Kategoriearchiv: Ortsverein

2025 Jahreshauptversammlung des Ortsvereins mit Wahlen

30.11.2025

Am 30. November trafen sich gegen 14 Uhr etwa 40 Mitglieder zu Kaffee und Kuchen im Schlössle-Saal in Offenhausen. So beginnen seit ein paar Jahren die Ortsvereins-Jahreshauptversammlungen. Ausnahmsweise war es diesmal ein Sonntag geworden.

Gegen halb drei dann konnte Klaus Guhl die Versammlung eröffnen. Er konnte besonders  den Stadtrat Erich Krnavek begrüßen, ferner einige anwesende Mitarbeiterinnen.

Die Versammlung erhob sich und gedachte der verstorbenen Mitglieder: Waltraud Gestle ( Mitglied im Ortsausschuss von 2009 bis ihrem Tod), Werner Jäger, Helga Deissler und Manfred Roeske.

Dann begannen die Berichte. Zunächst berichtete  die Vorsitzende Friederike Draesner über den Ortsverein. Sie nannte auch die Geschäftszahlen und berichtete, daß die Finanzierung des Notrufs große Sorgen macht. Die Frauenhausfinanzierung ist durch Kreis und Land besser abgesichert.

Den Bericht über das Frauenhaus hält immer die Leiterin. So berichtete auch heute wieder Bettina Maruhn über die Arbeit.Näheres siehe hierzu:
https://awo-neu-ulm.de/artfrauenhaus/jahresberichte/

Beim Bericht über den Notruf wechseln sich die beiden Mitarbeiterinnen immer ab. Dieses Jahr war Petra Klett an der Reihe und gab den Bericht ab.https://awo-neu-ulm.de/frauenberatung-und-notruf/

Den Bericht über die Geschäftsstelle gab Susanne Tolnai ab. Sie hatte die Arbeit von Christine Vogelmann übernommen, die in Rente gegangen war. Durch Krankheit hatte sich die Amtsübergabe etwas verzögert, nun aber war sie voll angekommen im neuen Amt.
Von den Revisoren waren Beide entschuldigt, aber sie hatten einen Text hinterlassen, der verlesen wurde. Nach den verschiedenen Berichten bestand wohl kein Bedarf an einer Aussprache und die Entlastung von Vorstand, Präsidium und Ortsausschuss erfolgte ohne Gegenstimme.

Dann folgten Wahlen. Eine geheime schriftliche Wahl ist für  Vorsitzende und Stellvertreter in der Satzung vorgeschrieben. Zur ersten Vorsitzenden kandidierte wieder Friederike Draesner und sie wurde mit 38 Ja-Stimmen von 38 abgegebenen Stimmen gewählt. Auch die vier Stellvertreter und Stellvertreterinnen kandidierten wieder. Und auch sie erhielten recht gute, wenn auch unterschiedliche Ergebnisse.  So bleiben Thomas Graf, Klaus Guhl, Monika Roeske und Thomas Wölfling stellvertretende Vorsitzende. Weitere Beisitzer waren Andrea Ehmke-Graf und Claudia Feuchter. Beide kandidierten wieder und wurden per Akklamation ohne Gegenstimmen gewählt. Im Ortsausschuss, wo ja ein Mitglied verstorben war, kandidierten drei der bisherigen Mitglieder wieder, nämlich Gisela Ganser, Uschi Gauss und Winfried Herber sowie – neu – Dietmar Österle. Und alle vier wurden per Akklamation einstimmig gewählt. Letzter Wahlgang betraf die Revisoren. Armin Prem kandidierte wieder, Uwe Fliegner allerdings nicht mehr. Für ihn konnte Klaus Auerhammer gewonnen werden. Auch hier wählte das Gremien Prem und Auerhammer per Akklamationen einstimmig.

Dem offiziellen Teil folgte jetzt der gemütliche Teil. Die traditionelle Maultaschen- oder Bratwurst-Mahlzeit wurde diesmal als Buffett gereicht. So konnte man von jedem etwas probieren. Und zwischen den Beilagen Kässpätzle, Kartoffelsalat oder grünem Salat wählen. Und man konnte gemütlich beisammen sitzen und den Tag ausklingen lassen.

Klaus Guhl

40-Jahre Frauenhaus und Jahreshauptversammlung des Ortsvereins

Am 16. November 2024 um 14 Uhr trafen sich die Mitglieder im Schlößle, um die jährliche Jahreshauptversammlung abzuhalten. Nach den Regularien hielt die Vorsitzende Friederike Draesner den Geschäftsbericht, die Frauenhausleiterin Bettina Maruhn berichtete von der Frauenhausarbeit und Jana Neumann (ehemals Gaier) berichtete von der Arbeit des Notrufs. Die neue Notruf-Mitarbeiterin Petra Klett stellte sich kurz vor. Alle fassten sich kurz und nach dem Bericht des Revisors Armin Prem entlasteten alle auf dessen Vorschlag einstimmig den Vorstand und das Präsidium.

Im Tagesordnungspunkt Anträge stellte Friederike Draesner namens des Präsidiums den Antrag, die Begegnungsstätte M.I.T.T.E in “Siegbert-Kollmann-Begegnungsstätte“  umzubenennen. Der Antrag wurde einstimmig und mit kräftigem Beifall angenommen.So waren wir gegen 15 Uhr fertig und konnten der Hauptsache dieses Tages entgegensehen: der 40-Jahrfeier des Frauenhauses.

Um 16 Uhr begann das Frauenquartett Weiberxxang  mit zwei Liedern. Dann eröffnete die Vorsitzende Friederike Draesner, begrüßte die Ehrengäste und führte in das Thema ein. Es folgten Grußworte von der stellvertretenden Landrätin aus Günzburg Ruth Abmayr, von der Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger und von Andrea Ehmke-Graf, die für die Vorsitzende des AWO Bezirksverbandes sprach. Letztere hatte auch ein Geschenk dabei.Dann berichtete die Leiterin des Frauenhauses Bettina Maruhn über die Arbeit, über die Sorgen und Wünsche. Schließlich bot sie an, Fragen an alle Mitarbeiterinnen zu stellen.

Von der Fragemöglichkeit wurde reichlich Gebrauch gemacht und alle Fragen wurden interessant beantwortet. Alle Mitarbeiterinnen kamen mal zu Wort.  So konnten wir sehen, daß neben der Leiterin Bettina Maruhn auch alle Mitarbeiterinnen, jede für sich, ihre Arbeit hochprofessionell und hochmotiviert verrichten.Jetzt kam der Auftritt von Weiberxxang, einem Damenquartett, das a cappella internationale Lieder mit launigen deutschen Texten zum Besten gab. Schön und schräg, international und schwäbisch, kritisch und kitschig, wie sie selbst sagen.

Den Abschluß bildete ein Buffet, das für jeden etwas bot und von dem auch reichlich Gebrauch gemacht wurde. Und Mancher blieb am Ende an dem Bieramisu hängen, sehr lecker und nicht kalorienärmer als Turamisu.Die Neu-Ulmer Bevölkerung bekam von dem Jubiläum auch was mit durch Plakate, die reichlich in der Stadt verteilt waren. Sie lauteten ‘Du kannst etwas tun gegen häusliche Gewalt‘ und nannten die Kontaktadressen bei Bedarf. Und durch Bäckertüten mit den Text ‘ Gewalt kommt mir nicht in die Tüte‘, die Bäcker Bayer freundlicherweise in seinen Neu-Ulmer Filialen verwendete.

Klaus Guhl

Mitgliederausflug 2024 – nach Würzburg

Bericht von Klaus Guhl

Der Neu-Ulmer Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt hatte zum Mitgliederausflug eingeladen. Der Mitgliederausflug hat in der Neu-Ulmer Arbeiterwohlfahrt eine lange Tradition. Durch einen Zuschuss der Ortsvereins kann ein besonders attraktiver Preis angeboten werden. Diesmal hatten Horst Gauss und Christine Vogelmann – zusammen mit Bärbel Kohn – eine Reise nach Würzburg organisiert.

Start war sieben Uhr in der Neu-Ulmer Eckstraße. Erster Halt war nach eineinhalb Stunden auf der Autobahn-Raststätte Kreuzfeld, wo
die beliebten Leberwurst- oder Butterbrezeln geschmiert und angeboten wurden. Auch gab es Kranzbrot und Zitronenkuchen. Und es gab dort saubere Toiletten.Nach einer halben Stunde ging es weiter und wir kamen gegen zehn Uhr in Würzburg auf dem Busparkplatz an der Friedensbrücke an.

Da die Stadtführung für zwölf Uhr gebucht war, konnten wir noch für zwei Stunden ausschwärmen. Einige blieben im ersten Biergarten hängen, andere besuchten schon mal die Altstadt, gingen über den Markt oder schauten in die eine oder andere Kirche.Um zwölf kam dann die Reiseleiterin – auch eine Christine. Wir starteten mit dem Bus, fuhren flussaufwärts am Main entlang, dann auf der Ludwigsbrücke über den Fluss und den Ring entlang, der dem Verlauf der alten Festungsmauer folgt, bis zur Residenz. Ab dort gings zu Fuß weiter.

Zunächst kamen wir in den wunderschönen Barock-Garten der Residenz, den die UNESCO 1981 zum Weltkulturerbe erklärt hat. Weiter ging es Richtung Altstadt vorbei am Dom und dem Neumünster, dann zum Marktplatz mit der Marienkapelle und bis zur Alten Mainbrücke. Überall konnte Christine Interessantes über Stadt und Leute berichten und über die Kirchen und ihre Ursprünge. Und sie wusste die Geschichte von den drei irischen Mönchen, die Würzburg das Christentum gebracht haben, dann aber ermordet wurden und die nun als Märtyrer verehrt werden. Auf der Alten Mainbrücke, die jetzt voll war von Menschen, die einen Brückenschoppen in der Hand hielten, entließ sie uns.Wieder konnten wir ausschwärmen. Einige zog es ins Cafe, Andere schauten sich noch weiter die Stadt an, zum Beispiel die Residenz mit dem berühmten Treppenhaus von Baltasar Neumann und einem der weltgrößten Deckenfresken von Giovanni Battista Tiepolo.

Um vier war Abfahrt Richtung Lichtenau, wo wir etwa eine Stunde später ankamen. Der Gasthof Hirsch bot uns leckere, reichliche Gerichte und wir konnten den Tag ausklingen lassen. In der eigenen Metzgerei konnten Wurstdosen erworben werden. Danach brauchten wir noch eine gute Stunde bis nach Neu-Ulm. Wir hatten bei sehr schönem Wetter einen sehr schönen Tag.

Bericht: Klaus Guhl, Bilder Uwe Vogelmann

Jahreshauptversammlung der Neu-Ulmer Arbeiterwohlfahrt 2023

Die diesjährige Jahreshauptversammlung fand am 25.November 2023 statt. Bei klarem Winterwetter – beim Heimgehen schneite es ein wenig – fanden 40-50 Mitglieder den Weg in den  Offenhausener Schlößle-Saal.
Die Versammlung begann um 14:30 Uhr mit Kaffee und Kuchen und um 15 Uhr konnte Klaus Guhl die Versammlung eröffnen. Besonders begrüßte er die Präsidentin des Bezirksverbandes Schwaben Brigitte Protschka. Ferner die Mitarbeiterinnen Bettina Maruhn vom Frauenhaus, Anneliese Wolf und  Jana Gaier vom Notruf für Frauen und Christine Vogelmann von der Begegnungsstelle M.I.T.T.E.
Bei dem Gedanken an die Verstorbenen des letzten Jahres musste an Siegbert Kollmann gedacht werden, der über 30 Jahre den Ortsverein geführt und geprägt hat, und der unter anderem das Frauenhaus und den Notruf für Frauen begründet hat. Ferner war er 20 Jahre Kreisvorsitzender des Kreisverbandes, den er selbst aus dem Kreisverband Neu-Ulm-Land, dem Kreisverband Illertissen und dem Stadtverband Neu-Ulm geformt hatte. Ferner war er für vier Wahlperioden Mitglied im Bezirksvorstand oder Präsidium, wie es jetzt heißt. Und zeitweise dort sogar Mitglied des Verwaltungsrates.
Ferner gedachten wir der verstorbenen Mitglieder Martin Oechsle, Werner Bausenhart, Eugen Singer, Maria Trost, Inge Askin und Karl Dreihäupl.

Brigitte Protschka berichtet über Aktuelles aus ihrer Arbeit. Und sie erinnerte an Siegbert Kollmann, den sie als Persönlichkeit darstellte, der immer alles offen ansprach und stets für die Belange der hilfesuchenden Menschen ein offenes Ohr hatte. Und der klare Worte nicht scheute. Er war für die schwäbische Arbeiterwohlfahrt ein geschätzter Wegbegleiter.

Auch die Vorsitzende Friederike Draesner ging neben den Berichten über die Probleme und Erfolge des vergangenen Jahres auf den Tod von Siegbert Kollmann ein. Immerhin hatte er über 30 Jahre diese Jahreshauptversammlung geleitet und jetzt bereits seit 12 Jahren an ihr als Beisitzer teilgenommen.  Auf seinem Stammplatz stand ein Portraitfoto von ihm. Und in allem war er noch präsent.

Es folgten die Berichte aus den Bereichen. Bettina Maruhn, Leiterin des Frauenhauses, und Jana Gaier, Mitarbeiterin in der Beratungsstelle Notruf für Frauen, berichteten von ihrer Arbeit und führten vor Augen, wie wichtig ihre Arbeit ist, und wie oft sie nachgefragt wird. Beide kamen übrigens von der AWO-Aktion zum internationalen Aktionstag “Tag gegen Gewalt an Frauen“, bei der sie auf dem Petrusplatz neben den Marktständen mit orangenen Stühlen und einem Infostand Aufmerksamkeit auf die Probleme lenken konnten.

In einem weiteren Bericht erzählte Monika Roeske von den Reisen, wobei sie berichten musste, daß seit Corona das Interesse noch nicht wieder so groß ist wie vorher. Sie selber gab ihren Abschied aus dem Reiseteam bekannt und wünschte den verbleibenden Teammitgliedern viel Erfolg bei zukünftigen Reiseangeboten.

Weiter gab Armin Prem den Bericht der Revisoren. Sie hatten keine Beanstandungen. Es folgte das Angebot zur Aussprache über alle Berichte, aber Niemand wollte fragen oder kommentieren. Dann beantragte Armin Prem die Entlastung von Vorstand, Ortsausschuß und Präsidium. Diese wurde einstimmig erteilt.

Zum Tagesordnungspunkt Anträge waren aus dem Kreis der Mitglieder keine Anträge eingegangen. So stand nur das vom Vorstand beantragte Budget zur Abstimmung. Es wurde einstimmig angenommen.

Als nächstes folgten Ehrungen. Für die Mitgliedsjahre, die wir mit einer Urkunde würdigen, gab es dieses Jahr nur Monika Roeske. Sie war seit 25 Jahre Mitglied. Früher war sie in der Ortsvereins-Geschäftsstelle tätig und nach dem Renteneintritt war sie Mitglied im Präsidium. Als Hauptamtliche und dann auch als Ehrenamtliche war sie aktiv im Reiseausschuss tätig. Die Entwicklung der erfolgreichen Reisetätigkeit des Ortsverein war wesentlich ihr Verdienst. Da sie sich davon jetzt zurückzieht, wurde ihr für ihre Tätigkeit gedankt und die Arbeit mit einem Geschenk gewürdigt.Nach Friederike Draesners Schlusswort folgte das traditionelle Maultaschen-oder-Bratwürste-Essen, jeweils ein oder zwei Stück, jeweils mit Kartoffelsalat.

Klaus Guhl

Hier noch die visuellen Eindrücken derVersammlung:

Nachruf Siegbert Kollmann

Die Neu-Ulmer Arbeiterwohlfahrt trauert um ihren langjährigen Vorsitzenden Siegbert Kollmann: Auch im Ulmer ÖPNV wurde auf den Tod von Herrn Kollmann hingewiesen:

ÖPNV – Bildschirmanzeige 15.November 2023

 

Weitere Zeitungsartikel zum Tode von Siegbert Kollmann:

15.11.2023 SWP Langjaehriger_Awo-Vorsitzender überraschend gestorben

16.11.2023 Neu-Ulm_ Siegbert Kollmann kämpfte für das Neu-Ulmer Frauenhaus