Für den diesjährigen Mitgliederausflug hatte Christine Vogelmann – zusammen mit Horst Gauss – eine Fahrt in den Schwarzwald organisiert.
Am 24 Mai ging es um 8 Uhr beim Alfred-Schneider-Haus in der Eckstraße los. Die Fahrt führte uns durch das wunderschöne Donautal entlang der aufragenden Felsen und durch viele Tunnel in zwei Stunden zum Parkplatz des Klosters Beuron zur traditionellen Brezelpause.
Der Gairing-Busfahrer Winfried Raab baute Tische auf und brachte den Kaffee. Die Brezel wurden von vielen Helferinnen mit Butter oder Leberwurst geschmiert. Einige Ausflügler genehmigten sich auch ein Glas Prosecco, eine Spende der AWO.
Dann blieb noch Zeit, einen Blick in die wunderschöne barocke Beuroner Abteikirche zu werfen. Sie ist St.Martin gewidmet.
Der Altar allerdings war wohl wegen einer Restaurierung gerade verhängt. Besonders schön ist auch die Gnadenkapelle, die vom Hauptschiff abgeht. Sie ist der Marienverehrung gewidmet.
Um 11 Uhr ging die Fahrt weiter und nach einer Stunde erreichten wir Blumberg. Wir waren auf eine Fahrt mit der Sauschwänzlebahn gebucht. Es blieb aber noch Zeit zum Blick in das Bahnmuseum und auf das Stellwerk. Einige gingen noch den Weg zum Werksverkauf der Schwarzwälder-Schinken-Fabrik Schwarzwaldhof und sorgten für leckere Mitbringsel.
Um 14:10 Uhr fuhr unsere Bahn. Die Bahn fährt auch mit Dampflokomotiven. Wir hatten aber eine Diesellokomotive von 1965, gebaut in Kiel.
Wir hatten ein eigenes Abteil und konnten den Charme der über 130 Jahre alten Wagen genießen. Wir saßen auf Holzbänken eng zusammen – die Leute waren früher wohl schlanker.
Die Fenster konnte man öffnen, mit etwas Kraft zwar und bis jemand rief: es zieht. Es kam ein Schaffner in Uniform zur Fahrkartenkontrolle und es kam ein Verkaufswägele durch den Zug, mit Getränken, aber auch mit Souvenirs. Die Bahn fuhr in einer Stunde nach Weizen, wo etwa eine halbe Stunde Pause war. Dann ging es zurück. Es war eine interessante Fahrt, allerdings die namensgebenden Schleifen und Kringel und die berühmten Viadukte der Sauschwänzlebahn konnte man bei der Fahrt vom Zug aus nicht sehen. Dazu musste man ins Museum und das Modell anschauen.
Wieder in Blumberg angekommen gings mit dem Bus Richtung Dellmensingen. Hier waren wir im Gasthof Adler angemeldet. Die vorab bestellten Gerichte kamen zügig. Es gab Wurstsalat, Tellersulz und verschiedene Schnitzel, auch als Gemüseschnitzel. Es gab einen großen Salatteller und es gab saure Kutteln mit Bratkartoffeln. Dazu passte dann ein Hefeweizen, das der Adler in eigener Brauerei produziert. Um 21 Uhr waren alle satt. Und der Weg nach Neu-Ulm war nicht mehr weit. Ein schöner Ausflug bei sehr schönem Wetter.
Klaus Guhl


















