Kategoriearchiv: Ortsverein

AWO Weinfest 2023

Samstag, 14.Oktober

Die AWO feiert mit zahlreichen Gästen ihr traditionellles Weinfest.
Das Wetter war leider nicht so richtig gut, aber in den schönen Räumen der M.I.T.T.E. lässt es sich bekanntermaßen auch gut feiern. Zum Essen und Trinken ist jedenfalls reichlich gesorgt.

Christine Vogelmann hatte namens der Begegnungsstätte M.I.T.T.E der AWO Neu-Ulm zu einem Weinfest eingeladen. Etwa 40 Personen kamen und fanden einen herbstlich geschmückten Raum und ein leckeres Angebot an Speisen und Getränken vor. So konnte man Zwetschenkuchen mit Kaffee genießen, man konnte Zwiebel-Flammkuchen mit Suser bekommen und später gab es ein leckeres Aufschnitt-Buffett. Dazu passte dann ein Bier. Oder eben ein Viertele Wein.

Daß die Bedienung freundlich und zügig klappte, war neben Christine Vogelmann ihrem Helferteam Uschi Gauss, Bärbel Kohn und anderen zu verdanken. Und`fürs Grobe` waren die Männer Uwe Vogelmann und Horst Gauss aktiv.

Eine Farbe in den gemütlichen  Nachmittag brachte ein Zauberer, der mit Zaubertricks und Luftballonfiguren den Leuten Freunde und auch Schadenfreude brachte.

So kann der Versuch eines Weinfestes nach der Coronapause als voll gelungen betrachtet werden.

Klaus Guhl

Der Ortsverein Neu-Ulm der Arbeiterwohlfahrt feiert 100-jähriges Bestehen

Die Gründung des Ortsvereins lag im Herbst 1922, aber wegen der Unwägbarkeiten aus der Coronazeit konnte die Feier erst jetzt angesetzt werden. So konnte die Vorsitzende Friederike Draesner die Mitglieder und Gäste  zum 23. Juni 2023 um 17 Uhr in den Innenhof der AWO-Begegnungsstätte M.I.T.T.E einladen.

Und alle kamen: der Landrat, die Oberbürgermeisterin, der AWO Landesvorsitzende, die AWO Bezirksvorsitzende, der Ehrenvorsitzende des AWO Bezirksverbandes, der AWO Kreisvorsitzende mit Vertretern der Ortsvereine im Landkreis, ein Vertreter der Richterschaft, eine Delegation vom Ortsverein Augsburg, der auch 100 Jahre alt ist, und eine vom Ortsverein Ulm. Dazu einige unserer Mitarbeiterinnen und viele Mitglieder.

v.l. Landrat Thorsten Freudenberger, AWO Landesvorsitzender Stefan Wolfshörndl, Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger, 1. Vorsitzende Friederike Draesner, AWO Neu-Ulm, Bezirksvorsitzende Brigitte Protschka, Ehrenvorsitzender Dr. Heinz Münzenrieder. Fotos Michael Draesner

In Grußworten von Landrat Thorsten Freudenberger, von Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger, von AWO Landesvorsitzenden Stefan Wolfshörndl und AWO-Bezirksvorsitzende Brigitte Protschka klang der Respekt für die 100jährige Arbeit durch, der Dank dafür und die Sorge, daß die Arbeit leider noch nicht überflüssig sei, sondern mehr denn je benötigt werde. Die Rednerinnen und Redner brachten zum Teil Geschenke mit und erhielten von Friederike Draesner kleine Dankesgaben.

Im Festvortrag zeichnete der ehemalige Bezirksvorsitzende und jetzige Ehrenvorsitzende Dr. Heinz Münzenrieder ein Bild von Clemens Hoegg. Der Schmied Clemens Hoegg , geboren in Bad Wurzach, der im Ulm bei der Pflugfabrik Eberhardt arbeitete und der in Neu-Ulm den SPD-Ortsverein gründete, der für die SPD im Neu-Ulmer Stadtrat saß, Neu-Ulmer Bürgermeister wurde und für Neu-Ulm im bayerischen Landtag saß und den wir für den Gründervater unserer Neu-Ulmer Arbeiterwohlfahrt halten. Er war später in Augsburg tätig, gründete auch dort die Arbeiterwohlfahrt, war dann dort aktiv im Widerstand gegen die Nazis und wurde in Konzentrationslagern zu Tode gequält.

Nach dem eindrucksvollen Vortrag wurde das Buffett eröffnet. Das Team von Black Beast BBQ hatte Pulled Pork, Beef Brisket, Spar Rips und Lachs vorbereitet. Dazu Grillgemüse aus der Schwedenpfanne und Kartoffelsalat. Alles sehr lecker. (“den Kartoffelsalat hat die Schwiegermutter gemacht“ so die Grillerin) Und einen Nachtisch gab es auch noch.

Musikalisch wurde die Zeit  – schon zwischen den Reden und jetzt beim Essen – von dem Duo Tom & Flo gestaltet, zwei sympathischen Musikern mit Stehbass und Gitarre, die Lieder sangen, bei denen bei unserem doch älteren Publikum manch Fuß heftig mitwippte. Ferner unterhielt ein Luftballon-Künstler die Gäste und Manche ging mit einem lustigen Kindergeburtstag-Luftballon-Hut heim.

Friederike Draesner war mit ihrem fleißigen Team ein sehr schönes Fest gelungen.

(Klaus Guhl)

weitere Eindrücke zu den Feierlichkeiten:

 

Pressestimmen:
AWO Jubiläum NUZ 22.06.2023
100 Jahre AWO NU, SWP 14.06.2023

Jahreshauptversammlung der Neu-Ulmer Arbeiterwohlfahrt 2022

28.November 2022 im Schlößle in Neu-Ulm Offenhausen
ein Bericht von Klaus Guhl

Am 28. November 2022 fand die jährliche Jahreshauptversammlung des Ortsvereins Neu-Ulm wieder nahezu “normal“ statt. Außer dass bei der Anreise im Bus noch eine Maske vorgeschrieben war, hatten wir im Saal keine Einschränkungen mehr.

Die Veranstaltung begann damit, dass es für alle Kaffee und Kuchen gab.
Um 14:15 dann konnte Klaus Guhl die gut 40 Mitglieder begrüßen und die Versammlung eröffnen. Besonders begrüßt wurden unsere Mitarbeiterinnen: vom Frauenhaus die Leiterin Bettina Maruhn, vom Notruf für Frauen Jana Gaier und Anneliese Wolf und von der Begegnungsstätte-M.I.T.T.E  Christine Vogelmann.

Bei jeder Jahreshauptversammlung muss an einige Verstorbene erinnert werden. So starb im vergangenen Jahr Rudi Herrmann. Er war im Ortsverein von 1980 bis 1991 Revisor und von 1982 bis 1991 ebenfalls Revisor im Stadtverband Neu-Ulm-Stadt, der dann 1991 einfloss in den Kreisverband Neu-Ulm. Auch verstarb Horst Nottensteiner, der von 2009 bis 2016 im Ortsauschuss mitgearbeitet hatte. Ebenfalls gedachten wir Gerda Schmid, Elisabeth Werner, Anton Hefler, Helga Buchbach und Bärbel Korte. Die Versammlung erhob sich zu einer Gedenkminute.

Es folgten die Geschäftsberichte. Für den Verein sprach die Vorsitzende Friederike Draesner, für das Frauenhaus die Leiterin Bettina Maruhn, für den Notruf für Frauen Jana Gaier, für die Begegnungsstätte M.I.T.T.E Christine Vogelmann und für das Reiseteam Monika Roeske.

Für das Frauenhaus und für den Notruf wurde berichtet, dass im Berichtszeitraum 2021 – also während der Coronazeit – der Andrang geringer war, wohl weil die betroffenen Frauen nicht so leicht ausbrechen konnten. Dem stand aber entgegen, dass die Betreuung aufwändiger und umständlicher war (Beachtung der Quarantänevorschriften, Testpflichten etc.). Jetzt zieht die Nachfrage wieder an und man nähert sich der Normalität.
Für die Begegnungsstätte M.I.T.T.E und für das Reiseteam wurde berichtet, dass die Arbeit völlig zum Erliegen gekommen war. Nun hofft man, dass Veranstaltungen wie das Weißwurstessen oder die Filmnachmittage hier und die Tages- und Mehrtagesfahrten dort wieder stattfinden können.
Dann trug Uwe Fliegner den Bericht der Revisoren vor. Nach einer kurzen Aussprache, bei der die Nachfragen von zwei Rednern beantwortet werden konnten, stellte er den Antrag auf Entlastung für Vorstand und Präsidium, dem einstimmig stattgegeben wurde.

Es galt jetzt, die Jubilare zu ehren. Seit 40 Jahren Mitglied sind Ursula Schomers, Franziska Maunz, Constanze Bair, Cornelia Haussmann, Martin Oechsle und Thomas Graf. Und seit 25 Jahren Michael Draesner, Felix Draesner, Moritz Draesner, Leon Graf, Andrea Ehmke-Graf, Erwin Blätz, Kurt Unseld und Rosa Unseld. Anwesend waren nur Thomas Graf und Andrea Ehmke-Graf. Neben Urkunde und Nadel bekam er ein Biergeschenk und sie einen großen Blumenstrauß.

Es folgte das Schlusswort von Friederike Draesner und dann das traditionelle Maultaschen-mit Kartoffelsalat-Essen (oder Bratwurst-mit-Kartoffelsalat oder Kässpätzle / Maultaschen bzw. Bratwürste jeweils ein oder zwei Stück)                                                                                                            (Klaus Guhl)

 

Hier noch ein paar Bilder der Mitgliederversammlung:

 

 

 

Mitgliederversammlung – Jahreshauptversammlung zu 2019/2020

Hauptversammlung der Neu-Ulmer Arbeiterwohlfahrt am 13.November 2021 im Schlößle in Neu-Ulm Offenhausen

Am 13. November konnte endlich die Jahreshauptversammlung stattfinden, nachdem sie in 2020 wegen Corona ausfallen musste und auch in diesem Jahr bis zuletzt nicht ganz sicher war. Aber jetzt konnte sie stattfinden, wenn auch unter verschärften Corona-Bedingungen. So musste man sich zur Teilnahme vorher anmelden und beim Einlass wurde sorgfältig geprüft, ob alle geimpft, genesen oder aktuell PCR-getestet sind. Wir haben das sehr genau genommen, nicht weil der Gesetzgeber es so möchte, sondern weil wir für unsere meist älteren Mitgliederinnen und Mitglieder größtmögliche Sicherheit herstellen wollten. Knapp 50 der insgesamt 308 Mitglieder und Mitgliederinnen nahmen die Mühen auf sich.

Auch alle Berichte mussten sich mit Corona befassen. Friederike Draesner trug den Geschäftsbericht des Ortsvereins vor. Und sie trug auch den Bericht für die Beratungsstelle Notruf für Frauen vor , weil die Mitarbeiterinnen entschuldigt waren.

Den Bericht für das Frauenhaus für 2019 und 2020 erstattet Emmy Megler. Die Bedingungen in 2020 waren eine besondere Herausforderung für die Frauenhausarbeit. Auch wenn etwas weniger Frauen den Weg ins Frauenhaus fanden, so war es mehr Arbeit, diese zu betreuen. Stichwort Quarantäne vor der Aufnahme, Stichwort regelmäßige Tests aller Beteiligten.

Emmy Megler gab hiermit ihren letzten Bericht ab, denn zu Jahresanfang 2021 hat sie die AWO nach 12 erfolgreichen Jahre verlassen und ist in Rente gegangen, ihre Nachfolgerin Bettina Maruhn war auch anwesend und wurde von den Mitgliedern herzlich begrüßt.

Monika Roeske gab den Bericht des Reiseteams ab. Sie konnte über 2019 von schönen Fahrten und Veranstaltungen berichten und für 2020 von gar nichts. Alle fertig geplanten Angebote wurden gestrichen. Auch 2021 war nichts möglich. Jetzt wird natürlich für 2022 geplant, aber was dann gehen wird, ist ungewiss.

Nächster Tagesordnungspunkt war Neuwahlen. Sie hätten in 2020 sein sollen, aber mussten verschoben werden. Die rechtlichen Grundlagen hatte die Bundesregierung geschaffen.

Der alte Vorstand wurde nahezu komplett wiedergewählt. Nicht mehr gewählt werden konnte Elke Riedl, die im Sommer verstorben war und der auch – neben anderen 12 verstorbenen Mitgliedern – zu Beginn der Veranstaltung gedacht worden war. Nicht wieder kandidiert hatte Holger Jauch. Dafür konnte aber Claudia Feuchter gewonnen werden und sie wurde einstimmig von den Mitgliedern als Beisitzerin gewählt.

Geehrt für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Ingrid Mirschwa, Edith Steingraber und Erika Röcker (alle 2020) und Siegbert Kollmann und Marianne Rennert (beide 2021) für 40 Jahre Mitgliedschaft Silvia Artl und Klaus Guhl (beide 2020) und Volker Blätz (2021) und für 25 Jahre Thomas Wölfling, Edeltraud Hefler und Gertraud Lutz (alle 2021)

Die Jahreshauptversammlung begann mit einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen und endete mit zwei großen Maultaschen mit Kartoffelsalat (alternativ Bratwürsten).
(Klaus Guhl)

Wahlen bei der Neu-Ulmer Arbeiterwohlfahrt

Der neue Vorstand (von links nach rechts): Armin Prem* Thomas Wölfling Klaus Guhl Friederike Draesner Claudia Feuchter Siegbert Kollmann Andrea Ehmke-Graf und Thomas Graf. Nicht auf dem Foto sind Monika Roeske und Uwe Fliegner*  (* Revisoren).

Ehrungen bei der Neu-Ulmer Arbeiterwohlfahrt
Es waren demnach Jubilare aus zwei Jahren zu ehren.Geehrt für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Ingrid Mirschwa, Edith Steingraber und Erika Röcker (alle 2020) und Siegbert Kollmann und Marianne Rennert (beide 2021). Für 40 Jahre Mitgliedschaft Silvia Artl und Klaus Guhl (beide 2020) und Volker Blätz (2021). Und für 25 Jahre Thomas Wölfling, Edeltraud Hefler und Gertraud Lutz (alle 2021).

weitere Eindrücke siehe folgende Bilder: