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2016-Juni, 6-tägige Reise nach SLOWENIEN vom 06. bis 11. Juni 2016

Ein Bericht von Monika Roeske

1. Tag – Anreise

Pünktlich und ohne Stress fuhren wir los, 27 Damen und 5 Herren. Um 11 Uhr ging es bei strahlendem Sonnenschein am Chiemsee entlang. Wie immer machten wir Frühstückspause mit Brezeln, Mittagspause mit Wiener, Brot und Gurken und natürlich eine Kaffeepause. Um 15 Uhr endlich das Schild „Slowenien“. Ja, aber es war noch ein größeres Stück bis nach Portoroz,.Unterwegs Gewitter mit Aquaplaning, es schüttet wie aus Kübeln. Um 18 Uhr kamen wir im wunderschönen Hotel Histrion, das direkt am Meer liegt, an und wurden mit Sekt begrüßt. In der Zwischenzeit wurden unsere Koffer direkt vor die Zimmertür gebracht. Wunderbar. Im Haus: der Meerwasserpark Laguna Bernardin. Das ist die größte Schwimmbadanlage mit geheiztem Meerwasser an der slowenischen Küste. 1.000 qm Wasserfläche. Wir konnten direkt mit dem Fahrstuhl zum Schwimmen gehen, uns entspannen, auch auf der Sonnenterrasse.

2. Tag – Halbtagsausflug nach Koper (Capodistria) und Piran (Pirano)

Wir wurden von Tatjana, unserer örtlichen Reiseführerin für die nächsten 4 Tage, begrüßt. Unterwegs nach Koper erfahren wir schon viel über Slowenien. z.B.: 90 % der Slowenen besitzen ein eigenes Haus oder Wohnung. 65 % studieren, es gibt allein in Slowenien 650 Anlegestellen für Schiffe, obwohl die Küste nur 46 km lang ist. Wir fuhren nach Koper, an den Salinen vorbei (die nördlichsten traditionellen Salzgärten) und machten dort eine kleine Stadtbesichtigung. „Carpaccio“ eine Vorspeise, essen viele gerne. Dass dieses Gericht nach dem berühmten Maler Vittore Carpaccio benannt wurde und die Geschichte dazu, hat uns sehr gefallen. Zeit für den kleinen Markt und Cappuccino blieb uns natürlich noch. Im dem Hotel nahegelegen Ort Piran endete dann unsere Halbtagesfahrt. Wir gingen zum Essen. Die Empfehlung unserer Reiseführerin war super, alle Gerichte sehr lecker, vor allem die Calamari und die Muscheln. Wir waren begeistert. Mit dem öffentlichen Bus (gratis) ging es zum Hotel, natürlich gab es vorher noch ein Eis.

3. Tag – Ganztagesausflug nach Kroatien

Unterwegs ging es wieder an den Salinen vorbei bis zur slowenischen Grenze. Dann reisten wir nach Croatia ein, im Bus wurden unsere Personalausweise kontrolliert. Eine fast leere sehr schöne Autobahn, für unseren Fahrer Christian Wanke bestimmt ein Vergnügen. Autokennzeichen von Croatien ist HR (damit wir zu Hause nicht wieder rätseln müssen). Von einem wunderschönen Aussichtspunkt konnten wir die Stadt Vrsar sehen, sie liegt am Eingang des Limfjordes, zwischen Poreč/Parenzo und Rovinj/Rovigno . Man erzählt, dass auch Casanova hier zu Gast gewesen sein soll.

Fahrt nach Rovinj. Bei Hochsommerwetter starteten wir zu einem Spaziergang. Einige gingen bis zur Kirche hoch (dreischiffige barocke Kirche der Heiligen Euphemia).

Rovinj ist eine zweisprachige Stadt an der Westküste der Halbinsel Istrien. Sie hat 14.294 Einwohner, davon gehören 11,25 % der italienischen Minderheit an. Nach dem Zusammenbruch Österreich-Ungarns im Ersten Weltkrieg fiel Rovigno mit Istrien an Italien. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam die nun Rovinj genannte Stadt an Jugoslawien, und zwar zur Teilrepublik Kroatien, die seit 1991 unabhängig ist. Die auf einem ins Meer ragenden Hügel erbaute Altstadt mit ihren verwinkelten Gässchen mit ihrem romanisch-gotischen Stadtbild verfügt über zahlreiche Elemente aus Renaissance, Barock und neoklassizistischen Bauten. Es gab viele wunderbare kleine Geschäfte mit Schmuck, Klamotten, Bildern. Wir Frauen hätten noch stundenlang „herumstromern“ können. Aber der nächste Termin war schon festgelegt.

Wir fuhren in das Landesinnere Richtung Pazin. Dort waren wir auf einem kleinen Gut angemeldet zum Mittagessen. Mit Musik, Gesang und einem Gläschen Schnaps wurden wir empfangen. Ein leckeres Mittagessen incl. Wasser, Wein und Nachtisch und das alles für € 12,00 incl. Stimmungsmusik zum schunkeln und singen. Wir hatten eine Menge Spaß und das vor der Tür tobende Gewitter war uns egal. „Der soll koine so Kurva fahra“, das der Satz einer Teilnehmerin auf der Heimfahrt. Wir haben viel gelacht.

 

4. Tag – Ganztagesausflug Ljubljana und die Höhlen von Postojna

Es schüttete schon am Morgen. Für unser Geburtstagskind gab es zum Frühstück natürlich einen Geburtstagstisch und Gesang. Leider regnet es weiter auf der Fahrt in Sloweniens Hauptstadt Ljubljana. Reiseführerin Tatjana gestaltete jede längere Busfahrt sehr kurzweilig. Es gibt in Slowenien11000 entdeckte Tropfsteinhöhlen, was wir uns nicht wirklich vorstellen können. 60 % des Landes besteht aus Wäldern (Wölfe, Bären). In Ljubljana (Laibach) gibt es 100 000 Studenten. Die hier lebenden „Oberkrainer“ (heute ist das ehemalige Herzogtum Krain ein Teil der Republik Slowenien) haben den Ruf „sehr sparsam zu sein“. Na da fallen uns doch einige Gemeinsamkeiten zu uns Schwaben ein. Wir machten eine kleine Stadtführung mit Schirm, anschließend hatten wir eine Stunde Zeit zum bummeln bzw. essen.
   

Um 14 Uhr waren wir angemeldet zur Besichtigung der weltbekannten Höhle von Postojna. Ein System von 20 Kilometer langen, mit Tropfsteinen geschmückten Gängen, Galerien und Hallen. Mit der „Höhlenbahn“ fuhr unsere deutsche Gruppe/100 Personen, 2 km, rein. Zu Fuß ging es dann auf bequemen stolperfreien Wegen mit Geländer weiter. Man hörte immer wieder aahh und oohh, einfach phantastisch. Der berühmteste Tropfstein und zugleich das Symbol der Höhle von Postojna – der Brillant. Erfahrene Höhlenführer haben sie in 188 Jahren schon mehr als 35 Millionen Besuchern gezeigt. Die Tropfsteine wachsen Achtung: 1 mm in 100 Jahren. Unglaublich und eigentlich nicht vorstellbar. Wir waren begeistert. Die ständige Temperatur beträgt 8-10°, Dauer der Besichtigung ca. 1.45 Std.
   

5. Tag Halbtagesfahrt nach Porec / Kroatien und Groznjan

Es regnete zur Abfahrt und wir befürchteten Schlimmes. Aber nein, es wurde noch ein traumhafter Tag. Heute beginnt die Fußballeuropameisterschaft, das war am Morgen ein kleines Thema, bei 28 Frauen war das kein Wunder. An großen Oliven-, Wein- und Tomatenplantagen vorbei fuhren wir nach Porec. Hier wächst übrigens auch wilder Spargel. Porec – ein Stadtrundgang. In der Altstadt mit Flaniermeile ist viel los. Das wohl bedeutendste Bauwerk in Porec ist das Bischofsgebäude mit der Euphrasius-Basilika, das von der UNESCO in das Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Die Zeit reicht zum Glück noch für einen Eiskaffee und diverse Mitbringsel-Einkäufe.

   

Am Nachmittag dann das malerische Künstlerdorf Groznjan mit seinen Galerien, Ateliers, Kunsthandwerkstätten. Es war wunderschön zu bummeln und die vielen immer wieder überraschenden kleinen Gärtchen oder Hinterhöfe zu entdecken.
Den heutigen Status als Künstlerdorf verdankte Grožnjan dem Künstler und Bildhauer Aleksandar Rukavina, der 1965 erwirkte, dass die verlassenen und dem Zerfall geweihten Gebäude unentgeltlich von rund 30 Künstlern bewohnt werden durften, die als Gegenleistung sich für dessen Erhalt und Renovierung einsetzten. Ein Großteil der heutigen Bevölkerung des Dorfes sind noch heute Künstler.

 

ABSCHIEDSABEND: Wir trafen uns nebenan in einem gemütlichen Lokal zum letzten Abend.

Wichtig war dabei die Ordensverleihung an unseren Fahrer Christian. Elke hatte ein sehr treffendes Gedicht + Orden dazu vorbereitet. Danke! Mit einer Vorführung „Werbung aus dem Hause Dior/Paris hat Elke allen viel Freude bereitet. Dann wurde noch viel gesungen, wobei wir meistens nur 2-3 Strophen schafften, aber lustig war es.

 

6. Tag Heimreise – Das war der DANKE TAG

 

Für die angenehme sichere Fahrt und die tolle Kurvenfahrerei nach unserem Weingenuss, gutes Wetter, den Lottogewinn Tatjana –unsere Reiseführerin, das viele kalorienfreie Naschzeug und die Verdauungsschnäpse, die Helfer während unserer Höhlenwanderung und dass Monika ihr Mohnblumenfoto schießen durfte und und und…..

 

Doch jetzt isch Schluss mit der Urlauberei, mir fahret hoim mit dem Christian ganz fei.

 

Originalton Elke

2016-06-slowenien

 

 

 

AWO Neu-Ulm – Mitgliederausflug Mai 2016

Reisebericht von Siegbert Kollmann

2016-05-07, Badesee bei RiedlingenDer Mitgliederausflug führte im Mai 2016 in das südliche Württemberg. Vorbei an Riedlingen erreichten wir einen Badesee in der Nähe von Sigmaringen Es gab Kaffee und Brezeln. Weiter ging es dem ersten Ziel entgegen:

In einer knappen Stunde haben wir unserer erstes Tagesziel erreicht; Neuhausen ob Eck. Der Ortsname Neuhausen ist weit verbreitet. Einmalig ist jedoch die Bezeichnung „ob Eck“, die einer Erklärung bedarf. Der Ort liegt auf der Hochfläche der „Eck“, auch „Ecke“ oder „Egge“ genannt, einem Höhenzug der Hegau- Alb, zwischen Schwäbischer Alb, Donautal und Hegau. Bodensee, Hegau, Baar und Oberer Neckar geben anschaulich Einblicke ins ländlich-bäuerliche Leben früherer Zeiten.

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AWO SCHWABEN – Bezirkskonferenz 2016

26. April 2016 – Stadtbergen

Bezirkskonferenz zieht positive Bilanz


Arbeiterwohlfahrt Andrea Ehmke-Graf wird neu ins schwäbische AWO-Präsidium gewählt

Neu-Ulm/Schwaben Die Vertreterin unseres AWO-Ortsvereins Neu-Ulm Andrea Ehmke-Graf hat allen Grund zur Freude: Auf der Bezirkskonferenz der schwäbischen Arbeiterwohlfahrt (AWO) wurde sie neu ins Bezirkspräsidium gewählt. „Ich freue mich, in die Spuren von Siegbert Kollmann treten zu dürfen, der 31 Jahre lang an der Spitze der AWO in Neu-Ulm gestanden hatte“, sagte sie freudestrahlend. Anschließend machte sie deutlich, welches ganz persönliche Lebensmotto sie in die AWO Schwaben mit einbringen möchte: „Gutes bewahren und für Neues offen sein!“ Präsidiumsvorsitzender Heinz Münzenrieder, der nunmehr seit 30 Jahren an der Spitze des schwäbischen Wohlfahrtsverbandes steht, wurde bei der Wahl nahezu einstimmig in seinem Amt bestätigt. Als dessen Stellvertreter erhielten Brigitte Protschka, Alfons Schier und Günter Vogt das Vertrauen der Delegierten zugesprochen. Stabile Mitgliederzahlen, 3.000 freiwillige Helfer und 3.000 hauptamtlich Beschäftigte in 100 Einrichtungen der AWO Schwaben führten den Konferenzteilnehmern vor Augen, welchen Stellenwert die Arbeit der AWO im Regierungsbezirk innehat. Doch die Delegierten haben im Stadtberger Haus der Familie nicht nur Bilanz gezogen und gewählt, sondern auch landesweit die Weichen neu gestellt, was die soziale Gerechtigkeit betrifft. Auch Ehmke-Graf unterstützt die vier formulierten Anträge an die bayerische Staatsregierung. Mit diesen möchte die schwäbische AWO das Sozialstaatsprinzip erfüllt wissen und gegen gesellschaftliche Ungerechtigkeiten vorgehen. Die mit Nachdruck gestellten Forderungen betreffen die finanzielle Förderung von Pflegeplätzen, den Ausbau der Hort-Betreuung, die Beitragsfreiheit von Kindertagesstätten sowie die Erhöhung der Haushaltsmittel für das AWO-Zentrum für Aidsarbeit. Vorstandsvorsitzender Dieter Egger sieht das breit gefächerte Engagement gegen Rassismus und Intoleranz als ganz besonders wichtig an, was Münzenrieder bekräftigte: „Helfen, ohne zu differenzieren – das ist unser Markenkern!“ Die rund 120 Teilnehmer der anschließenden Sozialkonferenz, darunter auch Stadtbergens Bürgermeister Paulus Metz, freuten sich, als Gastredner den Präsidiumsvorsitzenden des AWO-Bundesverbandes Wilhelm Schmidt, begrüßen zu dürfen. Er stellte vor allem die Bedeutung der Wohlfahrtspflege für Europa heraus: „Wir haben viel zu tun, um europaweit das herzustellen, was von der AWO Schwaben vorgelebt wird.“ Wie aktuell soziale Prinzipien auch im vereinten Europa sind, erläuterte Thomas Beyer, der Vorsitzende der Bayerischen AWO: „Wir haben in vielfältiger Weise fachliche Impulse gesetzt.“ Beste Grüße des schwäbischen Bezirkstags überbrachte dessen Präsident Jürgen Reichert und vom Bundestag der Abgeordnete Karl-Heinz Brunner. Münzenrieder zeigte sich am Ende des Tages hochzufrieden: „Wir können stolz auf unsere schwäbische AWO sein“, verkündete der Präsidiumschef freudestrahlend, „und ich meine damit in erster Linie das Engagement unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter. Denn diese sind unser eigentliches Kapital!“

Das neu gewählte Präsidium der AWO Schwaben:

Vorsitzender
Dr. Heinz Münzenrieder (Augsburg-Stadt)

Stellvertretende Vorsitzende
Brigitte Protschka (Kaufbeuren und Ostallgäu)
Alfons Schier (Krumbach)
Günter Vogt (Aichach-Friedberg)

Weitere Mitglieder des Präsidiums
Andrea Ehmke-Graf (Neu-Ulm)
Peter Feile (Aichach-Friedberg)
Petra Fischer (Augsburg-Land)
Paulus Gruber (Dillingen)
Edmund Güttler (Memmingen-Unterallgäu)
Heinrich Kopriwa (Donau-Ries)
Willi Leichtle (Augsburg-Stadt)
Lothar Seidel (Kempten)
Dr. Simone Strohmayr (Augsburg-Land)
Horst Winter (Neuburg)

Revisoren
Dr. Karl-Heinz Brunner (Neu-Ulm)
Kurt Forner (Augsburg-Stadt)
Peter Ullmann (Augsburg-Land)

AWO Bez-Konf 2016

Festakt zur Verabschiedung von Siegbert Kollmann

21.Januar 2016

Siegbert Kollmann, Verabschiedung aus den Gremien des Bezirksverbandes sowie als Kreisvorsitzender

Am 31.Januar 2016 hatte der Bezirksverband der Arbeiterwohlfahrt in das Alfred-Schneider-Haus in der Neu-Ulmer Eckstraße geladen, um das langjährige Präsidiumsmitglied Siegbert Kollmann aus Neu-Ulm zu verabschieden und ihm für seine Verdienste zu danken. Kollmann war von 1989 bis 1992 und dann ab 2004 Mitglied des Führungsgremiums des Bezirksverbandes und wird jetzt im April 2016 nicht mehr kandidieren. Ebenfalls Einladender war der Kreisverband, den Kollmann selbst 1995 durch Zusammenführung der drei Kreisverbände Neu-Ulm-Land, Illertissen und Neu-Ulm-Stadt gegründet hatte und dessen Vorsitz er im November 2015 einem Nachfolger übergeben hat. Dritter im Bunde der Danksagenden war der Ortsverein, dessen Vorsitzender er von 1980 bis 2011 war. In diesem Fall war es allerdings kein endgültiger Abschied: aus der zweiten Reihe hilft er als Beisitzer weiterhin mit. 

Friederike Draesner, die jetzt dem Ortsverein vorsteht, begann den Reigen der Festreden und konnte eine illustre Zahl an Ehrengästen begrüßen. So war das Präsidium des Bezirksverbandes fast vollständig angereist. An der Spitze Vorsitzender Heinz Münzenrieder, der Siegbert Kollmann als Ritter des offenen Wortes lobte.  Oberbürgermeister Gerold Noerenberg lobte die gute Zusammenarbeit und nannte die AWO und Siegbert Kollmann einen verlässlichen und kompetenten Partner. Auch der stellvertretende Landrat Roland Bürzle fand lobende Worte für Siegbert Kollmann, den er seit der Schulzeit kennt.

Siegbert Kollmann (links), jahrzehntelanger AWO-Kreis- und Ortsvorsitzender und Nachfolger Wolfgang Harant
Siegbert Kollmann (links), jahrzehntelanger AWO-Kreis- und Ortsvorsitzender und Nachfolger Wolfgang Harant

Wolfgang Harant stellte sich als Nachfolger im Amt des Kreisvorsitzenden vor und blickte in die Zukunft des Kreisverbandes. Andrea Ehmke-Graf wurde vorgestellt. Wir hoffen, dass sie im Präsidium des Bezirksverbandes die Nachfolge von Siegbert Kollmann als Vertreterin des Kreisverbandes Neu-Ulm antreten kann. Die Konferenz mit den Wahlen ist im April 2016. Alfons Schier, stellvertretender Vorsitzender des Präsidiums, ergriff noch das Wort und blickte auf eine lange gemeinsame Zeit zurück. Ebenfalls ein anderer alter Weggefährte war gekommen: Eberhard Gulde. Er ist Ende 2014 in Rente gegangen, war aber vorher 33 Jahre im Bezirksverband beschäftigt und war am Ende Vorstandsvorsitzender.

Darüber hinaus waren anwesend der Kreisverband der AWO Ulm, vertreten durch die Vorsitzende Karin Schwarz, der Kreisverband der AWO Augsburg, vertreten durch den Geschäftsführer Werner Weishaupt, Herr Amtsgerichtsdirektor Thomas Mayer und einige mehr. So waren auch nahezu alle Ortsvereine des Kreisverbandes Neu-Ulm durch ihre Vorsitzenden vertreten.

Grüße und Grußworte ließen der Landesvorsitzende der AWO Bayern, Herr Prof. Dr. Thomas Beyer, Europaministerin Dr. Beate Merk und Karl-Heinz Brunner, Mitglied des Deutschen Bundestages, ausrichten bzw. verlesen.

Anschließend gab es ein kalt/warmes Buffet, das die Küche des Alfred-Schneider-Hauses gezaubert hatte. Unter anderem gab es einen syrischen Kuchen, den ein Asylbewerber gebacken hatte, der in der Altenheimküche ‚gemeinnützig beschäftigt‘ tätig ist. Und es war Gelegenheit zu interessanten Gesprächen bei einem kleinen Getränk. Eine gelungene würdige Veranstaltung.

Klaus Guhl, stellv. Vorsitzender AWO Ortsverein Neu-Ulm

Baustellenführung Steinbühltunnel/Albaufstieg

Halbtagesfahrt am 31. Oktober 2015

Reiseleitung Monika Roeske und Otmar Schanz

Ein Bericht von Monika Roeske

Wir fuhren mit dem Bus zum Baubüro am Aichelberg. Otmar Schanz konnte uns auf der Fahrt viel erzählen über die am Rande der Autobahn liegenden Baustellen. Leider war fast nichts zu  sehen, der NEBEL machte einen dicken Strich durch die Planung. Frau Leicht vom Turmforum Stuttgart erwartete uns im Gebäude der ATA / Arbeitsgemeinschaft Tunnel Albaufstieg. Ihr Vortrag zu einer der größten Baustellen Europas von Stuttgart nach Ulm war sehr interessant und kurzweilig. Baggerfahrer aus Polen, Mineure aus Österreich, Ingenieure und Facharbeiter aus Deutschland. Annähernd 7000 Vollzeitstellen werden während der gesamten Bauzeit geschaffen. Die ist ein Teil der zentralen West-Ost-Achse in Europa, Paris-Straßburg-Stuttgart-München-Wien-Bratislava-Budapest „1.500 km“. Inbetriebnahme in Württemberg ist 2021 geplant, das ist eigentlich überschaubar, wir werden dann in 28 Minuten von Stuttgart nach Ulm „rauschen“ (120 km Länge).

Nach dem Vortrag fuhren wir mit unserem Bus zu dem im Bau befindlichen Tunnel Hohenstadt, der leider auch sehr im Nebel lag.  – Bis jetzt wussten wir nicht was „Tübbinge“ sind. -Die Herren der Ringe-: Vorne fräst sich ein gewaltiges Schneidrad durch den Berg, hinten kommt ein fertiger Tunnel raus. Möglich ist das auch dank der Tübbinge aus dem Hause Bögl, mit deren Hochpräzisionsteilen der Tunnel gebaut wird.

Ganz kurz blitzte die Sonne durch und so entstanden ein paar Bilder.

DSC07655

  

   Das sind Tübbinge.

 

  

 

 

 

   Eingang zum Tunnel           DSC07663                                           

 

 

 

 

 

 

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Spezieller Bautrupp der AWO NU

 

 

 

 

 

 

Zum Abschluss in Neu-Ulm saßen fast alle Teilnehmer in einer gemütlichen Runde im Kiesbänkle zusammen zum Abendessen.