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„Was nicht sein darf“ – 25. November 2022

 

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt gegen Frauen, laden wir am Freitag, 25. November 2022 ein:

Wann: Freitag, 25.11.2022
14.00 Uhr -19.00 Uhr

Wo:     AWO Begegnungsstätte MITTE
Eckstraße 10, 89231 Neu-Ulm
(Parkmöglichkeit: Parkplatz Edwin-Scharff-Haus)

Was:    Vernissage der Ausstellung „Weil nicht sein kann was nicht sein darf“ von Melanie Meyer. Es besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch bei kleinen Snacks und Getränken.
Bei Interesse können außerdem die Räumlichkeiten der Beratungsstelle besichtigt werden.

Das Thema der Ausstellung sind zurückliegende sexualisierte Gewalterfahrungen in der Kindheit – ein immer wiederkehrendes Thema in der Beratungsarbeit. Frau Meyer hat in diesem Zusammenhang Skulpturen geschaffen, die sich eindrücklich mit der Thematik auseinandersetzen und zum Nachdenken anregen.

Die Ausstellung von Frau Meyer ist ebenfalls an den darauffolgenden Tagen zu besichtigen:
Samstag, 26.11.2022 10.00 – 16.00 Uhr
Sonntag, 27.11.2022 10.00 – 13.00 Uhr

Flyer_25.11.2022 

 

Ein neues Gesicht im Team – Willkommen Aileen Zillien

Ab 01. Oktober 2022 stößt Aileen Zillien zu unserem Team hinzu. Sie war vorher bereits im Frauenhaus der Neu-Ulmer AWO tätig. Wir heißen sie herzlich Willkommen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

(v.l.n.r.: Anneliese Wolf, Jana Gaier, Aileen Zillien; Foto: Christine Vogelmann)

Ein Urgestein geht in den Ruhestand

Andrea Gaier an ihrem letzten Arbeitstag (Foto: Christine Vogelmann)

Am 31. August war der letzte Arbeitstag von Andrea Gaier in unserer Beratungsstelle Frauenberatung & Notruf.

Sie ist eine, die schon von der ersten Stunde mit aktiv dabei war. Als 1984 das Frauenhaus der Neu-Ulmer AWO gegründet wurde, war sie eine der ersten dort beschäftigten Sozialpädagoginnen. Bald war klar, es ist nicht nur das Thema häusliche Gewalt – es ist auch die sexualisierte Gewalt, die Betroffene zum Aufsuchen der Beratung veranlasst. Die ambulanten Beratungen konnten wegen der Anonymität des Frauenhauses nur außer Haus oder in der AWO Geschäftsstelle stattfinden.

Ab 1988 wurde diese Beratungsarbeit, vorerst für drei Jahre als Pilotprojekt, vom bayerischen Staatsministerium gefördert. Der Notruf für Frauen (heute Frauenberatung&Notruf) war geboren. Die beiden Sozialpädagoginnen Andrea Gaier und Anita Bay-Dieterle teilten sich eine Stelle und bauten den Notruf gemeinsam auf. Seit 1996 ist die Beratungsstelle eine eigenständige Einrichtung – nicht mehr nur personell, sondern auch räumlich vom Frauenhaus getrennt. Schwerpunktthema in unseren Beratungen ist jede Art von sexualisierter Gewalt. Aber auch andere akute Lebenskrisen, welche häufig Folge von sexualisierten Gewalterfahrungen sind, führen Betroffene aus den Landkreisen Neu-Ulm und Günzburg in die Beratungsstelle. Das Ziel mit den Frauen war für Andrea Gaier immer gewesen, sie in ihrer schwierigen Lebensphase zu begleiten und sie auf ihrem Weg zur Selbstfürsorge zu unterstützen. Sie war ihrer Arbeit mit Leib und Seele verbunden, was viele Frauen in diesen nun mehr 38 Jahren erfahren durften. Als ihre langjährige Kollegin Anita Bay-Dieterle 2017 in den Ruhestand ging, kam als Nachfolgerin Anneliese Wolf hinzu. Im Herbst 2019 wurde der Personalschlüssel auf zwei volle Stellen aufgestockt und Jana Gaier ergänzte nun das Team.

Jetzt hat Andrea Gaier die Beratungsstelle verlassen – jedoch nicht ohne ihr gesammeltes Wissen an ihre Teamkolleginnen weiter gegeben zu haben. Ab Oktober 2022 beginnt Aileen Zillien ihre Arbeit in der Beratungsstelle und macht das Dreier-Team wieder vollständig.

Wir wünschen Andrea Gaier alles Gute für die kommende Zeit und einen schönen, interessanten, aufregenden, entspannten wohlverdienten Ruhestand!

 

TV-Beitrag zu sexueller Belästigung am Arbeitsplatz

Im Mai sendete Regio TV einen Beitrag zu sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. Unsere Fachberatungsstelle wurde dazu im Interview befragt.

Hier geht’s zum Beitrag:  https://www.regio-tv.de/mediathek/video/im-talk-sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz/

Aktionen zum Weltfrauentag am 08.03.2022

Als Aktion „Licht der Stärke und Zuversicht“ verteilten in diesem Jahr Frauenberatung&Notruf gemeinsam mit dem Frauenhaus Neu-Ulm eine kleine Aufmerksamkeit an ausgewählte Einrichtungen in Neu-Ulm und Günzburg, zur Weitergabe an deren Klientinnen.

Benachteiligte Frauen sowie Frauen in herausfordernden Lebenslagen erhielten insgesamt 200 kleine „Lichter der Stärke und Zuversicht“. Die Aktion diente als Anerkennung und Wertschätzung der Frauen und sollte gleichzeitig Mut machen sowie Hoffnung schenken.

 

Kino-Event im Dietrich Theater anlässlich des Weltfrauentags

Am 13. März veranstaltete die Gleichstellungsstelle des Landratsamtes Neu-Ulm (Frau Keita-Schlosser) in Kooperation mit dem Stadtteilbüro Vorfeld sowie mit Frauenberatung&Notruf die Vorführung des preisgekrönten Dokumentarfilms WAS TUN inklusive anschließendem digitalem Podiumsgespräch mit dem Regisseur Michael Kranz.

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