Schiefes Haus in Ulm, incl. Kaffee und Kuchen am 16. März 2017

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Reisebericht von Monika Roeske

Unsere Besichtigung war sofort „ausgebucht“ und es gab eine lange Warteliste, so dass wir nächstes Jahr noch einmal in das Schiefe Haus gehen werden.

Bei schönem sonnigem Wetter trafen sich die 20 Teilnehmer vor der Türe des leider noch ohne die typischen „roten Geranien“ geschmückten Hauses. Noch ist es zu kalt für die Sommerbepflanzung. Für die erste Gruppe ging es gleich los mit der Besichtigung, die anderen konnten in dieser Zeit Kaffee und Kuchen genießen.

Seit seiner Restaurierung im Jahre 1995 wird das Schiefe Haus als Hotel genutzt. Es ist laut Guiness-Buch der Rekorde das schiefste Hotel der Welt. Die Verbindung des Mittelalters mit den Annehmlichkeiten und dem Komfort des 21. Jahrhunderts ist bestens gelungen. 13. Jahrhundert als Entstehungszeit und 1443 als Erweiterungsjahr des Hauses und 1994/95 als Jahr der Sanierung und Modernisierung. Die Verbindung von moderner und alter Bausubstanz konnte man überall sehen.

Die sehr verschiedenen Zimmer haben uns schwer beeindruckt und begeistert. Natürlich auch die „schiefen Betten“, die nicht schief sind. Mit einer Wasserwaage am Bett kann das nachkontrolliert werden. Die Bäder sind mit viel Glas gestaltet und haben uns sehr gut gefallen. Aus allen Hotelzimmern bot sich uns ein immer wieder neuer Blick auf das Münster oder die Blau. Die Treppen knarren ganz laut im Haus und wir können uns vorstellen, wenn der erste Gast aufsteht und zum Frühstück die steilen Treppen runtergeht, sind alle wach. Aber wer weiß ob das stimmt. Es gibt 11 Gästezimmer, 1 Gesellschaftsraum und die Berblinger-Stube in der wir saßen. Gerne hätten wir in der Aussichtgalerie über der Blau gesessen, aber leider war es noch zu kalt. – Geschenkidee gesucht: eine Nacht im Schiefen Haus oder ein Frühstücksbuffet für „externe Gäste“.

Ein besonderer Nachmittag, den wir bestimmt wiederholen werden.

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