmühle erreicht.

Zachersmühle

ZachersmühleLandgaststätte mitten im Wald an einem Bach gelegen, mit richtigem Biergarten,  Einkehr ZachersmühleMühlrad geklapper, romantisch, aktuell, für ganz junge und ganz alte Leute geeignet, für Schwaben, Vegetarier und sonstige Spezialitätenliebhaber.
Hier hatten wir unsere letzte Einkehr ehe es dann mit dem Bus in gut einer Stunde nach Neu-Ulm ging.




ERZGEBIRGE + DRESDEN

5-tägige Reise vom 19. bis 23.06.2017

Ein Bericht von Monika Roeske

1. Tag – Anreise

Um 6 Uhr starteten wir in Wiblingen, dann wurden die Gäste vor der AWO Neu-Ulm und zum Schluss die Ulmer eingesammelt. Im Raum Nürnberg gab es die erste Kaffee/Brezel-Pause und später noch das „Mittagessen“ Wienerle mit Brot und Essiggurken. Unsere NEUEN wurden schnell und herzlich aufgenommen. Um 14.15 Uhr starteten wir zu unserem Stadtrundgang in Freiberg/Sachsen, die Silberstadt, Universitätsstadt und „Berghauptstadt“. Ein sehr kompetenter lebhafter Stadtführer hat uns geführt. Es war heiß und die meisten Sonnenhütchen waren im Koffer. Ja, man lernt nie aus. Das alte Kopfsteinpflaster war eine Herausforderung unserer „Rollator-Fahrerin“, aber sie hat das prima gemeistert. Auf der Weiterfahrt nach Altenberg zu unserem Hotel ging es auf kleinen Straßen rauf und runter durch Wald und Natur pur und wir fragten uns schon: wo liegt denn das Hotel? Alles war prima. Das Hotel lag weitab, aber eine riesige Anlage mit Pool, Minigolf, Biergarten usw. hat uns dafür entschädigt.

2. Tag – Halbtagsausflug östliches Erzgebirge und Kurort Seiffen

Der Reiseleiter für die nächsten Tage erwartete uns schon. Die Fahrt nach Seiffen ging wieder durch „Natur pur“. Er wusste zu jedem kleinen Dörfchen was zu erzählen. Die tschechische Grenze war nur einen Steinwurf entfernt. Der Kurort Seiffen ist wegen seiner Holzkunstherstellung, seiner Rundkirche aus dem Barock bekannt. Angeblich gibt es 60 Geschäfte. Einige gingen gleich in das Spielzeugmuseum, andere in die Schauwerkstatt Holzkunst oder in die Rundkirche. Die vielen sehr hübschen Lädchen haben uns fast „erschlagen“, nach drei oder vier Besichtigungen und kleinen Einkäufen brauchten wir Pause zum Mittagessen.

   
Am Nachmittag waren wir wieder im Hotel, dann war Mittagsschlaf, Baden, Minigolf, Kaffeeklatsch, die Beschäftigung. Ein botanischer Garten in der Nähe wurde auch besucht. Am Abend nach dem Essen dann Programm. Wir konnten an der „Volksseele“ lauschen „Erzgebirgsabend“. Die „Spechte vom Erzgebirge“ unterhielten mit Musik, Gesang und Anekdoten. Alles im Freien bei kühlen Nachttemperaturen. Vliesjacken waren angesagt.

3. Tag – Ganztagesausflug nach Dresden

Ein Tagesausflug bei herrlichem Sommerwetter in die sächsische Landeshauptstadt war „kulturelles Pflichtprogramm“ für uns Elbsandsteinurlauber. Barocke Schlösser und Paläste in der Stadt, die Semperoper usw. Der sehr informative Rundgang durch das historische Stadtzentrum, vorbei an weltberühmten Sehenswürdigkeiten, Zwinger, Semperoper, Fürstenzug, Kathedrale.


Unser Treffpunkt: Frauenkirche vor dem Lutherdenkmal.

Wir brauchten erst Mal eine Pause bei „Eierschecke“ und Kaffee. Was für ein Name, hier die Erklärung:
Die Eierschecke ist eine Kuchenspezialität aus Sachsen und Thüringen. Die Schecke bezeichnete ursprünglich im 14. Jahrhundert eine Männerkleidung, die aus einem halb- bis dreiviertellangen Leibrock mit starker Taillenbetonung bestand und meist mit Hüftgürtel getragen wurde. In Anlehnung an dieses „Kleidungsstück in Dreiteilung“ wurde hiernach auch das Kuchenstück benannt.

Es blieb noch genügend freie Zeit um endlich auch die Frauenkirche in Ruhe zu besichtigen. Wir saßen beeindruckt und begeistert lange Zeit auf den Bänken und haben diese wunderschöne Kirche auf uns wirken lassen. Dann die Brühlsche Terrasse, der Balkon Europas, mit Blick auf die Elbe – einfach toll dort zu stehen. Anschließend trafen wir uns zur Stadtrundfahrt mit dem Bus. Wir haben gestaunt wie grün Dresden ist. Zwischendurch gab es einen Stopp im Milchladen der Pfunds Molkerei, eingetragen im Guinness Buch der Rekorde seit dem Jahre 1997 als „Schönster Milchladen der Welt, ausgestattet mit 247,90 Quadratmetern handbemalter Fliesen“.
Die Welt ist klein: eine unserer Teilnehmerinnen traf dort ihre Cousine aus dem Kreis Tönning (Nordfriesland) ihrer Heimat, sie hatten sich 15 Jahre nicht gesehen. So ist das, wenn man mit der AWO unterwegs ist!!!

Nach dem leckeren Abendessen waren wir immer noch nicht müde und trafen uns ALLE im Biergarten. Was für ein Zufall: ein Tanzabend war angesagt, auf der schrägen Wiese. Der Discjockey hatte seine helle Freude an so vielen Schwaben. Nach Erfüllung unserer Musikwünsche (ABBA) hatten wir die Veranstaltung „im Griff“, es wurde nur so gestaunt, wie die Schwaben feiern können und viele Gäste schlossen sich an.

   

4. Tag Bastei – Festung Königstein

Der Tagesausflug führte uns in das Elbsandsteingebirge, das zu den geologisch vielfältigsten Landschaften der Erde gehört. Ein einmaliges Panorama vom Felsplateau der Bastei hoch über dem Elbtal bot sich uns. Durch die Felsformation zieht sich eine 76,5m lange Brücke. Es war der erste „schwüle Tag“ und die Besichtigung dementsprechend anstrengend. Aber wir wollten diese Ausblicke sehen und sind tapfer gelaufen.

    
Zur Mittagszeit wurde noch die Festung Königstein besichtigt.

Der Wallgang der Festung ist 1800 Meter lang und hat bis zu 42 Meter hohe Mauern und Sandstein-Steilwände. Der mit 152,5 Meter tiefste Brunnen Sachsens und zweittiefste Burgbrunnen Europas. hat uns besonders beeindruckt. Auf einem Monitor konnten wir sehen, wie 1 l Wasser 16 Sekunden braucht, bis es unten ankommt.


Auf dem Busparkplatz trugen drei junge Nacktwanderer sehr zu Erheiterung bei.

Erst am Spätnachmittag konnten wir unsere Schifffahrt antreten. Die Elbe hatte nicht genügend Wasser. Dass es doch noch geklappt hat verdanken wir den Tschechen, sie öffneten ein Wehr und die Flutwelle kam dann pünktlich. (Bei unserer letzten Reise vor 15 Jahren war das „Katastrophenhochwasser“ gerade vorbei). Die Schifffahrt mit dem Raddampfer von Königstein nach Pirna war entspannt. Es wurde kühl und das Wetter änderte sich. Die AWO-Glückskinder kamen um 19.30 Uhr ins Hotel und schon ging es los mit Gewitter und Regen. Alles gut gegangen.

5. Tag Heimreise
Auf der Heimreise ein toller Stopp in Meissen der Porzellanstadt. Wir waren begeistert von der 1,5 stündigen Führung durch das Haus und die Schauwerkstätten. Die weltweit führende Porzellanmanufaktur gehört zu den international bekanntesten und ältesten deutschen Luxusmarken. Das Symbol für die Manufaktur sind die gekreuzten Schwerter. (Wir wussten Bescheid, dank „bares für rares“). Der Rundgang begann mit einem kurzen Film, der über die Geschichte der Manufaktur, die Rohstoffe und die Herstellungsprozesse informierte. In den Schauwerkstätten erlebten wir an vier Arbeitsplätzen die Handwerkskunst, in der das Meissener Porzellan entsteht. Beim Bossierer werden die einzelnen Figurenteile zusammengefügt. An diesem Arbeitsplatz steht ein Modell der fertigen Figur, an dem sich der Bossierer orientiert. Herrliche Kunstwerke haben wir bestaunt, manche unverkäuflich. Diese Preise waren nicht so unsere Welt. Die Zeit war viel zu kurz, es gab noch so viel zu sehen.

    
Noch voller Eindrücke traten wir die Heimreise an.

Wir hatten wunderschöne Sommertage. Danke an alle Teilnehmer und unseren Fahrer Karlheinz Oberdorfer von der Firma Rösch, er hat uns die ganze Zeit prima und sicher gefahren.

Bis zum nächsten Mal.
Juni 2017,  Monika Roeske