Archiv der Kategorie: Freizeit & Reisen

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Besuch der Alpakafarm in Ludwigsfeld

am 07.März 2020

Bericht: Bärbel Kohn und Horst Gauss

Gegen 13 Uhr trafen wir uns (insgesamt 35 TeilnehmerInnen) am Samstag 07.03.2020 in Ludwigsfeld zur Alpakaführung. Frau Maurer führte uns nach einer kurzen Info in den Stall, dort erfuhren wir über mehr über Alpakas, die im Rudel leben. Die besonderen Wesenszüge der knuddeligen Faserlieferanten macht das Alpaka in der tiergestützten Therapie interessant. Alpakatypische Neugier, dem Menschen gegenüber freundliche Zugewandtheit verbunden mit einem gesunden Mass an Scheu zeichnet dieses Tier aus.

Das Alpaka mit seinen weichen Haaren und seinen großen Kulleraugen hat einen hohen Aufforderungscharakter. Durch die geringere Körpergröße trauen sich auch Menschen den Umgang mit diesen Tieren zu, die bisher keine oder wenig Erfahrung im Umgang mit Tieren sammeln konnten.Nach dieser Erkundigung stärkten wir uns noch im „Henry“ in Ludwigsfeld.

Großen Dank an Alt und Jung, die dabei waren.

 

Winterwanderung nach Ludwigsfeld

am 01. Februar 2020
Reisebricht von Siegbert Kollmann

Am Samstag, den 1. Februar 2020 trafen wir uns vor der AWO. Wir gingen bei sonnigem Wetter und leichtem Wind los. Zunächst in das Glacis, vorbei am Forellenbächle zur Ringstrasse. Weiter ging es vorbei am Sportzentrum Neu-Ulm und bald war wieder eine Gartenanlage erreicht. Wir gingen vorbei an verschiedenen Gärten und sahen bald die ersten Häuser von Ludwigsfeld.Nur noch eine kurze Strecke und wir hatten Henry’s Gaststätte erreicht. Hier machten wir eine Pause. Leider änderte sich das Wetter von trüb auf Dauerregen. So stellten wir das Programm um und starteten zur nächsten Bushaltestelle. Mit dem Bus Linie 5 ging es ab nach Neu-Ulm. Gegen 18 Uhr war unser Wandertag beendet.

 

Theater Ulm – Führung                        

am 04. November 2019
Ein Bericht von Monika Roeske

Ein Jahr zuvor schon gebucht und es hat alles super geklappt. 27 Theaterinteressierte fanden sich im Foyer des Theaters ein. Garderobedamen gab es um diese Uhrzeit nicht, das machten wir selbst.
Im Thekenbereich saßen wir dann gemütlich zu einer ausführlichen Einführung von Herrn Mauch. Er ist stellvertretender Verwaltungsdirektor und Finanzbeauftragter des Theaters. Alles sehr spannend, was er zu erzählen hatte. Das Theater Ulm hat ein drei Sparten Haus, also Musik – Ballett – Tanztheater. Es war sehr interessant auch mal zu hören, was es finanziell bedeutet im Opernchor oder im Extra Chor zu singen. Junge Balletttänzer/Innen haben es auch nicht leicht zurechtzukommen mit ihrer Bezahlung. Es gehört schon eine Menge Idealismus zu diesen Berufen dazu.

Wir waren im Malersaal, riesige Kulissenbilder werden dort hergestellt. Die ganze Technik diese Kulissen auf die Bühne zu transportieren ist ja schon eine Wissenschaft für sich. In der Schreinerei, Polsterei, Schneiderei ging es weiter. Es gibt extra einen Ankleidedienst. Im Probenraum des Chores saßen wir, wie in der Universität.

Natürlich hat uns der Bereich „Kostüme“ besonders interessiert. Drei Etagen übereinander, ein großer Raum und das war nur ein Drittel, da der Rest ausgelagert ist.

Die Logistik dazu ist sicherlich nicht einfach. Meterweise hingen z.B. nur schwarze Hosen und Röcke. Es funkelte und glitzerte bei tollen Roben, die unendlich schwer sind. Eine Herausforderung sich darin zu bewegen oder zu singen. In der Maske war es sehr eng. Ein Zeitplan an der Tür gibt vor, wann wer bei welchem Stück geschminkt wird.

Im Podium erklärte man uns die verschiedenen Möglichkeiten der Bestuhlung. Auf der Bühne zu stehen auch ganz spannend. Wie funktioniert der eiserne Vorgang usw. Toll.

Natürlich gibt es noch so viel mehr zu sehen, aber einen großen Eindruck haben wir erhalten.

2,5 Stunden gingen schnell vorbei. Im Anschluss noch gemütliche Einkehr im Herrenkeller.

5-tägige Reise Ostfriesland und Emsland

vom 01. bis 05. Juli 2019

Ein Bericht von Monika Roeske

  1. Tag – Anreise

Wir starten in Wiblingen um 6 Uhr. 24 Teilnehmer. Leider mussten sich zwei Ehepaare wegen Krankheit abmelden. Also 22 Frauen und 2 Männer! Die Fahrt verlief problemlos. Bei jedem Stopp freuten wir uns, dass es immer kühler wurde. In Ulm waren seit Tagen bis zu 35 Grad. Es erwartete uns ein kleines Hotel in Rhede. Wir hatten einen eigenen Speiseraum, alles war dadurch doch sehr familiär. Zum Abendessen gab es Haiwels, selbst geräuchert, sehr lecker.

  1. Tag – Ganztägiger Ausflug: eine Rundfahrt Ostfriesland mit örtlicher Reiseleitung.

Um 9 Uhr erwartete uns RENKE (das ist ein Vorname, eigentlich weiblich und auch Name eines Fisches), unser Reiseleiter für diesen Tag. Ein sehr großer Mann mit Schuhgröße 52.

MOIN, nur einmal, sagt man hier. Falls man das zweimal sagt, gilt man als geschwätzig.

Während der Busfahrt erfahren wir viel zur Besiedlung Ostfrieslands. Für uns immer faszinierend die vielen Windräder. Leider will die Stromleitungen keiner (bis zu uns!), so dass ab und zu sogar abgeschaltet werden muss. Ostfriesland 450 000 Einwohner, so groß wie Hamburg. Fehnkanäle (Fehn heißt Moor), Galoppierweiden (nur für Vieh, nicht geeignet für Ackerbau) viele neue interessante Wörter für uns Süddeutsche. Dann ein Besuch mit Führung im Moormuseum. Eine Friesische Teezeremonie am Ende. Friesischer Tee mit weißem Kandis und Sahne, dazu Buchweizen- oder Friesentorte.    In Greetsiel planten wir noch eine Überraschung. Fahrt auf dem Kanal mit dem Schiff. Es gab Schnaps, dann Schirme, dann Decken UND dann musste die Fahrt abgebrochen werden wegen zu starkem Regen. Bezahlen brauchten wir nicht, das war sehr nett. Endlich gab es dann auch das erste lang ersehnte Krabbenbrötchen. Ein regenfreier Bummel durch den so hübschen Ort bis zum Hafen beendete den Tag. Auf der Heimfahrt war unser Reiseführer in Hochform. Er ist auch Entertainer. Humor in Hoch- und Plattdeutsch, allerhand vom flachen Land, fast zu viel des Guten.

Am Abend gab es Abendessen für die AWO in einem Saal, wir fühlten uns etwas verloren. Anschließend kam ein Alleinunterhalter (wir, besonders ich waren sehr skeptisch vorher). Es wurde ein SEHR lustiger Abend. Das Eis war schnell gebrochen. Mit Musik, Erzählungen und dann auch noch mit Tanzen, das hatte ER und auch WIR nicht erwartet. Wir haben so viel gekichert und gelacht und sanken völlig außer Puste ins Bett.

  1. Tag – Ganztagesausflug zur Insel Norderney

Busfahrt über Emden nach Norddeich. An der großen Fähranlegestelle blies uns schon ein sehr kalter Wind um die Ohren. Alle waren vorgewarnt und hatten warme Klamotten mit. Natürlich wollten wir oben auf der großen Fähre sitzen. 55 Minuten dauerte die Überfahrt. Sonne und Wind, ein tolles Gefühl. Mit einem örtlichen Bus fuhren wir 1,5 Stunden über die Insel mit einem Stopp an der weißen Düne. Endlich Strand und Strandkörbe. Ohne Fahrrad ist die Insel sehr groß. Pferdegestüte, Karnickel, Austernfischervögel mit langem spitzigem Schnabel. Gerne hätten wir uns länger aufgehalten. Norderney ist 14 km lang, 2 km breit. 6000 Einwohner, das Vierfache dann während der Saison. Genügend freie Zeit für den Strand- oder Stadtbummel und natürlich Krabben-, Bismarck- und Matjesbrötchen satt. Der Spaziergang am Meer, einfach herrlich. Auf der Fähre wurden wir auf der Rückfahrt zwischendurch ganz ordentlich durchgeschüttelt.
Im Bus waren alle müde. Heftige Zahnschmerzen plagten eine unserer Damen. Es waren einige Telefonate nötig um für den nächsten Morgen einen Zahnarzttermin zu kriegen. Geschafft, Termin um 8 Uhr, per Taxi nach Papenburg.

  1. Tag Ganztagesausflug Meyer Werft in Papenburg und Emden

Zuerst konnten wir In Papenburg unsere Zahnpatientin vor der Praxis abholen. Ende gut!

Die Meyer Werft: Gründung 1795, Fläche Werftgelände 50 ha. 400 direkte Beschäftigte, davon leben 94 % in der Umgebung. Insgesamt sorgt die Werft für über 21.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze, 300 Ausbildungsplätz. 60 % der Werftmitarbeiter besitzen ein eigenes Haus in der Gegend. Ca. 250.000 Besucher jährlich. Rund 2.000 Firmen arbeiten als Lieferanten der Werft, ca. 800 sind an einem Schiff beteiligt. Es werden Kreuzfahrtschiffe, Fähren, Gastanker, Forschungsschiffe gebaut. Die Bauzeit für einen Luxusdampfer dauert 36 Monate. Wir haben nur so gestaunt, was alles so gebaut wird an Kreuzfahrtschiffen, vor allem für die Amerikaner (es gibt praktisch ALLES an Vergnügungen an Bord z.B. eine Hochzeitskugel am Kran für Trauungen). Unglaublich auch die Ausstattung der Suiten.
Nach der sehr interessanten Führung Fahrt nach Emden, dann zuerst ein Krabbenbrötchen oder zwei und Kaffeepause. So waren wir gestärkt für einen geführten Stadtrundgang (Kirche mit Bibliothek, Bunker, Hochbunker) und eine einstündige Hafenrundfahrt. Natürlich sind wir über die Straße mit der OTTO-Ampel gegangen (wir hätten ja auch gerne eine Ampel Äffle und Pferdle). Danach Abendessen in Emden im „Hafenhus“. Ein sehr schickes Lokal mit total leckerem Essen. Alle waren begeistert.
Im Hotel gingen alle sofort auf ihre Zimmer, ohne „Absacker“, es war ein langer schöner Tag.

 5. Tag Heimreise

Danke an unseren Fahrer Christian Wanke von der Firma Rösch, er hat uns die ganze Zeit prima und sicher gefahren. Wir waren ein super Team. Danke auch an unsere Bärbel Kohn für die so aufmerksame Betreuung. Toll, dass wir sie haben.

Bis zum nächsten Mal.
Juli 2019, Monika Roeske

Sommerwanderung in Oberstdorf

Reisebericht: Siegbert Kollmann

Am Samstag, den 29. Juni 2019 war AWO-Wandertag. Zunächst traf man sich um 8 Uhr vor dem Bahnhof Ulm und fuhr über Kempten nach Oberstdorf.

Die Wanderung startete am Bahnhof zur Nebelhornbahn.

Dann über die Mühlenbrücke zum Trettachwanderweg. Dieser ging oberhalb der Trettach entlang. Sobald ging es über eine Abzweigung rechts einen kleinen Hügel hoch. Nach einer Stunde war der Moorweiher erreicht.

Moorweiher

Der Teich ist schöne in grüne Wiesen eingebettet. Auf der Südseite war ein großes Stück mit Seerosen zur finden. Nach einer kleinen Pause ging es weiter zum nächsten Ziel.

Es ging weiter zum Dienersberg. Ein Wanderschild teilte uns mit: zum Christlessee ca. 1 Std. So ging es los: ständig leichtes Auf und Ab und am Ende hatten wir noch ein kleines Stück Asphaltstraße.

Schon bald blickten wir hinab zum tiefblauen Christlessee.

Christelsee

Es war schon über die Mittagszeit und ein leichtes Hungergefühl stellte sich ein. Bald war das Cafe-Gasthaus Christlessee erreicht und man konnte dem Hungergefühl nachkommen.

Trettach

Wir wechselten vom Christlessee zur Trettach und wanderten auf dem Uferweg Richtung Oberstdorf. Nach gut 1½Std. hatten wir ein Cafe an der Trettach erreicht und es war Zeit für eine kleine Pause. Sobald war es Zeit für die Schlusswanderung immer der Trettach entlang, vorbei an der Nebelhornbahn zum Bahnhof.

Nach 5 Stunden wandern war wir bald am Ziel; doch da stand noch die „Dampfbrauerei“, die zu  einer kleine Pause einlud. Bald war der Zug erreicht und gegen 19 Uhr waren wir wieder Ulm.