Jahreshauptversammlung der Neu-Ulmer Arbeiterwohlfahrt 2023

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Die diesjährige Jahreshauptversammlung fand am 25.November 2023 statt. Bei klarem Winterwetter – beim Heimgehen schneite es ein wenig – fanden 40-50 Mitglieder den Weg in den  Offenhausener Schlößle-Saal.
Die Versammlung begann um 14:30 Uhr mit Kaffee und Kuchen und um 15 Uhr konnte Klaus Guhl die Versammlung eröffnen. Besonders begrüßte er die Präsidentin des Bezirksverbandes Schwaben Brigitte Protschka. Ferner die Mitarbeiterinnen Bettina Maruhn vom Frauenhaus, Anneliese Wolf und  Jana Gaier vom Notruf für Frauen und Christine Vogelmann von der Begegnungsstelle M.I.T.T.E.
Bei dem Gedanken an die Verstorbenen des letzten Jahres musste an Siegbert Kollmann gedacht werden, der über 30 Jahre den Ortsverein geführt und geprägt hat, und der unter anderem das Frauenhaus und den Notruf für Frauen begründet hat. Ferner war er 20 Jahre Kreisvorsitzender des Kreisverbandes, den er selbst aus dem Kreisverband Neu-Ulm-Land, dem Kreisverband Illertissen und dem Stadtverband Neu-Ulm geformt hatte. Ferner war er für vier Wahlperioden Mitglied im Bezirksvorstand oder Präsidium, wie es jetzt heißt. Und zeitweise dort sogar Mitglied des Verwaltungsrates.
Ferner gedachten wir der verstorbenen Mitglieder Martin Oechsle, Werner Bausenhart, Eugen Singer, Maria Trost, Inge Askin und Karl Dreihäupl.

Brigitte Protschka berichtet über Aktuelles aus ihrer Arbeit. Und sie erinnerte an Siegbert Kollmann, den sie als Persönlichkeit darstellte, der immer alles offen ansprach und stets für die Belange der hilfesuchenden Menschen ein offenes Ohr hatte. Und der klare Worte nicht scheute. Er war für die schwäbische Arbeiterwohlfahrt ein geschätzter Wegbegleiter.

Auch die Vorsitzende Friederike Draesner ging neben den Berichten über die Probleme und Erfolge des vergangenen Jahres auf den Tod von Siegbert Kollmann ein. Immerhin hatte er über 30 Jahre diese Jahreshauptversammlung geleitet und jetzt bereits seit 12 Jahren an ihr als Beisitzer teilgenommen.  Auf seinem Stammplatz stand ein Portraitfoto von ihm. Und in allem war er noch präsent.

Es folgten die Berichte aus den Bereichen. Bettina Maruhn, Leiterin des Frauenhauses, und Jana Gaier, Mitarbeiterin in der Beratungsstelle Notruf für Frauen, berichteten von ihrer Arbeit und führten vor Augen, wie wichtig ihre Arbeit ist, und wie oft sie nachgefragt wird. Beide kamen übrigens von der AWO-Aktion zum internationalen Aktionstag “Tag gegen Gewalt an Frauen“, bei der sie auf dem Petrusplatz neben den Marktständen mit orangenen Stühlen und einem Infostand Aufmerksamkeit auf die Probleme lenken konnten.

In einem weiteren Bericht erzählte Monika Roeske von den Reisen, wobei sie berichten musste, daß seit Corona das Interesse noch nicht wieder so groß ist wie vorher. Sie selber gab ihren Abschied aus dem Reiseteam bekannt und wünschte den verbleibenden Teammitgliedern viel Erfolg bei zukünftigen Reiseangeboten.

Weiter gab Armin Prem den Bericht der Revisoren. Sie hatten keine Beanstandungen. Es folgte das Angebot zur Aussprache über alle Berichte, aber Niemand wollte fragen oder kommentieren. Dann beantragte Armin Prem die Entlastung von Vorstand, Ortsausschuß und Präsidium. Diese wurde einstimmig erteilt.

Zum Tagesordnungspunkt Anträge waren aus dem Kreis der Mitglieder keine Anträge eingegangen. So stand nur das vom Vorstand beantragte Budget zur Abstimmung. Es wurde einstimmig angenommen.

Als nächstes folgten Ehrungen. Für die Mitgliedsjahre, die wir mit einer Urkunde würdigen, gab es dieses Jahr nur Monika Roeske. Sie war seit 25 Jahre Mitglied. Früher war sie in der Ortsvereins-Geschäftsstelle tätig und nach dem Renteneintritt war sie Mitglied im Präsidium. Als Hauptamtliche und dann auch als Ehrenamtliche war sie aktiv im Reiseausschuss tätig. Die Entwicklung der erfolgreichen Reisetätigkeit des Ortsverein war wesentlich ihr Verdienst. Da sie sich davon jetzt zurückzieht, wurde ihr für ihre Tätigkeit gedankt und die Arbeit mit einem Geschenk gewürdigt.Nach Friederike Draesners Schlusswort folgte das traditionelle Maultaschen-oder-Bratwürste-Essen, jeweils ein oder zwei Stück, jeweils mit Kartoffelsalat.

Klaus Guhl

Hier noch die visuellen Eindrücken derVersammlung:

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