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Kreiskonferenz des AWO Kreisverbandes Neu-Ulm

Friederike Draesner wieder in den AWO-Kreisvorstand gewählt

Am  Samstag, dem 15.Februar 2020, fand die Kreiskonferenz des AWO Kreisverbandes Neu-Ulm, dem auch der Ortsverein Neu-Ulm angehört, statt.

Der Kreisverband Neu-Ulm war 1995 von Siegbert Kollmann aus den drei AWO-Kreisverbänden Neu-Ulm-Land, Illertissen und Neu-Ulm-Stadt gegründet und bis 2015 auch von ihm als erster Vorsitzender geführt worden. 2015 wurde Wolfgang Harant (Gerlenhofen) erster Vorsitzender und Friederike Draesner wurde neben Matthias Lepin (Illertissen) stellvertretende Vorsitzende.

Jetzt standen Neuwahlen an und sowohl Wolfgang Harant als 1.Vorsitzender als auch Friederike Draesner als stellvertretende Vorsitzende wurden beide mit 33 Stimmen bei 33 wahlberechtigten Delegierten wiedergewählt. Der weitere stellvertretende Vorsitzende wurde Tobias Steidle aus Altenstadt.

Neben den Wahlen war die Konferenz geprägt durch überwiegend lobende Grußworte durch Oberbürgermeister Gerolf Noerenberg, die stellvertretende Landrätin Sabine Krätschmer und  Brigitte Protschka vom Präsidium des AWO Bezirksverbandes.

Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung waren die Berichte der Ortsvereine. Die Vorsitzenden der anwesenden Ortsvereine berichteten in kurzen Vorträgen von ihrer Arbeit, von ihren Erfolgen und Sorgen vor Ort.

Umrahmt wurde die Veranstaltung durch eine Kaffeetafel mit Zwetschgendatschi, die vom Küchenteam des Alfred-Schneider-Hauses organisiert wurde.

Klaus Guhl

Theater Ulm – Führung                        

am 04. November 2019
Ein Bericht von Monika Roeske

Ein Jahr zuvor schon gebucht und es hat alles super geklappt. 27 Theaterinteressierte fanden sich im Foyer des Theaters ein. Garderobedamen gab es um diese Uhrzeit nicht, das machten wir selbst.
Im Thekenbereich saßen wir dann gemütlich zu einer ausführlichen Einführung von Herrn Mauch. Er ist stellvertretender Verwaltungsdirektor und Finanzbeauftragter des Theaters. Alles sehr spannend, was er zu erzählen hatte. Das Theater Ulm hat ein drei Sparten Haus, also Musik – Ballett – Tanztheater. Es war sehr interessant auch mal zu hören, was es finanziell bedeutet im Opernchor oder im Extra Chor zu singen. Junge Balletttänzer/Innen haben es auch nicht leicht zurechtzukommen mit ihrer Bezahlung. Es gehört schon eine Menge Idealismus zu diesen Berufen dazu.

Wir waren im Malersaal, riesige Kulissenbilder werden dort hergestellt. Die ganze Technik diese Kulissen auf die Bühne zu transportieren ist ja schon eine Wissenschaft für sich. In der Schreinerei, Polsterei, Schneiderei ging es weiter. Es gibt extra einen Ankleidedienst. Im Probenraum des Chores saßen wir, wie in der Universität.

Natürlich hat uns der Bereich „Kostüme“ besonders interessiert. Drei Etagen übereinander, ein großer Raum und das war nur ein Drittel, da der Rest ausgelagert ist.

Die Logistik dazu ist sicherlich nicht einfach. Meterweise hingen z.B. nur schwarze Hosen und Röcke. Es funkelte und glitzerte bei tollen Roben, die unendlich schwer sind. Eine Herausforderung sich darin zu bewegen oder zu singen. In der Maske war es sehr eng. Ein Zeitplan an der Tür gibt vor, wann wer bei welchem Stück geschminkt wird.

Im Podium erklärte man uns die verschiedenen Möglichkeiten der Bestuhlung. Auf der Bühne zu stehen auch ganz spannend. Wie funktioniert der eiserne Vorgang usw. Toll.

Natürlich gibt es noch so viel mehr zu sehen, aber einen großen Eindruck haben wir erhalten.

2,5 Stunden gingen schnell vorbei. Im Anschluss noch gemütliche Einkehr im Herrenkeller.

Jahreshauptversammlung der Neu-Ulmer Arbeiterwohlfahrt 2019

23.November im Schlößle in Neu-Ulm-Offenhausen

Wir haben die Hauptversammlung dieses Jahr etwas anders organisiert, indem wir die Kaffeetafel an den Anfang gestellt haben. So war der Abstand zum abschließenden Maultaschen-Essen größer und der Appetit ebenfalls. Die Hauptversammlung begann also um 14 Uhr mit dem Kuchenbuffet.

Um 14:30 Uhr dann begann die Hauptversammlung selbst mit den Regularien und den Berichten.

So gehört es leider jedes Jahr dazu, verstorbener Mitglieder zu gedenken. Verstorben waren im vergangenen Jahr Karin Strube (von 1973 bis 1976 Mitglied im Vorstand – zuletzt als stellvertretende Vorsitzende und ab 1976 bis 1991 Revisorin) Rolf Röcker (Revisor von 1998 bis 2011 und aktiv im Reiseteam), Helmut Scheck, Ursula Müller, Gisela Schanz, Irmgard Siegel, Gertrud Hoffmann, Rosemarie Dreihäupl, Hermann Zeislmair und Herta Gold.

Den Geschäftsbericht gab die Vorsitzende Friederike Draesner ab, aus den Bereichen berichteten Emmy Megler (Frauenhaus), Andrea Gaier und Anneliese Wolf (Notruf für Frauen), Friederike Draesner für die durch einen privaten Termin entschuldigte Christina Vogelmann (Begegnungsstätte M.I.T.T.E) und Monika Roeske für den Bereich Reisen.

Wenn auch die Neuwahl des Präsidiums erst im nächsten Jahr fällig ist, so war die Amtszeit für die Delegierten zur Kreiskonferenz abgelaufen. Die Versammlung bestätigte ohne Gegenstimme die bisherigen Delegierten und gab ihnen für eine weitere Amtszeit das Mandat.

Dann wurde über das Budget 2020 abgestimmt. Es ist für 2020 um  13,7 % höher als im vergangenen Jahr, was sich aus der Auflage der bayrischen Staatsregierung ergibt. Danach ist der Personalschlüssel zu erhöhen, das heißt, daß die Beratungsstelle eine ganze Stelle mehr bekommen hat. Nachdem bisher zwei Damen zusammen sich eine ganze Stelle teilten, ist es also eine Verdoppelung der Stunden. Auch im Frauenhaus gibt es eine Mehrung, allerdings nicht so gravierend. Die Versammlung stimmte dem Budget einstimmig zu.

Im Vereinsleben ist es Brauch, langjährige Mitglieder zu ehren und ihnen zu danken. So sind Siegfried Gnann 50 Jahre dabei, Manfred Gombert 40 Jahre, Gerd Tennigkeit, Franz Schädler und Eugen Sailer 30 Jahre und schließlich Marianne Focher 25 Jahre. Nur bei Letzterer konnten wir uns persönlich bedanken. Die anderen waren alle entschuldigt.

Danach wurde der Film ‘100 Jahre AWO‘ gezeigt, der in 17 Minuten in eindrucksvollen Bildern die Zeiten der Gründung, der Nazizeit und der Nachkriegszeit bis heute zeigt.

Diesen Film können Sie sich hier gerne noch einmal anschauen: 

Es folgte ein Auftritt der fünfköpfigen Familie Heilig, die virtuos und schwungvoll musizierte. Leider war die Konzentration der Anwesenden schon nicht mehr so groß, daß der eine oder die andere lieber ‘schwätzen‘ wollte. Die tollen Musiker und Musikerinnen hätten mehr Aufmerksamkeit verdient.

Den Abschluss der Versammlung bildete dann das bereits erwähnte und inzwischen Tradition gewordene Maultaschenessen (mit Zwiebeln und Kartoffelsalat), wahlweise eine große Maultasche oder zwei große Maultaschen.                     (Klaus Guhl)

und hier sehen Sie die Bilder dieses gemütlichen Nachmittags:

 

 

 

 

 

AWO Weinfest 2019

Das AWO Weinfest 2019 fand bei strahlendem Wetter statt, viel zu warm für den Oktober, wunderbar für unsere gesellige Runde.

Bei guter Verköstigung und beschwingter Musik, haben wir alle gemeinsam einen besonders schönen Herbstnachmittag verbracht.

siehe Bilder AWO Weinfest:

5-tägige Reise Ostfriesland und Emsland

vom 01. bis 05. Juli 2019

Ein Bericht von Monika Roeske

  1. Tag – Anreise

Wir starten in Wiblingen um 6 Uhr. 24 Teilnehmer. Leider mussten sich zwei Ehepaare wegen Krankheit abmelden. Also 22 Frauen und 2 Männer! Die Fahrt verlief problemlos. Bei jedem Stopp freuten wir uns, dass es immer kühler wurde. In Ulm waren seit Tagen bis zu 35 Grad. Es erwartete uns ein kleines Hotel in Rhede. Wir hatten einen eigenen Speiseraum, alles war dadurch doch sehr familiär. Zum Abendessen gab es Haiwels, selbst geräuchert, sehr lecker.

  1. Tag – Ganztägiger Ausflug: eine Rundfahrt Ostfriesland mit örtlicher Reiseleitung.

Um 9 Uhr erwartete uns RENKE (das ist ein Vorname, eigentlich weiblich und auch Name eines Fisches), unser Reiseleiter für diesen Tag. Ein sehr großer Mann mit Schuhgröße 52.

MOIN, nur einmal, sagt man hier. Falls man das zweimal sagt, gilt man als geschwätzig.

Während der Busfahrt erfahren wir viel zur Besiedlung Ostfrieslands. Für uns immer faszinierend die vielen Windräder. Leider will die Stromleitungen keiner (bis zu uns!), so dass ab und zu sogar abgeschaltet werden muss. Ostfriesland 450 000 Einwohner, so groß wie Hamburg. Fehnkanäle (Fehn heißt Moor), Galoppierweiden (nur für Vieh, nicht geeignet für Ackerbau) viele neue interessante Wörter für uns Süddeutsche. Dann ein Besuch mit Führung im Moormuseum. Eine Friesische Teezeremonie am Ende. Friesischer Tee mit weißem Kandis und Sahne, dazu Buchweizen- oder Friesentorte.    In Greetsiel planten wir noch eine Überraschung. Fahrt auf dem Kanal mit dem Schiff. Es gab Schnaps, dann Schirme, dann Decken UND dann musste die Fahrt abgebrochen werden wegen zu starkem Regen. Bezahlen brauchten wir nicht, das war sehr nett. Endlich gab es dann auch das erste lang ersehnte Krabbenbrötchen. Ein regenfreier Bummel durch den so hübschen Ort bis zum Hafen beendete den Tag. Auf der Heimfahrt war unser Reiseführer in Hochform. Er ist auch Entertainer. Humor in Hoch- und Plattdeutsch, allerhand vom flachen Land, fast zu viel des Guten.

Am Abend gab es Abendessen für die AWO in einem Saal, wir fühlten uns etwas verloren. Anschließend kam ein Alleinunterhalter (wir, besonders ich waren sehr skeptisch vorher). Es wurde ein SEHR lustiger Abend. Das Eis war schnell gebrochen. Mit Musik, Erzählungen und dann auch noch mit Tanzen, das hatte ER und auch WIR nicht erwartet. Wir haben so viel gekichert und gelacht und sanken völlig außer Puste ins Bett.

  1. Tag – Ganztagesausflug zur Insel Norderney

Busfahrt über Emden nach Norddeich. An der großen Fähranlegestelle blies uns schon ein sehr kalter Wind um die Ohren. Alle waren vorgewarnt und hatten warme Klamotten mit. Natürlich wollten wir oben auf der großen Fähre sitzen. 55 Minuten dauerte die Überfahrt. Sonne und Wind, ein tolles Gefühl. Mit einem örtlichen Bus fuhren wir 1,5 Stunden über die Insel mit einem Stopp an der weißen Düne. Endlich Strand und Strandkörbe. Ohne Fahrrad ist die Insel sehr groß. Pferdegestüte, Karnickel, Austernfischervögel mit langem spitzigem Schnabel. Gerne hätten wir uns länger aufgehalten. Norderney ist 14 km lang, 2 km breit. 6000 Einwohner, das Vierfache dann während der Saison. Genügend freie Zeit für den Strand- oder Stadtbummel und natürlich Krabben-, Bismarck- und Matjesbrötchen satt. Der Spaziergang am Meer, einfach herrlich. Auf der Fähre wurden wir auf der Rückfahrt zwischendurch ganz ordentlich durchgeschüttelt.
Im Bus waren alle müde. Heftige Zahnschmerzen plagten eine unserer Damen. Es waren einige Telefonate nötig um für den nächsten Morgen einen Zahnarzttermin zu kriegen. Geschafft, Termin um 8 Uhr, per Taxi nach Papenburg.

  1. Tag Ganztagesausflug Meyer Werft in Papenburg und Emden

Zuerst konnten wir In Papenburg unsere Zahnpatientin vor der Praxis abholen. Ende gut!

Die Meyer Werft: Gründung 1795, Fläche Werftgelände 50 ha. 400 direkte Beschäftigte, davon leben 94 % in der Umgebung. Insgesamt sorgt die Werft für über 21.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze, 300 Ausbildungsplätz. 60 % der Werftmitarbeiter besitzen ein eigenes Haus in der Gegend. Ca. 250.000 Besucher jährlich. Rund 2.000 Firmen arbeiten als Lieferanten der Werft, ca. 800 sind an einem Schiff beteiligt. Es werden Kreuzfahrtschiffe, Fähren, Gastanker, Forschungsschiffe gebaut. Die Bauzeit für einen Luxusdampfer dauert 36 Monate. Wir haben nur so gestaunt, was alles so gebaut wird an Kreuzfahrtschiffen, vor allem für die Amerikaner (es gibt praktisch ALLES an Vergnügungen an Bord z.B. eine Hochzeitskugel am Kran für Trauungen). Unglaublich auch die Ausstattung der Suiten.
Nach der sehr interessanten Führung Fahrt nach Emden, dann zuerst ein Krabbenbrötchen oder zwei und Kaffeepause. So waren wir gestärkt für einen geführten Stadtrundgang (Kirche mit Bibliothek, Bunker, Hochbunker) und eine einstündige Hafenrundfahrt. Natürlich sind wir über die Straße mit der OTTO-Ampel gegangen (wir hätten ja auch gerne eine Ampel Äffle und Pferdle). Danach Abendessen in Emden im „Hafenhus“. Ein sehr schickes Lokal mit total leckerem Essen. Alle waren begeistert.
Im Hotel gingen alle sofort auf ihre Zimmer, ohne „Absacker“, es war ein langer schöner Tag.

 5. Tag Heimreise

Danke an unseren Fahrer Christian Wanke von der Firma Rösch, er hat uns die ganze Zeit prima und sicher gefahren. Wir waren ein super Team. Danke auch an unsere Bärbel Kohn für die so aufmerksame Betreuung. Toll, dass wir sie haben.

Bis zum nächsten Mal.
Juli 2019, Monika Roeske