Münsterland, eine 5-tägige Busreise – 2011

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Vom 29. August bis 2. September 2011

1. Tag

Am Montag, den 29. August 2011 sind wir im wunderschönen 4-Sterne Bus mit einer Gruppe von 27 Reiseteilnehmern gestartet. Wir konnten uns richtig ausbreiten, viele hatten zwei Sitzplätze zur Verfügung und haben das sichtlich genossen. Es ging über die Autobahn Würzburg-Aschaffenburg zur Sauerlandlinie. Nach Kaffee- und Mittagspause sind wir gegen 16.30 Uhr in Münster angekommen. Nach einem Begrüßungstrunk haben wir unsere Zimmer bezogen. Nach dem Abendessen und einem Abendspaziergang fielen wir todmüde ins Bett.

2. Tag

Am Dienstag gab es morgens schon eine Überraschung. Unsere Rosi hatte Geburtstag und wurde von uns mit einem Ständchen und Geburtstagstisch begrüßt. Um 9.00 fuhren wir in die Innenstadt von Münster zu einer sehr interessanten Stadtführung. Da Münster eine Fahrradstadt ist, gibt es am  Bahnhof eine Tiefgarage mit Fahrradwaschanlage für ca.3000 Fahrräder. Das einzige Picassomuseum von Deutschland haben wir leider nur von außen gesehen.

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Dann gibt es einen Herzensternboulevard. Jeder neue Blutspender aus Münster bekommt einen Stern auf dieser Strasse.

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Vor einigen Jahren haben sich alle Hansestädte in Münster getroffen. Jeder hat von seiner Stadt eine Metallplatte mitgebracht. Diese wurden in der Salzstrasse installiert. Im Krieg wurde die Stadt zu 90% zerstört, vieles wurde im Original wieder aufgebaut. Dann haben wir auch noch erfahren, dass es die K. und K. gibt: 80 Kirchen und 800 Kneipen inklusive Gastronomie.

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Nachmittags fuhren wir nach Nordkirchen, zu einem der schönsten Wasserschlösser im Münsterland. Es wird auch das westfälische Versailles genannt, da der Park dem in Versailles ähnlich ist. Das Schloss wird teilweise vom Land Nordrhein-Westfalen genutzt. Aber etliche Räume sind zur Besichtigung freigegeben worden.

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3. Tag

Am Mittwoch war der Teutoburger Wald angesagt. Dort erwartete uns das Hermannsdenkmal auf der Grotenburg und liegt 386 m hoch. Das Denkmal ist von Ernst von Bandel in den Jahren von 1838-1875 erbaut worden. Die Gesamthöhe des Hermanns ist 53,46 m. Das Schwert ist 7 m lang und hat ein Gewicht von 7 Zentner.

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Nach der Mittagspause fuhren wir zu den Externsteinen. Diese Felsgruppe ragt aus einer fast steinfreien Umgebung maximal 47,7 m heraus. 2 Felssteine konnten wir erklimmen und hatten einen wunderschönen Blick auf die Umgebung. Leider hatten auch die Wespen, wie auch schon auf der Hinfahrt, ihren besonderen Tag. So wurden doch 3 Leute von einer Wespe gestochen. Professionell wurden die Stacheln rausgezogen und mit einer äußerlichen und innerlichen Desinfektion konnten wir weiterziehen.

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4. Tag

Am Donnerstag ging es ins Ruhrgebiet nach Essen zur Zeche Zollverein. Unterwegs erzählte Herr Roeske aus seiner Zeit als Grubenelektriker und brachte uns viele Fachausdrücke bei. So waren wir bestens vorbereitet. Die Zeche wurde in den 80iger Jahren geschlossen. Nun ist sie als Museum hergerichtet worden. Wir bekamen zwei Führer (eineiige Zwillingsbrüder) waren also zwei kleine Gruppen, was sehr gut ankam. Wir erfuhren, wie anstrengend die Arbeit unter Tage war. Es wurden 120 km Wege geschaffen, die auch zu den anderen Zechen Zugang hatten. Früher wurden auch Pferde untertage eingesetzt. Diese waren 6 – 11 Jahre unten. Es wurde auch ein richtiger Stall gebaut. Wenn die Pferde dann wieder ans Tageslicht kamen, waren sie fast blind. Zeche bedeutet übrigens Gemeinschaft und Kumpel Kumpan. Wir sind dann auf eine 40 m hohe Terrasse gefahren. Von dort aus hatten wir einen wunderschönen Blick auf Essen und die Umgebung. Viele waren überrascht was Essen für eine schöne grüne Stadt ist.

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Nachmittags besichtigten wir die Villa Hügel, den ehemaligen Sitz der Familie Krupp. Leider war fotografieren verboten. Im Bus wurden wir vorher noch über vieles zur Familie Krupp und deren Stiftungen informiert. Zurzeit zeigt die Firma Krupp erstmals offizielle Fotos aus 200 Jahren Unternehmensgeschichte. Von rund zwei Millionen Fotos sind ungefähr 400 davon erstmals zu sehen. Die Villa und die Ausstellung waren sehr interessant, sie liegt in einem sehr schönen Park, der für alle geöffnet ist.

5.Tag

Auf der Heimfahrt machten wir noch eine Pause in Soest, eine sehr schöne kleine Stadt am Rande des Sauerlandes (heimliche Hauptstadt Westfalens). Die Stadt wurde bereits 500 nach Christi urkundlich erwähnt. Leider wurde diese Stadt auch im 2.Weltkrieg zu 2/3 zerstört. Aber hier wurde alles original wieder aufgebaut. Es stehen 600 Gebäude unter Denkmalschutz. Bei herrlichem Wetter und unzähligen Lokalen im Freien, wollten wir erst gar nicht weiterfahren. Leider hatten wir ja noch eine große Strecke vor uns. Unterwegs gab es wieder 3 Bienenstichgeplagte medizinisch zu versorgen. Langsam wurde der Schnaps knapp!

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Gegen 21.00 Uhr sind wir in Neu-Ulm angekommen.

Ein herzliches Dankeschön an unseren Fahrer, Christoph Rösch, und an die vielen fleißigen Helfer und Spender.

Bildergallerie Münsterland

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