Am 16. November 2024 um 14 Uhr trafen sich die Mitglieder im Schlößle, um die jährliche Jahreshauptversammlung abzuhalten. Nach den Regularien hielt die Vorsitzende Friederike Draesner den Geschäftsbericht, die Frauenhausleiterin Bettina Maruhn berichtete von der Frauenhausarbeit und Jana Neumann (ehemals Gaier) berichtete von der Arbeit des Notrufs. Die neue Notruf-Mitarbeiterin Petra Klett stellte sich kurz vor. Alle fassten sich kurz und nach dem Bericht des Revisors Armin Prem entlasteten alle auf dessen Vorschlag einstimmig den Vorstand und das Präsidium.
Im Tagesordnungspunkt Anträge stellte Friederike Draesner namens des Präsidiums den Antrag, die Begegnungsstätte M.I.T.T.E in “Siegbert-Kollmann-Begegnungsstätte“ umzubenennen. Der Antrag wurde einstimmig und mit kräftigem Beifall angenommen.
So waren wir gegen 15 Uhr fertig und konnten der Hauptsache dieses Tages entgegensehen: der 40-Jahrfeier des Frauenhauses.
Um 16 Uhr begann das Frauenquartett Weiberxxang mit zwei Liedern. Dann eröffnete die Vorsitzende Friederike Draesner, begrüßte die Ehrengäste und führte in das Thema ein. Es folgten Grußworte von der stellvertretenden Landrätin aus Günzburg Ruth Abmayr, von der Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger und von Andrea Ehmke-Graf, die für die Vorsitzende des AWO Bezirksverbandes sprach. Letztere hatte auch ein Geschenk dabei.
Dann berichtete die Leiterin des Frauenhauses Bettina Maruhn über die Arbeit, über die Sorgen und Wünsche. Schließlich bot sie an, Fragen an alle Mitarbeiterinnen zu stellen.
Von der Fragemöglichkeit wurde reichlich Gebrauch gemacht und alle Fragen wurden interessant beantwortet. Alle Mitarbeiterinnen kamen mal zu Wort. So konnten wir sehen, daß neben der Leiterin Bettina Maruhn auch alle Mitarbeiterinnen, jede für sich, ihre Arbeit hochprofessionell und hochmotiviert verrichten.
Jetzt kam der Auftritt von Weiberxxang, einem Damenquartett, das a cappella internationale Lieder mit launigen deutschen Texten zum Besten gab. Schön und schräg, international und schwäbisch, kritisch und kitschig, wie sie selbst sagen.
Den Abschluß bildete ein Buffet, das für jeden etwas bot und von dem auch reichlich Gebrauch gemacht wurde. Und Mancher blieb am Ende an dem Bieramisu hängen, sehr lecker und nicht kalorienärmer als Turamisu.
Die Neu-Ulmer Bevölkerung bekam von dem Jubiläum auch was mit durch Plakate, die reichlich in der Stadt verteilt waren. Sie lauteten ‘Du kannst etwas tun gegen häusliche Gewalt‘ und nannten die Kontaktadressen bei Bedarf.
Und durch Bäckertüten mit den Text ‘ Gewalt kommt mir nicht in die Tüte‘, die Bäcker Bayer freundlicherweise in seinen Neu-Ulmer Filialen verwendete.
Klaus Guhl