Alle Beiträge von admin

AWO Neu-Ulm – Mitgliederausflug Mai 2016

Reisebericht von Siegbert Kollmann

2016-05-07, Badesee bei RiedlingenDer Mitgliederausflug führte im Mai 2016 in das südliche Württemberg. Vorbei an Riedlingen erreichten wir einen Badesee in der Nähe von Sigmaringen Es gab Kaffee und Brezeln. Weiter ging es dem ersten Ziel entgegen:

In einer knappen Stunde haben wir unserer erstes Tagesziel erreicht; Neuhausen ob Eck. Der Ortsname Neuhausen ist weit verbreitet. Einmalig ist jedoch die Bezeichnung „ob Eck“, die einer Erklärung bedarf. Der Ort liegt auf der Hochfläche der „Eck“, auch „Ecke“ oder „Egge“ genannt, einem Höhenzug der Hegau- Alb, zwischen Schwäbischer Alb, Donautal und Hegau. Bodensee, Hegau, Baar und Oberer Neckar geben anschaulich Einblicke ins ländlich-bäuerliche Leben früherer Zeiten.

AWO Neu-Ulm – Mitgliederausflug Mai 2016 weiterlesen

AWO SCHWABEN – Bezirkskonferenz 2016

26. April 2016 – Stadtbergen

Bezirkskonferenz zieht positive Bilanz


Arbeiterwohlfahrt Andrea Ehmke-Graf wird neu ins schwäbische AWO-Präsidium gewählt

Neu-Ulm/Schwaben Die Vertreterin unseres AWO-Ortsvereins Neu-Ulm Andrea Ehmke-Graf hat allen Grund zur Freude: Auf der Bezirkskonferenz der schwäbischen Arbeiterwohlfahrt (AWO) wurde sie neu ins Bezirkspräsidium gewählt. „Ich freue mich, in die Spuren von Siegbert Kollmann treten zu dürfen, der 31 Jahre lang an der Spitze der AWO in Neu-Ulm gestanden hatte“, sagte sie freudestrahlend. Anschließend machte sie deutlich, welches ganz persönliche Lebensmotto sie in die AWO Schwaben mit einbringen möchte: „Gutes bewahren und für Neues offen sein!“ Präsidiumsvorsitzender Heinz Münzenrieder, der nunmehr seit 30 Jahren an der Spitze des schwäbischen Wohlfahrtsverbandes steht, wurde bei der Wahl nahezu einstimmig in seinem Amt bestätigt. Als dessen Stellvertreter erhielten Brigitte Protschka, Alfons Schier und Günter Vogt das Vertrauen der Delegierten zugesprochen. Stabile Mitgliederzahlen, 3.000 freiwillige Helfer und 3.000 hauptamtlich Beschäftigte in 100 Einrichtungen der AWO Schwaben führten den Konferenzteilnehmern vor Augen, welchen Stellenwert die Arbeit der AWO im Regierungsbezirk innehat. Doch die Delegierten haben im Stadtberger Haus der Familie nicht nur Bilanz gezogen und gewählt, sondern auch landesweit die Weichen neu gestellt, was die soziale Gerechtigkeit betrifft. Auch Ehmke-Graf unterstützt die vier formulierten Anträge an die bayerische Staatsregierung. Mit diesen möchte die schwäbische AWO das Sozialstaatsprinzip erfüllt wissen und gegen gesellschaftliche Ungerechtigkeiten vorgehen. Die mit Nachdruck gestellten Forderungen betreffen die finanzielle Förderung von Pflegeplätzen, den Ausbau der Hort-Betreuung, die Beitragsfreiheit von Kindertagesstätten sowie die Erhöhung der Haushaltsmittel für das AWO-Zentrum für Aidsarbeit. Vorstandsvorsitzender Dieter Egger sieht das breit gefächerte Engagement gegen Rassismus und Intoleranz als ganz besonders wichtig an, was Münzenrieder bekräftigte: „Helfen, ohne zu differenzieren – das ist unser Markenkern!“ Die rund 120 Teilnehmer der anschließenden Sozialkonferenz, darunter auch Stadtbergens Bürgermeister Paulus Metz, freuten sich, als Gastredner den Präsidiumsvorsitzenden des AWO-Bundesverbandes Wilhelm Schmidt, begrüßen zu dürfen. Er stellte vor allem die Bedeutung der Wohlfahrtspflege für Europa heraus: „Wir haben viel zu tun, um europaweit das herzustellen, was von der AWO Schwaben vorgelebt wird.“ Wie aktuell soziale Prinzipien auch im vereinten Europa sind, erläuterte Thomas Beyer, der Vorsitzende der Bayerischen AWO: „Wir haben in vielfältiger Weise fachliche Impulse gesetzt.“ Beste Grüße des schwäbischen Bezirkstags überbrachte dessen Präsident Jürgen Reichert und vom Bundestag der Abgeordnete Karl-Heinz Brunner. Münzenrieder zeigte sich am Ende des Tages hochzufrieden: „Wir können stolz auf unsere schwäbische AWO sein“, verkündete der Präsidiumschef freudestrahlend, „und ich meine damit in erster Linie das Engagement unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter. Denn diese sind unser eigentliches Kapital!“

Das neu gewählte Präsidium der AWO Schwaben:

Vorsitzender
Dr. Heinz Münzenrieder (Augsburg-Stadt)

Stellvertretende Vorsitzende
Brigitte Protschka (Kaufbeuren und Ostallgäu)
Alfons Schier (Krumbach)
Günter Vogt (Aichach-Friedberg)

Weitere Mitglieder des Präsidiums
Andrea Ehmke-Graf (Neu-Ulm)
Peter Feile (Aichach-Friedberg)
Petra Fischer (Augsburg-Land)
Paulus Gruber (Dillingen)
Edmund Güttler (Memmingen-Unterallgäu)
Heinrich Kopriwa (Donau-Ries)
Willi Leichtle (Augsburg-Stadt)
Lothar Seidel (Kempten)
Dr. Simone Strohmayr (Augsburg-Land)
Horst Winter (Neuburg)

Revisoren
Dr. Karl-Heinz Brunner (Neu-Ulm)
Kurt Forner (Augsburg-Stadt)
Peter Ullmann (Augsburg-Land)

AWO Bez-Konf 2016

Festakt zur Verabschiedung von Siegbert Kollmann

21.Januar 2016

Siegbert Kollmann, Verabschiedung aus den Gremien des Bezirksverbandes sowie als Kreisvorsitzender

Am 31.Januar 2016 hatte der Bezirksverband der Arbeiterwohlfahrt in das Alfred-Schneider-Haus in der Neu-Ulmer Eckstraße geladen, um das langjährige Präsidiumsmitglied Siegbert Kollmann aus Neu-Ulm zu verabschieden und ihm für seine Verdienste zu danken. Kollmann war von 1989 bis 1992 und dann ab 2004 Mitglied des Führungsgremiums des Bezirksverbandes und wird jetzt im April 2016 nicht mehr kandidieren. Ebenfalls Einladender war der Kreisverband, den Kollmann selbst 1995 durch Zusammenführung der drei Kreisverbände Neu-Ulm-Land, Illertissen und Neu-Ulm-Stadt gegründet hatte und dessen Vorsitz er im November 2015 einem Nachfolger übergeben hat. Dritter im Bunde der Danksagenden war der Ortsverein, dessen Vorsitzender er von 1980 bis 2011 war. In diesem Fall war es allerdings kein endgültiger Abschied: aus der zweiten Reihe hilft er als Beisitzer weiterhin mit. 

Friederike Draesner, die jetzt dem Ortsverein vorsteht, begann den Reigen der Festreden und konnte eine illustre Zahl an Ehrengästen begrüßen. So war das Präsidium des Bezirksverbandes fast vollständig angereist. An der Spitze Vorsitzender Heinz Münzenrieder, der Siegbert Kollmann als Ritter des offenen Wortes lobte.  Oberbürgermeister Gerold Noerenberg lobte die gute Zusammenarbeit und nannte die AWO und Siegbert Kollmann einen verlässlichen und kompetenten Partner. Auch der stellvertretende Landrat Roland Bürzle fand lobende Worte für Siegbert Kollmann, den er seit der Schulzeit kennt.

Siegbert Kollmann (links), jahrzehntelanger AWO-Kreis- und Ortsvorsitzender und Nachfolger Wolfgang Harant
Siegbert Kollmann (links), jahrzehntelanger AWO-Kreis- und Ortsvorsitzender und Nachfolger Wolfgang Harant

Wolfgang Harant stellte sich als Nachfolger im Amt des Kreisvorsitzenden vor und blickte in die Zukunft des Kreisverbandes. Andrea Ehmke-Graf wurde vorgestellt. Wir hoffen, dass sie im Präsidium des Bezirksverbandes die Nachfolge von Siegbert Kollmann als Vertreterin des Kreisverbandes Neu-Ulm antreten kann. Die Konferenz mit den Wahlen ist im April 2016. Alfons Schier, stellvertretender Vorsitzender des Präsidiums, ergriff noch das Wort und blickte auf eine lange gemeinsame Zeit zurück. Ebenfalls ein anderer alter Weggefährte war gekommen: Eberhard Gulde. Er ist Ende 2014 in Rente gegangen, war aber vorher 33 Jahre im Bezirksverband beschäftigt und war am Ende Vorstandsvorsitzender.

Darüber hinaus waren anwesend der Kreisverband der AWO Ulm, vertreten durch die Vorsitzende Karin Schwarz, der Kreisverband der AWO Augsburg, vertreten durch den Geschäftsführer Werner Weishaupt, Herr Amtsgerichtsdirektor Thomas Mayer und einige mehr. So waren auch nahezu alle Ortsvereine des Kreisverbandes Neu-Ulm durch ihre Vorsitzenden vertreten.

Grüße und Grußworte ließen der Landesvorsitzende der AWO Bayern, Herr Prof. Dr. Thomas Beyer, Europaministerin Dr. Beate Merk und Karl-Heinz Brunner, Mitglied des Deutschen Bundestages, ausrichten bzw. verlesen.

Anschließend gab es ein kalt/warmes Buffet, das die Küche des Alfred-Schneider-Hauses gezaubert hatte. Unter anderem gab es einen syrischen Kuchen, den ein Asylbewerber gebacken hatte, der in der Altenheimküche ‚gemeinnützig beschäftigt‘ tätig ist. Und es war Gelegenheit zu interessanten Gesprächen bei einem kleinen Getränk. Eine gelungene würdige Veranstaltung.

Klaus Guhl, stellv. Vorsitzender AWO Ortsverein Neu-Ulm

Baustellenführung Steinbühltunnel/Albaufstieg

Halbtagesfahrt am 31. Oktober 2015

Reiseleitung Monika Roeske und Otmar Schanz

Ein Bericht von Monika Roeske

Wir fuhren mit dem Bus zum Baubüro am Aichelberg. Otmar Schanz konnte uns auf der Fahrt viel erzählen über die am Rande der Autobahn liegenden Baustellen. Leider war fast nichts zu  sehen, der NEBEL machte einen dicken Strich durch die Planung. Frau Leicht vom Turmforum Stuttgart erwartete uns im Gebäude der ATA / Arbeitsgemeinschaft Tunnel Albaufstieg. Ihr Vortrag zu einer der größten Baustellen Europas von Stuttgart nach Ulm war sehr interessant und kurzweilig. Baggerfahrer aus Polen, Mineure aus Österreich, Ingenieure und Facharbeiter aus Deutschland. Annähernd 7000 Vollzeitstellen werden während der gesamten Bauzeit geschaffen. Die ist ein Teil der zentralen West-Ost-Achse in Europa, Paris-Straßburg-Stuttgart-München-Wien-Bratislava-Budapest „1.500 km“. Inbetriebnahme in Württemberg ist 2021 geplant, das ist eigentlich überschaubar, wir werden dann in 28 Minuten von Stuttgart nach Ulm „rauschen“ (120 km Länge).

Nach dem Vortrag fuhren wir mit unserem Bus zu dem im Bau befindlichen Tunnel Hohenstadt, der leider auch sehr im Nebel lag.  – Bis jetzt wussten wir nicht was „Tübbinge“ sind. -Die Herren der Ringe-: Vorne fräst sich ein gewaltiges Schneidrad durch den Berg, hinten kommt ein fertiger Tunnel raus. Möglich ist das auch dank der Tübbinge aus dem Hause Bögl, mit deren Hochpräzisionsteilen der Tunnel gebaut wird.

Ganz kurz blitzte die Sonne durch und so entstanden ein paar Bilder.

DSC07655

  

   Das sind Tübbinge.

 

  

 

 

 

   Eingang zum Tunnel           DSC07663                                           

 

 

 

 

 

 

DSC07666

Spezieller Bautrupp der AWO NU

 

 

 

 

 

 

Zum Abschluss in Neu-Ulm saßen fast alle Teilnehmer in einer gemütlichen Runde im Kiesbänkle zusammen zum Abendessen.

Festveranstaltung zum 30jährigen Bestehen des Neu-Ulmer Frauenhauses

29.März 2015

Im März 1984  hat unser Frauenhaus die Arbeit aufgenommen. Ein Unterfangen, das gegen erheblichen politischen Widerstand, aber ebenso großer Hartnäckigkeit des damaligen Vorsitzenden Siegbert Kollmann in Angriff genommen wurde. Heute ist diese Einrichtung aus dem sozialen Angebot der Stadt Neu-Ulm und der Landkreise Neu-Ulm und Günzburg nicht mehr wegzudenken.  Seither haben ca. 1200 Frauen und etwa ebenso viele Kinder Schutz und Hilfe in unserer Einrichtung gefunden.
 
Zu diesem Anlass feierten wir am 29.März ein Fest mit Frauen, Kindern, Familien, Freunden und anderen Interessierten im Neu-Ulmer Edwin-Scharf-Haus. Ca. 100 Gäste verfolgten das interessante Programm, das von unserer Vorstandsvorsitzenden Friederike Draesner eröffnet wurde.  Anschließend folgten Grußworte von lokalen Politikern die ausnahmslos den Wert der Einrichtung in der Region betonten. Unser ehemaliger Vorstandsvorsitzender Siegbert Kollmann berichtete in seinem persönlichen Rückblick über die Anfänge des Neu-Ulmer Frauenhauses. Höhepunkt bildete die Festrede von Frau MdB Ekin Deligöz (Bündnis 90/Die Grünen), die Einblicke gab in die gesellschaftliche Entwicklung der Frauen, dem Thema häusliche Gewalt und ihre Auswirkungen, sowie der besonderen Bedeutung der Frauenhäuser in Deutschland.
http://www.ekin-deligoez.de/bayern/30-jahre-frauenhaus-neu-ulm-festrede-von-ekin-deligoez.html


Das Programm wurde mit musikalischen Einlagen des Violinenduos „MIRIAM und VANESSA“ begleitet, das musikalische  Rahmenprogramm gestaltet die Neu-Ulmer Jazzband „TAKE FOUR“. Zum Abschluss der Veranstaltung beiendruckte das multimedialen Theaterensemble „BLUESPOTS PRODUCTIONS“ mit seinem Gastspiel zum Thema häusliche Gewalt mit dem Titel "Call a Conflict", das bei vielen der Besuchern große Betroffenheit auslöste.

Das Ende und gleichzeitig der Höhepunkt der Veranstaltung bildete eine spektakuläre Aktion, bei der wir mit unseren Gästen 1200 Luftballons in den Himmel aufsteigen ließen, stellvertretend für die Anzahl der Frauen die durch unser Frauenhaus ihre Gewaltsituation verlassen konnten.