AWO SCHWABEN – Bezirkskonferenz 2016

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26. April 2016 – Stadtbergen

Bezirkskonferenz zieht positive Bilanz


Arbeiterwohlfahrt Andrea Ehmke-Graf wird neu ins schwäbische AWO-Präsidium gewählt

Neu-Ulm/Schwaben Die Vertreterin unseres AWO-Ortsvereins Neu-Ulm Andrea Ehmke-Graf hat allen Grund zur Freude: Auf der Bezirkskonferenz der schwäbischen Arbeiterwohlfahrt (AWO) wurde sie neu ins Bezirkspräsidium gewählt. „Ich freue mich, in die Spuren von Siegbert Kollmann treten zu dürfen, der 31 Jahre lang an der Spitze der AWO in Neu-Ulm gestanden hatte“, sagte sie freudestrahlend. Anschließend machte sie deutlich, welches ganz persönliche Lebensmotto sie in die AWO Schwaben mit einbringen möchte: „Gutes bewahren und für Neues offen sein!“ Präsidiumsvorsitzender Heinz Münzenrieder, der nunmehr seit 30 Jahren an der Spitze des schwäbischen Wohlfahrtsverbandes steht, wurde bei der Wahl nahezu einstimmig in seinem Amt bestätigt. Als dessen Stellvertreter erhielten Brigitte Protschka, Alfons Schier und Günter Vogt das Vertrauen der Delegierten zugesprochen. Stabile Mitgliederzahlen, 3.000 freiwillige Helfer und 3.000 hauptamtlich Beschäftigte in 100 Einrichtungen der AWO Schwaben führten den Konferenzteilnehmern vor Augen, welchen Stellenwert die Arbeit der AWO im Regierungsbezirk innehat. Doch die Delegierten haben im Stadtberger Haus der Familie nicht nur Bilanz gezogen und gewählt, sondern auch landesweit die Weichen neu gestellt, was die soziale Gerechtigkeit betrifft. Auch Ehmke-Graf unterstützt die vier formulierten Anträge an die bayerische Staatsregierung. Mit diesen möchte die schwäbische AWO das Sozialstaatsprinzip erfüllt wissen und gegen gesellschaftliche Ungerechtigkeiten vorgehen. Die mit Nachdruck gestellten Forderungen betreffen die finanzielle Förderung von Pflegeplätzen, den Ausbau der Hort-Betreuung, die Beitragsfreiheit von Kindertagesstätten sowie die Erhöhung der Haushaltsmittel für das AWO-Zentrum für Aidsarbeit. Vorstandsvorsitzender Dieter Egger sieht das breit gefächerte Engagement gegen Rassismus und Intoleranz als ganz besonders wichtig an, was Münzenrieder bekräftigte: „Helfen, ohne zu differenzieren – das ist unser Markenkern!“ Die rund 120 Teilnehmer der anschließenden Sozialkonferenz, darunter auch Stadtbergens Bürgermeister Paulus Metz, freuten sich, als Gastredner den Präsidiumsvorsitzenden des AWO-Bundesverbandes Wilhelm Schmidt, begrüßen zu dürfen. Er stellte vor allem die Bedeutung der Wohlfahrtspflege für Europa heraus: „Wir haben viel zu tun, um europaweit das herzustellen, was von der AWO Schwaben vorgelebt wird.“ Wie aktuell soziale Prinzipien auch im vereinten Europa sind, erläuterte Thomas Beyer, der Vorsitzende der Bayerischen AWO: „Wir haben in vielfältiger Weise fachliche Impulse gesetzt.“ Beste Grüße des schwäbischen Bezirkstags überbrachte dessen Präsident Jürgen Reichert und vom Bundestag der Abgeordnete Karl-Heinz Brunner. Münzenrieder zeigte sich am Ende des Tages hochzufrieden: „Wir können stolz auf unsere schwäbische AWO sein“, verkündete der Präsidiumschef freudestrahlend, „und ich meine damit in erster Linie das Engagement unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter. Denn diese sind unser eigentliches Kapital!“

Das neu gewählte Präsidium der AWO Schwaben:

Vorsitzender
Dr. Heinz Münzenrieder (Augsburg-Stadt)

Stellvertretende Vorsitzende
Brigitte Protschka (Kaufbeuren und Ostallgäu)
Alfons Schier (Krumbach)
Günter Vogt (Aichach-Friedberg)

Weitere Mitglieder des Präsidiums
Andrea Ehmke-Graf (Neu-Ulm)
Peter Feile (Aichach-Friedberg)
Petra Fischer (Augsburg-Land)
Paulus Gruber (Dillingen)
Edmund Güttler (Memmingen-Unterallgäu)
Heinrich Kopriwa (Donau-Ries)
Willi Leichtle (Augsburg-Stadt)
Lothar Seidel (Kempten)
Dr. Simone Strohmayr (Augsburg-Land)
Horst Winter (Neuburg)

Revisoren
Dr. Karl-Heinz Brunner (Neu-Ulm)
Kurt Forner (Augsburg-Stadt)
Peter Ullmann (Augsburg-Land)

AWO Bez-Konf 2016

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