Schillerstein und Blautopf

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von Klaus Guhl

Christine Vogelmann und Otmar Schanz hatten zum 24. April 2024zu einem Ausflug eingeladen und über 30 Personen hatten sich angemeldet. Es begann zu einer Zeit, die auch für Langschläfer taugte,  am Ulmer Bahnhof. Der Zug hatte viel Platz, so daß wir alle beieinander sitzen konnten und Christine Vogelmann keine Probleme hatte, allen die Zuckerle gegen Reisekrankheit zu bringen. Wir stiegen am Bahnhof Blaubeuren aus. Dort stand das Blautopfbähnle für uns zu einer Rundfahrt bereit. Die Rundfahrt führte uns durch Blaubeuren, am Blautopf entlang, am Kloster vorbei, weiter durch alte und neue Ortsteile und über Gerhausen aus dem Blautal hinauf auf das Hochsträß. Über Lautsprecher kamen Erläuterungen.

Das Ziel war die Gaststätte Schillerstein zur Einkehr. Die Gaststätte liegt schön auf dem Hochsträß, hat Esel und Alpaka ums Haus und hatte ein Mittagessen für uns vorbereitet. Dort saßen wir eineinhalb Stunden und genossen die leckeren Speisen, einige mit einem Nachtisch. Weiter ging die Bähnlefahrt über Pappelau und  Sotzenhausen ins Achtal.
Wir fuhren vorbei an dem Sirgenstein mit seiner Höhle und am Geißenklösterle. Beides sind Höhlen, in denen wichtige Steinzeitfunde gemacht wurden. So kamen wir schließlich nach einer schönen Rundtour wieder am Blaubeurer Bahnhof an.Die Leute, die einen Anschlusstermin hatten und diejenigen, die sich nicht so gut zu Fuß fühlten, stiegen aus und nahmen den nächsten Zug nach Ulm. Der Rest ließ sich noch vom Bähnle zum Blautopf fahren. Dort konnten wir die Quelle der Blau, nämlich den Blautopf, sehen, das Schöne-Lau-Denkmal bewundern und den Klosterhof anschauen.Wiederum nur ein Teil leistete sich einen Blick auf das wunderschöne von Jörg Syrlin d.J. geschnitzte Chorgestühl und auf den Hochaltar, zu dem Jörg Syrlin vermutlich den Schrein und  Michel und Gregor Erhardt die Figuren geschaffen haben. Ein Meisterwerk der Künstler der Ulmer Schule.Den Abschluß bildet eine Einkehr im  Cafe Kuhn. Danach waren wir für den Fußmarsch von einem Kilometer gestärkt und erreichten pünktlich den Bahnhof. Der Zug allerdings war nicht pünktlich. Wir trafen Punkt 17 Uhr in Ulm ein. So war es in der Ausschreibung geschrieben und wohl so genau gar nicht gemeint gewesen. Es war ein schöner Tag.

Klaus Guhl

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