Archiv der Kategorie: Ortsverein

Mitgliederausflug nach Füssen und an den Forggensee


Das Reiseteam hatte für den 6.Juni 2026 einen Ausflug nach Füssen geplant. Die Recherche und das Buchen, sowie die Verwaltung der Anmeldungen und Zahlungen machte dann Susanne Tolnai von der Geschäftsstelle. Und die Präsentation wiederum erfolgte durch das Reiseteam. Heute waren Christine Vogelmann und Horst Gauss unsere Reiseleiter.

Als wir um 7:45 an der Neu-Ulmer Eckstraße starteten, hatten einige bereits ein Abenteuer hinter sich. Der öffentliche Personennahverkehr wurde bestreikt und die Anreise musste improvisiert werden. Ein zweiter Zustieg war diesmal in Wiblingen geplant. Er war notwendig, da Monika Roeske ihre Gymnastikgruppenfreundinnen zur Teilnahme motivieren konnte. Durch diese Gruppe erreichten wir – jetzt richtig gut – die Mindestteilnehmerzahl und die Reise konnte durchgeführt werden.

Auf der Autobahnfahrt bekamen wir im Bus die obligatorische Butterbrezel. Den Parkplatz am Forggensee erreichten wir zügig und konnten pünktlich an Bord gehen. Für uns war an Bord eine Kaffeetafel vorbereitet. Wir bekamen ein Stück Obstkuchen und eine Tasse Kaffee, wer wollte auch eine zweite.

Während der Schifffahrt konnten wir uns dann draußen aufhalten und sahen das Festspielhaus, die Kirche von Waltenhofen und in der Ferne das Schloß Neuschwanstein. Das Schiff fuhr die 12 Kilometer bis zum nördlichen Ende des Sees an die Staumauer und  zurück und war nach zwei Stunden wieder am Busparkplatz.Nächster Programmpunkt war die Besichtigung des Stadtmuseums in einem ehemaligen Benedektiner-Kloster. In zwei Gruppen wurden wir durch die Räume geführt und sahen den schönen Bibliothekssaal und den noch schöneren Kaisersaal. Wir sahen den berühmten Füssener Totentanz – gemalt 1602 von Jakob Hiebeler – und wir erfuhren von der Lautenmachertradition in Füssen. So sahen wir eine wunderschöne Laute von den Gebrüdern Seelos, die in Italien unter dem  Namen Sellas berühmt geworden waren.Zwischen der Schifffahrt und dem Museum sowie dem Museum und der Einkehr, die für 16:30 gebucht war, hatten wir jeweils Zeit zur freien Verfügung. So konnten wir von der Lechbrücke auf den Lech schauen, der viel Wasser führte. Wir konnten die Stadtpfarrkirche St.Mang oder die Spitalkirche Heilig Geist besuchen. Wir konnten das Hohe Schloß erklimmen und im Innenhof die gemalten (Fake)Fenster und Erker bewundern. Oder wir konnten durch die schönen Altstadtgassen bummeln und zum Denkmal des Lautenbauers Caspar Tieffenbrucker, den wir schon aus dem Museum kannten.Eingekehrt wurde im Gasthaus Woaze, wo alle was Leckeres zum Essen fanden. Und die meisten tranken das, was der Gaststätte möglicherweise den Namen gegeben hatte: ein Weizen.

Klaus Guhl / Bilder: Guhl  * Roeske * Vogelmann

Erster Frühlingsflohmarkt der AWO Neu-Ulm Ortsverein e.V.

Am 18. April 2026 fand der erste Frühlingsflohmarkt des AWO-Ortsvereins Neu-Ulm statt. Pünktlich um 10:00 Uhr öffneten sich die Türen, bevor die Veranstaltung um 15:00 Uhr ihren Abschluss fand.

Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, über den Flohmarkt zu schlendern. Während einige gezielt einkauften, nahmen sich andere Zeit zum gemütlichen Stöbern oder genossen bei Kaffee und Kuchen die entspannte Atmosphäre in der Begegnungsstätte. Der Flohmarkt erstreckte sich sowohl über den Innen- als auch Außenbereich. Zusätzlich wurde eine kleine Sitzecke gestellt um vielfältige Möglichkeiten zum Verweilen zu bieten.

Auch wenn wir uns durch unsere Werbung – darunter Plakate und Medienauftritte – eine noch größere Besucherzahl erhofft hatten, war der Tag insgesamt eine schöne Veranstaltung. Gerade weil es sich um unsere erste Veranstaltung dieser Art handelte, blicken wir optimistisch in die Zukunft und sind zuversichtlich, im kommenden Jahr noch mehr Menschen erreichen zu können.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Von Butterbrezen über belegte Brötchen bis hin zu Kuchen und Getränken war für jeden Geschmack etwas dabei, sodass niemand hungrig bleiben musste. Zum Abschluss wurden die nicht verkauften Brezen und belegten Brötchen unter den Teilnehmenden verteilt – ein schöner gemeinschaftlicher Ausklang.

Ein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, allen voran Frau Uschi Gauss die mit großem Engagement zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben. Ebenfalls ein besonderer Dank an die Vorstandsvorsitzende Frau Draesner für ihre Unterstützung und ihr Engagement.

Susanne Tolnai

2025 Jahreshauptversammlung des Ortsvereins mit Wahlen

30.11.2025

Am 30. November trafen sich gegen 14 Uhr etwa 40 Mitglieder zu Kaffee und Kuchen im Schlössle-Saal in Offenhausen. So beginnen seit ein paar Jahren die Ortsvereins-Jahreshauptversammlungen. Ausnahmsweise war es diesmal ein Sonntag geworden.

Gegen halb drei dann konnte Klaus Guhl die Versammlung eröffnen. Er konnte besonders  den Stadtrat Erich Krnavek begrüßen, ferner einige anwesende Mitarbeiterinnen.

Die Versammlung erhob sich und gedachte der verstorbenen Mitglieder: Waltraud Gestle ( Mitglied im Ortsausschuss von 2009 bis ihrem Tod), Werner Jäger, Helga Deissler und Manfred Roeske.

Dann begannen die Berichte. Zunächst berichtete  die Vorsitzende Friederike Draesner über den Ortsverein. Sie nannte auch die Geschäftszahlen und berichtete, daß die Finanzierung des Notrufs große Sorgen macht. Die Frauenhausfinanzierung ist durch Kreis und Land besser abgesichert.

Den Bericht über das Frauenhaus hält immer die Leiterin. So berichtete auch heute wieder Bettina Maruhn über die Arbeit.Näheres siehe hierzu:
https://awo-neu-ulm.de/artfrauenhaus/jahresberichte/

Beim Bericht über den Notruf wechseln sich die beiden Mitarbeiterinnen immer ab. Dieses Jahr war Petra Klett an der Reihe und gab den Bericht ab.https://awo-neu-ulm.de/frauenberatung-und-notruf/

Den Bericht über die Geschäftsstelle gab Susanne Tolnai ab. Sie hatte die Arbeit von Christine Vogelmann übernommen, die in Rente gegangen war. Durch Krankheit hatte sich die Amtsübergabe etwas verzögert, nun aber war sie voll angekommen im neuen Amt.
Von den Revisoren waren Beide entschuldigt, aber sie hatten einen Text hinterlassen, der verlesen wurde. Nach den verschiedenen Berichten bestand wohl kein Bedarf an einer Aussprache und die Entlastung von Vorstand, Präsidium und Ortsausschuss erfolgte ohne Gegenstimme.

Dann folgten Wahlen. Eine geheime schriftliche Wahl ist für  Vorsitzende und Stellvertreter in der Satzung vorgeschrieben. Zur ersten Vorsitzenden kandidierte wieder Friederike Draesner und sie wurde mit 38 Ja-Stimmen von 38 abgegebenen Stimmen gewählt. Auch die vier Stellvertreter und Stellvertreterinnen kandidierten wieder. Und auch sie erhielten recht gute, wenn auch unterschiedliche Ergebnisse.  So bleiben Thomas Graf, Klaus Guhl, Monika Roeske und Thomas Wölfling stellvertretende Vorsitzende. Weitere Beisitzer waren Andrea Ehmke-Graf und Claudia Feuchter. Beide kandidierten wieder und wurden per Akklamation ohne Gegenstimmen gewählt. Im Ortsausschuss, wo ja ein Mitglied verstorben war, kandidierten drei der bisherigen Mitglieder wieder, nämlich Gisela Ganser, Uschi Gauss und Winfried Herber sowie – neu – Dietmar Österle. Und alle vier wurden per Akklamation einstimmig gewählt. Letzter Wahlgang betraf die Revisoren. Armin Prem kandidierte wieder, Uwe Fliegner allerdings nicht mehr. Für ihn konnte Klaus Auerhammer gewonnen werden. Auch hier wählte das Gremien Prem und Auerhammer per Akklamationen einstimmig.

Dem offiziellen Teil folgte jetzt der gemütliche Teil. Die traditionelle Maultaschen- oder Bratwurst-Mahlzeit wurde diesmal als Buffett gereicht. So konnte man von jedem etwas probieren. Und zwischen den Beilagen Kässpätzle, Kartoffelsalat oder grünem Salat wählen. Und man konnte gemütlich beisammen sitzen und den Tag ausklingen lassen.

Klaus Guhl

40-Jahre Frauenhaus und Jahreshauptversammlung des Ortsvereins

Am 16. November 2024 um 14 Uhr trafen sich die Mitglieder im Schlößle, um die jährliche Jahreshauptversammlung abzuhalten. Nach den Regularien hielt die Vorsitzende Friederike Draesner den Geschäftsbericht, die Frauenhausleiterin Bettina Maruhn berichtete von der Frauenhausarbeit und Jana Neumann (ehemals Gaier) berichtete von der Arbeit des Notrufs. Die neue Notruf-Mitarbeiterin Petra Klett stellte sich kurz vor. Alle fassten sich kurz und nach dem Bericht des Revisors Armin Prem entlasteten alle auf dessen Vorschlag einstimmig den Vorstand und das Präsidium.

Im Tagesordnungspunkt Anträge stellte Friederike Draesner namens des Präsidiums den Antrag, die Begegnungsstätte M.I.T.T.E in “Siegbert-Kollmann-Begegnungsstätte“  umzubenennen. Der Antrag wurde einstimmig und mit kräftigem Beifall angenommen.So waren wir gegen 15 Uhr fertig und konnten der Hauptsache dieses Tages entgegensehen: der 40-Jahrfeier des Frauenhauses.

Um 16 Uhr begann das Frauenquartett Weiberxxang  mit zwei Liedern. Dann eröffnete die Vorsitzende Friederike Draesner, begrüßte die Ehrengäste und führte in das Thema ein. Es folgten Grußworte von der stellvertretenden Landrätin aus Günzburg Ruth Abmayr, von der Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger und von Andrea Ehmke-Graf, die für die Vorsitzende des AWO Bezirksverbandes sprach. Letztere hatte auch ein Geschenk dabei.Dann berichtete die Leiterin des Frauenhauses Bettina Maruhn über die Arbeit, über die Sorgen und Wünsche. Schließlich bot sie an, Fragen an alle Mitarbeiterinnen zu stellen.

Von der Fragemöglichkeit wurde reichlich Gebrauch gemacht und alle Fragen wurden interessant beantwortet. Alle Mitarbeiterinnen kamen mal zu Wort.  So konnten wir sehen, daß neben der Leiterin Bettina Maruhn auch alle Mitarbeiterinnen, jede für sich, ihre Arbeit hochprofessionell und hochmotiviert verrichten.Jetzt kam der Auftritt von Weiberxxang, einem Damenquartett, das a cappella internationale Lieder mit launigen deutschen Texten zum Besten gab. Schön und schräg, international und schwäbisch, kritisch und kitschig, wie sie selbst sagen.

Den Abschluß bildete ein Buffet, das für jeden etwas bot und von dem auch reichlich Gebrauch gemacht wurde. Und Mancher blieb am Ende an dem Bieramisu hängen, sehr lecker und nicht kalorienärmer als Turamisu.Die Neu-Ulmer Bevölkerung bekam von dem Jubiläum auch was mit durch Plakate, die reichlich in der Stadt verteilt waren. Sie lauteten ‘Du kannst etwas tun gegen häusliche Gewalt‘ und nannten die Kontaktadressen bei Bedarf. Und durch Bäckertüten mit den Text ‘ Gewalt kommt mir nicht in die Tüte‘, die Bäcker Bayer freundlicherweise in seinen Neu-Ulmer Filialen verwendete.

Klaus Guhl