3 Tage im Süd Schwarzwald – 2012

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1. Tag – Der Titisee

image003Nach einer wunderschönen Fahrt mit dem Bus, über die B311 Riedlingen und Tuttlingen, waren wir schon um 11 Uhr im 4-Sterne Parkhotel Waldeck am Titisee. Der Bus fuhr dann wieder zurück nach Ulm.

Im Garten des Hotels trafen wir uns zu einem Begrüßungstrunk. Der Tag stand zur freien Verfügung. Alle zusammen haben wir eine Rundfahrt mit dem Zäpfle-Bähnle gemacht. Durch eine malerische Landschaft fuhren wir in gemütlichem Tempo zur Fürsatzhöhe auf 1070 m. Vorbei ging es an wunderschönen Schwarzwaldhöfen und Bauerngärten. Der Bähnle-Zugfahrer erklärte die Gegend. Dies war ein guter Einstieg.

Anschließend wollten einige einen „gepflegten“ Mittagsschlaf machen und so trennten wir uns. Mit unserer Gästekarte konnte man eine halbstündige Schifffahrt auf dem Titisee machen, das war bei dem herrlichen Wetter prima. Am Abend traf man sich zu leckerem Essen bzw. vorher im Whirlpool im Freien in der Sonne oder dem 2. Whirlpool im Hallenbad.

 

2. Tag – Ausflug nach Freiburg

Mit dem Schnellbus waren wir in 50 Minuten in Freiburg und wurden dort von der Stadtführerin abgeholt. Die Stadtführung war sehr interessant. Die Freiburger Innenstadt war nach dem Krieg durch Bombardierung total zerstört und wurde Original wieder aufgebaut. Eine Universitätsstadt mir 23.000 Studenten, vielen Fahrrädern und wenig Autos. Alte Viertel mit winkligen Gässle und idyllischen Innenhöfen.

Freiburg ist bekannt durch seine 9 km langen Bächle (in Stein gefasste kleine Wasserläufe), die gespeist werden von der Dreisam. Es gibt extra dazu zwei Bächlesputzer, eine tolle Berufsbezeichnung! Ja und wer als Lediger/Ledige reintritt wird sofort mit einem Freiburger/In verheiratet. Das Standesamt ist in der Nähe! Also Vorsicht ist geboten.

Die unterschiedlichen Pflastersteine mit Mustern (Kanaldeckel) und vor allem das gotisch/romanische Freiburger Münster (leider eingerüstet) waren sehenswert. Bei der anschließenden Kaffeepause schaffte es nur EINE die berühmte Schwarzwälder Kirschtorte zu essen. Der Rest wollte lieber Zwiebelkuchen, der hat ja auch weniger Kalorien. Anschließend gingen wir noch bummeln.

Im Hotel traf man sich im Schwimmbad und zu einem gemütlichen Abend mit Abschluss in der Bar.

3. Tag Furtwangen, Triberg und Vogtsbauernhöfe mit Reiseleitung

Zuerst Frühstücksbüfett vom Feinsten. 18 Sorten Marmelade haben wir gezählt. Wer soll denn das alles Essen! 13 Obst- und Gemüsesäfte. Ein so reichhaltiges Angebot hatten wir noch selten gesehen.

Um 9 Uhr wurden wir von unserem Bus, der aus Ulm kam, abgeholt. Die Reiseleiterin war auch schon da. Wir fuhren zuerst bei wolkenverhangenem  Himmel (in der Nacht hatte es geregnet) nach Furtwangen in das Deutsche Uhrenmuseum. Hier ist der Kuckuck zu Haus! Der Impuls zum weltbekannten Kuckuck im Häuschen ging 1850 von Furtwangen aus. „Das ist doch Omas Küchenuhr“, so sahen wir viele Objekte aus dem Alltag. Bei einer Kurzführung wurden für uns allerhand Instrumente in Gang gesetzt. 5000 Uhren besitzt das Museum, ungefähr 1500 – 1800 sind ausgestellt. In diesem modernen Museum kann man sehen, wie die Zeit heute international entsteht. Schade, dass wir nicht sehr lange bleiben konnten um alles zu betrachten.

Anschließend ging es weiter, die Sonne schien wieder, zum höchsten Wasserfall Deutschlands nach Triberg. Über 160 m stürzt das Wasser der Gutach in sieben Fallstufen ins Tal. Schwarze Eichhörnchen sind die Stars im Wasserfallgebiet und werden mit Erdnüssen, die am Eingang verkauft werden, gefüttert. Schneller sind aber die vielen Eichelhäher, die ruck-zuck alle Nüsse wegfressen. Ein gemütlicher Spaziergang auf gepflastertem Weg runter nach Triberg mit einer beeindruckenden Kulisse.

Der holzgeschnitzte Rathaussaal aus dem Jahr 1926 von Karl Josef Fortwängler war sehenswert. Unsere Reiseleiterin hat uns einige Szenen erklärt. Gelächter gab es bei der Erzählung: Dr. Brinkmann aus der Schwarzwaldklinik hat in diesem Saal sozusagen dienstlich geheiratet. Na, das wollten wir schon immer mal wissen! Zum Schluss wurde noch Schwarzwälder Schinken & Brot für zu Hause eingekauft.

Am Nachmittag fuhren wir zu den Vogtsbauernhöfen, ein Freilichtmuseum. Die Zeit wurde zurückgedreht. Sechs vollständig eingerichtete Höfe, Tagelöhnerhaus, Nebengebäude wie Mühlen, Sägen, Speicher und ein Leibgedinghaus.

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Von unserer reizenden Reiseführerin erhielten wir zum Schluss noch eine Schwarzwälder Kirschtorte in der Dose. Ob die schmeckt? Wir werden das ausprobieren. Die Schwarzwälder sind wohl sehr ruhige Menschen. Man sagt von ihnen: "Sie denken, bevor sie schweigen." Ein toller Spruch, wie wir fanden.

Drei wunderschöne Tage in einer herrlichen Landschaft waren vorbei. Schade, dass wir so wenig Teilnehmer hatten.

Bildergalerie 3 Tage im Süd-Schwarzwald

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