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Besuch der Alpakafarm in Ludwigsfeld

am 07.März 2020

Bericht: Bärbel Kohn und Horst Gauss

Gegen 13 Uhr trafen wir uns (insgesamt 35 TeilnehmerInnen) am Samstag 07.03.2020 in Ludwigsfeld zur Alpakaführung. Frau Maurer führte uns nach einer kurzen Info in den Stall, dort erfuhren wir über mehr über Alpakas, die im Rudel leben. Die besonderen Wesenszüge der knuddeligen Faserlieferanten macht das Alpaka in der tiergestützten Therapie interessant. Alpakatypische Neugier, dem Menschen gegenüber freundliche Zugewandtheit verbunden mit einem gesunden Mass an Scheu zeichnet dieses Tier aus.

Das Alpaka mit seinen weichen Haaren und seinen großen Kulleraugen hat einen hohen Aufforderungscharakter. Durch die geringere Körpergröße trauen sich auch Menschen den Umgang mit diesen Tieren zu, die bisher keine oder wenig Erfahrung im Umgang mit Tieren sammeln konnten.Nach dieser Erkundigung stärkten wir uns noch im „Henry“ in Ludwigsfeld.

Großen Dank an Alt und Jung, die dabei waren.

 

Kreiskonferenz des AWO Kreisverbandes Neu-Ulm

Friederike Draesner wieder in den AWO-Kreisvorstand gewählt

Am  Samstag, dem 15.Februar 2020, fand die Kreiskonferenz des AWO Kreisverbandes Neu-Ulm, dem auch der Ortsverein Neu-Ulm angehört, statt.

Der Kreisverband Neu-Ulm war 1995 von Siegbert Kollmann aus den drei AWO-Kreisverbänden Neu-Ulm-Land, Illertissen und Neu-Ulm-Stadt gegründet und bis 2015 auch von ihm als erster Vorsitzender geführt worden. 2015 wurde Wolfgang Harant (Gerlenhofen) erster Vorsitzender und Friederike Draesner wurde neben Matthias Lepin (Illertissen) stellvertretende Vorsitzende.

Jetzt standen Neuwahlen an und sowohl Wolfgang Harant als 1.Vorsitzender als auch Friederike Draesner als stellvertretende Vorsitzende wurden beide mit 33 Stimmen bei 33 wahlberechtigten Delegierten wiedergewählt. Der weitere stellvertretende Vorsitzende wurde Tobias Steidle aus Altenstadt.

Neben den Wahlen war die Konferenz geprägt durch überwiegend lobende Grußworte durch Oberbürgermeister Gerolf Noerenberg, die stellvertretende Landrätin Sabine Krätschmer und  Brigitte Protschka vom Präsidium des AWO Bezirksverbandes.

Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung waren die Berichte der Ortsvereine. Die Vorsitzenden der anwesenden Ortsvereine berichteten in kurzen Vorträgen von ihrer Arbeit, von ihren Erfolgen und Sorgen vor Ort.

Umrahmt wurde die Veranstaltung durch eine Kaffeetafel mit Zwetschgendatschi, die vom Küchenteam des Alfred-Schneider-Hauses organisiert wurde.

Klaus Guhl

Winterwanderung nach Ludwigsfeld

am 01. Februar 2020
Reisebricht von Siegbert Kollmann

Am Samstag, den 1. Februar 2020 trafen wir uns vor der AWO. Wir gingen bei sonnigem Wetter und leichtem Wind los. Zunächst in das Glacis, vorbei am Forellenbächle zur Ringstrasse. Weiter ging es vorbei am Sportzentrum Neu-Ulm und bald war wieder eine Gartenanlage erreicht. Wir gingen vorbei an verschiedenen Gärten und sahen bald die ersten Häuser von Ludwigsfeld.Nur noch eine kurze Strecke und wir hatten Henry’s Gaststätte erreicht. Hier machten wir eine Pause. Leider änderte sich das Wetter von trüb auf Dauerregen. So stellten wir das Programm um und starteten zur nächsten Bushaltestelle. Mit dem Bus Linie 5 ging es ab nach Neu-Ulm. Gegen 18 Uhr war unser Wandertag beendet.

 

Theater Ulm – Führung                        

am 04. November 2019
Ein Bericht von Monika Roeske

Ein Jahr zuvor schon gebucht und es hat alles super geklappt. 27 Theaterinteressierte fanden sich im Foyer des Theaters ein. Garderobedamen gab es um diese Uhrzeit nicht, das machten wir selbst.
Im Thekenbereich saßen wir dann gemütlich zu einer ausführlichen Einführung von Herrn Mauch. Er ist stellvertretender Verwaltungsdirektor und Finanzbeauftragter des Theaters. Alles sehr spannend, was er zu erzählen hatte. Das Theater Ulm hat ein drei Sparten Haus, also Musik – Ballett – Tanztheater. Es war sehr interessant auch mal zu hören, was es finanziell bedeutet im Opernchor oder im Extra Chor zu singen. Junge Balletttänzer/Innen haben es auch nicht leicht zurechtzukommen mit ihrer Bezahlung. Es gehört schon eine Menge Idealismus zu diesen Berufen dazu.

Wir waren im Malersaal, riesige Kulissenbilder werden dort hergestellt. Die ganze Technik diese Kulissen auf die Bühne zu transportieren ist ja schon eine Wissenschaft für sich. In der Schreinerei, Polsterei, Schneiderei ging es weiter. Es gibt extra einen Ankleidedienst. Im Probenraum des Chores saßen wir, wie in der Universität.

Natürlich hat uns der Bereich „Kostüme“ besonders interessiert. Drei Etagen übereinander, ein großer Raum und das war nur ein Drittel, da der Rest ausgelagert ist.

Die Logistik dazu ist sicherlich nicht einfach. Meterweise hingen z.B. nur schwarze Hosen und Röcke. Es funkelte und glitzerte bei tollen Roben, die unendlich schwer sind. Eine Herausforderung sich darin zu bewegen oder zu singen. In der Maske war es sehr eng. Ein Zeitplan an der Tür gibt vor, wann wer bei welchem Stück geschminkt wird.

Im Podium erklärte man uns die verschiedenen Möglichkeiten der Bestuhlung. Auf der Bühne zu stehen auch ganz spannend. Wie funktioniert der eiserne Vorgang usw. Toll.

Natürlich gibt es noch so viel mehr zu sehen, aber einen großen Eindruck haben wir erhalten.

2,5 Stunden gingen schnell vorbei. Im Anschluss noch gemütliche Einkehr im Herrenkeller.

Jahreshauptversammlung der Neu-Ulmer Arbeiterwohlfahrt 2019

23.November im Schlößle in Neu-Ulm-Offenhausen

Wir haben die Hauptversammlung dieses Jahr etwas anders organisiert, indem wir die Kaffeetafel an den Anfang gestellt haben. So war der Abstand zum abschließenden Maultaschen-Essen größer und der Appetit ebenfalls. Die Hauptversammlung begann also um 14 Uhr mit dem Kuchenbuffet.

Um 14:30 Uhr dann begann die Hauptversammlung selbst mit den Regularien und den Berichten.

So gehört es leider jedes Jahr dazu, verstorbener Mitglieder zu gedenken. Verstorben waren im vergangenen Jahr Karin Strube (von 1973 bis 1976 Mitglied im Vorstand – zuletzt als stellvertretende Vorsitzende und ab 1976 bis 1991 Revisorin) Rolf Röcker (Revisor von 1998 bis 2011 und aktiv im Reiseteam), Helmut Scheck, Ursula Müller, Gisela Schanz, Irmgard Siegel, Gertrud Hoffmann, Rosemarie Dreihäupl, Hermann Zeislmair und Herta Gold.

Den Geschäftsbericht gab die Vorsitzende Friederike Draesner ab, aus den Bereichen berichteten Emmy Megler (Frauenhaus), Andrea Gaier und Anneliese Wolf (Notruf für Frauen), Friederike Draesner für die durch einen privaten Termin entschuldigte Christina Vogelmann (Begegnungsstätte M.I.T.T.E) und Monika Roeske für den Bereich Reisen.

Wenn auch die Neuwahl des Präsidiums erst im nächsten Jahr fällig ist, so war die Amtszeit für die Delegierten zur Kreiskonferenz abgelaufen. Die Versammlung bestätigte ohne Gegenstimme die bisherigen Delegierten und gab ihnen für eine weitere Amtszeit das Mandat.

Dann wurde über das Budget 2020 abgestimmt. Es ist für 2020 um  13,7 % höher als im vergangenen Jahr, was sich aus der Auflage der bayrischen Staatsregierung ergibt. Danach ist der Personalschlüssel zu erhöhen, das heißt, daß die Beratungsstelle eine ganze Stelle mehr bekommen hat. Nachdem bisher zwei Damen zusammen sich eine ganze Stelle teilten, ist es also eine Verdoppelung der Stunden. Auch im Frauenhaus gibt es eine Mehrung, allerdings nicht so gravierend. Die Versammlung stimmte dem Budget einstimmig zu.

Im Vereinsleben ist es Brauch, langjährige Mitglieder zu ehren und ihnen zu danken. So sind Siegfried Gnann 50 Jahre dabei, Manfred Gombert 40 Jahre, Gerd Tennigkeit, Franz Schädler und Eugen Sailer 30 Jahre und schließlich Marianne Focher 25 Jahre. Nur bei Letzterer konnten wir uns persönlich bedanken. Die anderen waren alle entschuldigt.

Danach wurde der Film ‘100 Jahre AWO‘ gezeigt, der in 17 Minuten in eindrucksvollen Bildern die Zeiten der Gründung, der Nazizeit und der Nachkriegszeit bis heute zeigt.

Diesen Film können Sie sich hier gerne noch einmal anschauen: 

Es folgte ein Auftritt der fünfköpfigen Familie Heilig, die virtuos und schwungvoll musizierte. Leider war die Konzentration der Anwesenden schon nicht mehr so groß, daß der eine oder die andere lieber ‘schwätzen‘ wollte. Die tollen Musiker und Musikerinnen hätten mehr Aufmerksamkeit verdient.

Den Abschluss der Versammlung bildete dann das bereits erwähnte und inzwischen Tradition gewordene Maultaschenessen (mit Zwiebeln und Kartoffelsalat), wahlweise eine große Maultasche oder zwei große Maultaschen.                     (Klaus Guhl)

und hier sehen Sie die Bilder dieses gemütlichen Nachmittags: