Archiv der Kategorie: Ortsverein

Gedenkveranstaltung in Augsburg zum 70. Todestag von Clemens Högg

13.März 2015

Gedenkveranstaltung zum 70. Todestag von Clemens-Högg

März 1945 – also vor ziemlich genau 70 Jahren – verstarb nach unendlichen Qualen der Gründer der Augsburger, Neu-Ulmer und schwäbischen Arbeiterwohlfahrt, Clemens Högg, im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Im Rahmen einer Feierstunde im Augsburger Rathaus gedachte die AWO Schwaben zusammen mit den Städten Augsburg und Neu-Ulm seines außergewöhnlichen Einsatzes für eine gerechte Gesellschaft. Sein grausamer Tod soll uns auch künftig Mahnung dafür sein, für Frieden und Gerechtigkeit sowie konsequent gegen den alltäglichen Rassismus in unserer Gesellschaft einzutreten. Wir danken allen, die die AWO und ihre sozialen Aufgaben bei der Gedenkveranstaltung im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses vertreten haben. Ganz besonders aber auch den Gliederungen und Einrichtungen, die im Rahmen der Wochen gegen Rassismus im März mit vielen Aktionen Flagge gezeigt haben.

 

Herr Bürgermeister Obert aus Neu-Ulm, der mit seinen Worten Clemens Högg ebenfalls die Ehre erwies.

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siehe auch:

http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Sie-demuetigten-ihn-bis-in-den-Tod-id33327467.html
http://www.awo-schwaben.de/:awo-praesidium-ehrt-clemens-hoegg

 

Clemens Högg – Kurzbiographie

Clemens Högg

1880 – 1945

Clemens Högg wurde am 20. November 1880 in Wurzach geboren. Dort erlernte er das Schmiedehandwerk und nach der obligatorischen Wanderschaft zog er nach Ulm und wurde dort Mitglied des SPD-Parteivorstandes. 1911 gründete er die Neu-Ulmer SPD als selbständige Sektion. Bei Kriegsausbruch im Jahre 1914 wurde Clemens Högg zur Artillerie in Neu-Ulm eingezogen. Ein Kriegseinsatz folgte. 1916/1917 leistete er Arbeitsdienst bei der Fa. MAN in Augsburg und knüpfte erste Kontakte zur Augsburger Sozialdemokratie, die seinen weiteren Lebenslauf bestimmten. Noch blieb er aber Ulm und Neu-Ulm treu. Von 1919 bis 1920 übte er das 2. Bürgermeisteramt in Neu-Ulm aus. Er wird 1919 auch Stadtrat und bereitet mit anderen die Gründung der Neu-Ulmer Arbeiterwohlfahrt im Jahre 1922 vor. Im selben Jahr zieht er nach Augsburg. An seine Neu-Ulmer Zeit erinnert ein 1983 ihm im Stadtteil Pfuhl gewidmeter Weg. Und die Neu-Ulmer Arbeiterwohlfahrt benennt 1985 ihr  Geschäftsstellenanwesen in der Glacisstraße in Clemens-Högg-Haus.

siehe auch historisches Dokument: Clemens Hoegg Haus der Neu-Ulmer AWO 1988

Hannelore Kraft in Neu-Ulm – 2013

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28.August 2013

… ich muss doch noch zu meiner AWO …“ mit diesen Worten löste sich die Nordrhein-Westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft aus der Menge die sie umringte, nachdem sie die Bühne auf dem Neu-Ulmer Petrusplatz verlassen hatte. Auf dieser hatte sie zuvor eine beeindruckende Rede gehalten. Am AWO-Stand sprach sie dann mit der Vorsitzenden des Ortsvereins, Friederike Draesner und anderen AWO-Mitgliedern. Auch wenn ihr Besuch nur kurz war, hinterließ sie ein Gefühl, dass man es mit ihr mit einem Menschen wie "du und ich" zu tun hatte. Ihre Wahlrede zur Unterstützung der Neu-Ulmer SPD im Bayrischen Landtagswahlkampf hingegen zeigte starkes sozialdemokratisches Profil.

Laut der lokalen Presse waren 800 Besucher auf den Petrusplatz gekommen um Frau Kraft zu zuhören. Gutes Wetter und ein nettes Rahmenprogramm mit angenehmer Bigband Musik trugen zum Erfolg der Veranstaltung bei.

 
 

 

Thlokomela zu Gast im AWO-Seniorenzentrum

{phocagallery view=category|categoryid=8|imageid=26|imageshadow=shadow3|displayname=0|displaydetail=0}Die Cafeteria und der Speisesaal im AWO-Seniorenzentrum waren mit 120 Besuchern voll besetzt. Unter die Heimbewohner mischten sich sehr viele weitere Besucher und alle warteten gespannt auf ein besonderes Ereignis: ein Gospelkonzert des afrikanischen Chors Thlokomela. Plötzlich war es soweit. Der ganze Raum war erfüllt mit berührendem Gesang zu dem der Chor langsam tanzend zwischen den Besuchern hindurch einzog.

Alle Chormitglieder kommen aus Katutura, dem schwarzen Armenviertel von Windhoek. Der Chor beschäftigt sich mit dem christlichen  Evangelium, dem Stolz der verschiedenen Stämme, der Traurigkeit, dem Mut zur gesellschaftlichen Veränderung, dem kämpferischen christlichen Glauben und ganz besonders mit der Lebensfreude. Thlokomela bedeutet zu Deutsch: „Pass auf, nichts als die Wahrheit!“ Und so wurden im ersten Teil Gospels gesungen.

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